Zwei neue Malaria-Fälle in Frankfurt gemeldet
Wie das Frankfurter Gesundheitsministerium berichtet, wurden am Dienstag, 14. September 2026, zwei weitere Fälle von Malaria gemeldet. Besonders relevant: Die betroffenen Personen arbeiten nicht am Frankfurter Flughafen. Bereits im Juli und August 2026 wurden sechs Fälle von Flughafenmalaria gemeldet. Zwei dieser Verläufe endeten tödlich. Alle Erkrankten hatten sich beruflich am Frankfurter Flughafen aufgehalten.
Nun hat es zwei Personen getroffen, die ihren Wohnsitz in Frankfurt-Schwanheim haben. Beide im Umkreis von fünf Kilometern zum Flughafen. Die dringende Bitte an die KVH-Mitglieder lautet daher: Berücksichtigen Sie bei Patientinnen und Patienten, die wegen Fiebers in der Praxis vorstellig werden und dazu regelmäßig im Umkreis des Frankfurter Flughafens verkehren, auch Malaria als Diagnose. Dies gilt auch, wenn die Patientin oder der Patient keine Reise in ein Malariaendemiegebiet gemacht haben.
Malaria verursacht Fieber, doch können ebenso Begleitsymptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Glieder- und Muskelschmerzen oder gastrointestinale Beschwerden auftreten.
Meldepflicht beachten: Nach § 7 Absatz 1 IfSG ist der direkte oder indirekte Nachweis (auch mittels Schnelltest) von Plasmodium spp., soweit er auf eine akute Infektion hinweist, namentlich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.
Rundschreiben der KVH
Ende August benachrichtigte die KVH ihre Mitglieder bereits über das Thema per Rundschreiben.
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