KVH aktuell Pharmakotherapie 2-2026
Gelenkbeschwerden treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf und gehören zu den regelmäßig anzutreffenden Krankheitsbildern in hausärztlichen Praxen. Laut Robert Koch-Institut sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe geben die Gastautoren Maximilian Philipp und Christoph Allerlei einen Überblick zu den nicht medikamentösen Optionen und den Besonderheiten der leitliniengerechten Pharmakotherapie bei degenerativen Gelenkbeschwerden im Sinne einer Polyarthrose.
Themen der Ausgabe im Überblick
- Schwerpunk: Polyarthrose in der Hausarztpraxis – so gelingt die leitlinienkonforme Behandlung
- Special: Thromboseprophylaxe in der ambulanten Medizin – welche Besonderheiten gibt es?
- Komedikation: Welche Medikamente interagieren mit Herzinsuffizienz?
- PERMET-Studie: Hat Metformin bei pAVK einen Benefit hinsichtlich der Gehstrecke?
- PCSK9-Hemmer: Enlicitid noch ohne klinische Outcomes
- Nebenwirkung: Welche Medikamente lösen generalisierten Juckreiz aus?
- Hypertonie: Systolischer Zielwert unter 120 mmHg nur bei bestimmter Messmethode
- Kurzinfos aus den Gesundheitsinstitutionen: ApoE-Test vor Amyloid-Antikörper abrechnungsfähig, Vorsorge-Koloskopie mit unklarer Evidenz zu Alter und Frequenz, Carbidopa kann Krampfrisiko erhöhen, Kontrazeptiva und VTE-Risiko
- DIGIT-HF-Studie: Digitoxin von klinischem Nutzen bei Herzinsuffizienz
- GLP-1-Rezeptor-Agonisten: Welches Präparat ist für welche Indikation geeignet?
- Unerwünschte Arzneimittelwirkungen: Nehmen Suizidgedanken unter GLP-1-Agonisten zu?
- Medikamentenanpassung: Was tun bei Hitzewellen?
- Qualität von Leitlinien bewerten: ESC – zwischen Pharma und Evidenz
- Leistungsrecht: Voraussetzungen für den Austausch von Biologika
- Faktencheck: Karotis-Sono ist nicht zur Statin-Indikation geeignet
- Statistik aus dem IQWiG: Die Macht der Darstellung – Effekte in klinischen Studien
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