Ein Mann bedient eine professionelle Kamera © Judith Scherer

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) informiert Medienvertreter direkt und aktuell über relevante Neuigkeiten rund um die ambulante Versorgung in Hessen – durch Pressemitteilungen und -konferenzen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst ab 21. Oktober im JoHo Rheingau

Gemeinsame Pressemitteilung von JoHo und KVH

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) nimmt am Mittwoch, 21. Oktober, im St. Josefs-Hospital (JoHo) Rheingau in Rüdesheim seinen Dienst auf. Er hatte bisher seinen Sitz in Geisenheim.

RÜDESHEIM. Patientinnen und Patienten, die außerhalb der Praxisöffnungszeiten akut, aber nicht lebensbedrohlich, erkranken oder sich leichte Verletzungen zuziehen, für die sie normalerweise den Hausarzt aufsuchen würden, finden ab diesem Zeitpunkt medizinische Hilfe beim ÄBD in der Eibinger Straße 9 in Rüdesheim.

Die Öffnungszeiten sind Mittwoch und Freitag von 14 bis 20 Uhr, am Wochenende, an gesetzlichen Feier- und Brückentagen sowie am 24. und 31. Dezember von 9 bis 20 Uhr. Montag, Dienstag und Donnerstag ist der ÄBD nicht besetzt. Er befindet sich auf demselben Flur wie die Notaufnahme des JoHo Rheingau (am Haupteingang links). Diese ist rund um die Uhr geöffnet und für die Versorgung lebensbedrohlicher und schwerer medizinischer Notfälle ausgestattet.

 

(v.li.): Georg Normann, Regionalleiter ÄBD-Region Westhessen, Nadja Klockewitz, Gebietsleiterin ÄBD-Region Westhessen, und Julian Cutillo, Klinikleiter St. Josefs-Hospital Rüdesheim.

„Wir freuen uns, unseren Patientinnen und Patienten diese sektorübergreifende Versorgung am Standort Rüdesheim anbieten zu können“, sagt Julian Cutillo, Klinikleiter am JoHo Rheingau. „Durch die ambulante und stationäre Versorgung unter einem Dach vermeiden wir unnötig lange Wartezeiten in der interdisziplinären Notaufnahme. Patienten, die ausschließlich hausärztlich versorgt werden können, sind beim ÄBD richtig. Dieser wird umgekehrt Patienten, bei denen eine Diagnostik und Therapie durch das Krankenhaus erforderlich ist, zu uns schicken. Niemand muss erneut ins Auto steigen, um bedarfsgerecht versorgt zu werden.“

Armin Beck, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), die für Hessen den ÄBD organisiert, betont: „Die engere Verzahnung von ambulanten und stationären Leistungen innerhalb der Notfallversorgung ist politisch gewollt und medizinisch sinnvoll. Mit Jahresbeginn 2027 greift ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung, das eine Zentralisierung der ambulanten Akutversorgung und die Schaffung integrierter Versorgungszentren vorsieht. Uns wie auch dem Krankenhaus in Rüdesheim liegt daran, die Akut- und Notfallversorgung im Rheingau proaktiv zu gestalten. Deshalb handeln wir jetzt und nicht erst 2027.“

 

Pressekontakt JoHo

Angelika Christ
Unternehmenskommunikation
St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH
Beethovenstr. 20
65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 177-1140
Mobil: 0175 9414888
E-Mail: achrist@joho.de

zuletzt aktualisiert am: 19.10.2026

Ansprechpartner

Karl Matthias Roth

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
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Tel 069 24741-6995
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