Rechts im Bild ist ein Arzt. Links im Bild eine Patientin. Der Arzt untersucht den Arm der Patientin. © FatCamera

In Deutschland darf nicht jeder Vertragsarzt und -psychotherapeut automatisch sämtliche Behandlungen an Patienten durchführen und abrechnen. Für bestimmte Kassenleistungen wie die Psychosomatische Grundversorgung brauchen sie eine Genehmigung. Dies dient der Qualitätssicherung im Sinne der Patienten und Praxen. Hessische Vertragsärzte und -psychotherapeuten beantragen die Genehmigung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH).

Psychosomatische Grundversorgung

Die Psychosomatische Grundversorgung umfasst die Somatotherapie und seelische Krankenbehandlung. Patienten erhalten Einblick in die psychosomatischen Zusammenhänge eines Krankheitsbildes. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich persönliche Konflikte auf den Gesundheitszustand auswirken.

 

Wie erhalte ich die Genehmigung?

Wenn Sie Psychosomatische Grundversorgung als Leistung für gesetzlich Versicherte anbieten und abrechnen möchten, muss die KVH dies zunächst genehmigen. Mitglieder der KV Hessen stellen dazu einen Antrag bei der KVH und weisen die geforderten Voraussetzungen nach. Bitte beachten Sie, dass Genehmigungen nicht rückwirkend erteilt werden können.

zuletzt aktualisiert am: 21.01.2021

Richtig weiterbilden

Bitte achten Sie darauf, ausschließlich anerkannte Weiterbildungsangebote zu besuchen (siehe Welche zusätzlichen fachlichen Voraussetzungen brauche ich?).

Abrechnung

Schon gesehen? Die KVH informiert ihre Mitglieder auch über die Abrechnung von Kassenleistungenin hessischen Vertragsarzt- und -psychotherapeutenpraxen sowie über aktuelle EBM-Änderungen.

Ansprechpartner

Anna Sophie Zebi, Merhawi Tewolde & Elena Schleining

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Team 1

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7216
Fax 069 24741-68819
qs.fb1.9(at)kvhessen(.)de

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