Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) fördert die ambulante Aus-, Fort- und Weiterbildung für psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und ärztliche Psychotherapeuten.

 

Psychotherapie: Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die KVH unterstützt angehende Mitglieder wie Ärzte und Psychotherapeuten, die künftig psychotherapeutisch arbeiten möchten – auch, indem sie Mitglieder fördert, die Psychotherapeuten aus- und weiterbilden. Die Grundlagen bilden die Sicherstellungsrichtlinie sowie die entsprechende Förderrichtlinie. Folgende Fort-, Aus- und Weiterbildungen unterstützt die KVH auch finanziell.

Die KVH fördert die Fortbildungen Gruppenpsychotherapie sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Wer kann gefördert werden?

Die KVH kann folgende vertragsärztlich Niedergelassenen fördern

  • psychologische Psychotherapeuten
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • ärztliche Psychotherapeuten

wenn sie einer der folgenden Fortbildungen absolvieren

  • Gruppenpsychotherapie für Kinder- und Jugendliche
  • Gruppenpsychotherapie für Erwachsene
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Was muss ich tun, um gefördert zu werden?

Sie müssen einen Antrag stellen. Bitte beantragen Sie die Förderung unbedingt, bevor oder während Sie die Fortbildung begonnen haben.

Wie hoch ist die Förderung?

Wird der Antrag bewilligt, zahlt die KVH einen einmaligen Zuschuss in Höhe der entstandenen Fortbildungskosten, maximal jedoch 2.500 Euro. Das Geld wird ausgezahlt, wenn die Fortbildung abgeschlossen ist.

Was Sie beachten müssen, um gefördert werden zu können, erklärt die KVH im Merkblatt Fortbildung Gruppenpsychotherapie & Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Bevor der Förderbetrag ausgezahlt werden kann,

  1. muss Ihr Förderantrag durch die KVH bewilligt sein.
  2. müssen Sie Gruppenpsychotherapie oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie abrechnen dürfen (Abrechnungsgenehmigung).
  3. müssen Sie der KVH die entstandenen Fortbildungskosten nachweisen.

Wer als Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut tätig werden möchte, muss zunächst eine Ausbildung absolvieren, in deren Rahmen er als Ausbildungsassistent bei einem Psychotherapeuten angestellt und praktisch tätig ist. Um ihren Mitgliedern Anreize dafür zu schaffen, Interessierte auszubilden, unterstützt die KVH sie mit einem Zuschuss (Förderung).

Wer kann gefördert werden?

Mitglieder der KVH, die einen Psychotherapeuten in Ausbildung (Ausbildungsassistenten) beschäftigen.

Was muss ich tun, um gefördert zu werden?

Sie müssen einen Antrag stellen. Bitte beantragen Sie die Förderung unbedingt, bevor der Psychotherapeut in Ausbildung seine Tätigkeit in Ihrer Praxis begonnen hat. Reichen Sie mit dem Antrag bitte den vollständigen Arbeitsvertrag des Psychotherapeuten in Ausbildung ein.

Wie hoch ist die Förderung?

Die zu zahlenden monatlichen Bruttogehälter des Ausbildungsassistenten richten sich nach dessen Beschäftigungsumfang. Mitglieder der KVH, die einen Psychotherapeuten zur Ausbildung beschäftigen, erhalten sechs Monate lang einen Zuschuss in Höhe von 625 Euro pro Monat (unabhängig vom Stellenumfang). Die KVH zahlt für die sechs zu fördernden Monate den Förderbetrag von 3.750 Euro einmalig nachträglich aus unter der Voraussetzung, dass die Gehaltsnachweise vorliegen.

Was Sie beachten müssen, um gefördert werden zu können, erklärt die KVH im Merkblatt Förderung Ausbildung Psychologische Psychotherapie / Kinder- & Jugendlichenpsychotherapie.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Bevor der Förderbetrag ausgezahlt werden kann,

  1. muss Ihr Förderantrag durch die KVH bewilligt sein.
  2. müssen Sie nachweisen, dass Sie dem Ausbildungsassistenten sein Gehalt gezahlt haben.

Wer als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie tätig werden möchte, muss zunächst eine Ausbildung absolvieren, in deren Rahmen er als Arzt in Weiterbildung (AiW) bei einem Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie angestellt und praktisch tätig ist. Um ihren Mitgliedern Anreize zu schaffen, Interessierte auszubilden, unterstützt die KVH sie mit einem Zuschuss.

Wer kann gefördert werden?

Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die einen AiW beschäftigen.

Was muss ich tun, um gefördert zu werden?

Sie müssen einen Antrag stellen. Bitte beantragen Sie die Förderung unbedingt, bevor der AiW seine Tätigkeit in Ihrer Praxis begonnen hat. Reichen Sie mit dem Antrag bitte den vollständigen Arbeitsvertrag des AiW ein.

Wie hoch ist die Förderung?

Pro beschäftigtem AiW kann die KVH Sie zwölf Monate lang mit maximal 2.400 Euro (bei voller Arbeitszeit) unterstützen.

Was Sie beachten müssen, um gefördert werden zu können, erklärt die KVH im Merkblatt Förderung Weiterbildung zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

zuletzt aktualisiert am: 28.06.2019

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