Ihre Erfahrung zählt: Online-Umfrage zur ePA-Nutzung gestartet

Wenige Monate nach dem verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxen hat die KBV eine Online-Befragung initiiert. Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu erhalten, wie Ärztinnen, Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten die ePA im Versorgungsalltag einsetzen, welche ersten Erfahrungen sie gesammelt haben und wie zufrieden sie mit der technischen Umsetzung sind. Die Teilnahme ist bis zum 25. Januar möglich.

„Bitte nehmen Sie an der kurzen Befragung teil“, appelliert Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der KBV, an die Praxen. „Ihr Feedback ist wichtig, um die elektronische Patientenakte praxistauglicher zu gestalten.“

Die Nutzung der ePA sei für Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtend – aber ohne eine gute Integration im Praxisverwaltungssystem (PVS) und eine stabile Telematikinfrastruktur laufe sie Gefahr, mehr Aufwand als Nutzen zu verursachen. Die Ergebnisse der Befragung sollen Steiner zufolge in Gespräche mit Herstellern und politischen Entscheidungsträgern einfließen, um notwendige Weiterentwicklungen gezielt voranzubringen.

Fokus auf Praxistauglichkeit der ePA

Die Beantwortung der Fragen nimmt etwa fünf bis zehn Minuten Zeit in Anspruch. Erhoben wird unter anderem, welche ePA-Funktionen als hilfreich empfunden werden und welche im Praxisalltag am häufigsten zum Einsatz kommen. Mehrere Fragen widmen sich zudem der Umsetzung der ePA innerhalb des PVS: So wird beispielsweise die Zufriedenheit beim Hochladen von Dokumenten, der Eingabe von Metadaten oder der Suchfunktion abgefragt. Darüber hinaus möchte die KBV wissen, wie häufig technische Störungen dazu führen, dass Dokumente nicht wie vorgesehen eingestellt oder heruntergeladen werden können.

Hier geht’s zur Umfrage 

 

zuletzt aktualisiert am: 16.01.2026

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