Patienten, die im Ausland krankenversichert sind

Was müssen Praxen bei der Abrechnung beachten?

Krankenversicherung: Im Ausland Versicherte

Bei Patienten, die im Ausland krankenversichert sind und während ihres Aufenthalts in Deutschland erkranken, müssen alle Unterlagen der Krankenversicherten direkt an die deutsche aushelfende Krankenkasse versendet werden (Auslandsabkommen). Die Unterlagen unbedingt vollständig und gut lesbar mit Arztstempel, Unterschrift und Datum versehen. Nur dann zahlen die Kostenträger für diese Patienten.

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Die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland (DVKA) teilt kurzfristig mit, dass „vorläufig alle Europäischen Krankenversicherungskarten (EHIC) sowie Provisorische Ersatzbescheinigungen (PEB) aus dem Vereinigten Königreich zu akzeptieren sind“.

Grund ist das Abkommen, das die Europäische Union (EU) und das Vereinigte Königreich Ende des Jahres 2020 ausgehandelt haben.

Aufgrund seines Austritts wird das Vereinigte Königreich zusätzlich wie geplant eine neue EHIC ohne EU-Logo ausgeben: Citizens‘ Rights (CRA) EHIC. Auch für Studierende aus dem Vereinigten Königreich wird es eine neue Karte ohne EU-Logo geben.

 Für das Abkommen wird noch die Zustimmung des EU-Parlaments benötigt, die voraussichtlich bis Ende Februar 2021 erfolgen wird. Weitere Informationen dazu hat die DVKA auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Die KBV wird ihre Praxisinformation „Checkliste für die Praxis" zur Abrechnung bei Patienten, die im Ausland krankenversichert sind, aufgrund der aktuellen Entwicklung anpassen.

zuletzt aktualisiert am: 15.02.2021

Ansprechpartner

EBM-Hotline

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7777
ebm-hotline(at)kvhessen(.)de

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