Gesetzlich und privat versicherte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können sich alle zwei Jahre die Brust röntgen lassen (Mammographie-Screening), um Brustkrebs frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Mammographie-Screening für Frauen

Alle zwei Jahre können Frauen zwischen 50 und 69 Jahren an einer Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms teilnehmen. Die Kosten übernimmt für gesetzlich Versicherte die Krankenkasse. Privat Versicherte sollten zur Sicherheit die Kostenübernahme vorher mit ihrer Krankenkasse klären. 

Die Zentrale Stelle (ZS) Mammographie-Screening vergibt die Termine zur Teilnahme in Hessen an alle Frauen, die hier ihren ersten Wohnsitz haben. Frauen außerhalb Hessens benötigen eine Abmeldebestätigung der ZS in dem Bundesland ihres Heimatortes.

In der Regel erhalten Frauen die Einladung mit einem konkreten Terminvorschlag per Post. Der Brief enthält auch einen persönlichen Einladungscode, mit dem sie bei Bedarf den Termin online innerhalb Hessens selbst verlegen oder absagen können. Frauen, die nicht auf eine Einladung warten möchten oder noch keine erhalten haben, obwohl das letzte Screening mehr als 26 Monate her ist, können sich bei der ZS einen Termin geben lassen.

Frauen, die in der Zeit bis zur nächsten Mammographie Veränderungen ihrer Brust feststellen, etwa tastbare Knoten oder Blutungen, wenden sich umgehend an eine Ärztin oder einen Arzt.

Die Untersuchung und wie es weiter geht

Die Untersuchung findet in einer festen oder mobilen Screening-Praxis möglichst in Wohnortnähe statt, damit niemand zu weit fahren muss. Zur Untersuchung sollten Frauen die Versichertenkarte mitbringen; eine Überweisung ist nicht nötig. Privat versicherte Frauen klären bitte die Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse. 
Damit die Qualität der Röntgenaufnahmen nicht beeinträchtigt wird, sollten sie unbedingt auf Puder oder Creme auf dem Oberkörper etwa zwei Tage vor der Untersuchung verzichten. In der Praxis wird ein Anamnesebogen ausgefüllt und gefragt, wann die letzte Mammographie gegebenenfalls außerhalb des Screenings stattgefunden hat. Sollte diese weniger als zwölf Monate her sein, kann die Screening-Untersuchung aus Gründen des Strahlenschutzes noch nicht stattfinden und der Termin muss über die Zentrale Stelle verschoben werden. Innerhalb von etwa zehn Werktagen nach der Untersuchung erhält die Teilnehmerin entweder das Ergebnis oder eine Einladung zur weiteren Abklärung. Auf Wunsch informiert die Screening-Praxis auch den behandelnden Haus- oder Frauenarzt.

Nicht ohne Termine: Die Screening-Praxen können keine Termine vergeben. Bitte suchen Sie sie also nicht auf, wenn Sie noch keine Einladung von der ZS erhalten haben.

zuletzt aktualisiert am: 12.04.2021

Schutz vor Corona

Eingeladene Frauen

  1. fragen bei der ZS bei grippeähnlichen Symptomen sowie bei Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen wegen eines neuen Termins.
  2. tragen während der Untersuchung einen Mund-Nasen-Schutz.

Alle weiteren Infos zur Untersuchung, zum Datenschutz und zu den Einladungen finden Teilnehmerinnen auf den Internetseiten der Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening.

Ansprechpartner

Zentrale Stelle Mammographie-Screening (Hessen)

Tel 069 24741-7676
Fax 069 24741-68876
mammo-info(at)kvhessen(.)de https://hessen.mammotermin.de/

Ihre Downloads ()

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Alle herunterladen