Substitution: vielfältig und wichtig

Weniger als die Hälfte der in Deutschland lebenden Opioidabhängigen wird im Rahmen einer  Substitution behandelt – es braucht mehr Suchtmediziner in der Versorgung.  

In einem Video der Kampagne „100.000 Substituierte bis 2022“ berichten Mediziner von ihren Erfahrungen mit der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger: eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe, die Leben retten und für viele Betroffene einen ersten wichtigen Schritt aus der Illegalität hin zu einem stabileren, gesünderen Leben sein kann.

Interessierte Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) können dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen, indem sie eine Genehmigung zur Substitutionsbehandlung beantragen.

Die Kampagne

Ziel der Kampagne ist es, die Substitution zu stärken und im Jahr 2022 mindestens 60 Prozent der Opioidabhängigen eine Behandlung anbieten zu können. Dafür hat die Patientenorganisation JES – Junkies, Ehemalige und Substituierte eine Reihe Substitutionsärztinnen und Ärzte vor die Kamera gebeten und gefragt, warum sie sich für die Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen entschieden haben und weshalb die Substitution eine wichtige und medizinisch spannende Aufgabe darstellt. „100.000 Substituierte bis 2022“ ist eine gemeinsame Initiative des JES Bundesverbands, des akzept e.V. und der Deutschen Aidshilfe e.V., unterstützt von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig.

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zuletzt aktualisiert am: 05.07.2021

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