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Karriere

Bei Anruf Arzt - Einsätze planen für den ÄBD

25.01.2017

Sebastian Fritz an seinem Arbeitsplatz auf der Feuerwache Frankfurt. „Ich bin Rettungssanitäter geworden, um Menschen zu helfen. Nur dass ich dafür eben nicht unbedingt im Rettungswagen sitzen muss.“

Sebastian Fritz ist Rettungssanitäter. Doch schweißtreibende Patiententransporte und mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden ist für ihn passé. Er hat das Lenkrad gegen ein Headset ausgetauscht und macht trotzdem, was er will: Menschen helfen. Im Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH).

Wer die 116117 wählt, sucht medizinische Beratung oder Hilfe. „Anrufe aus Hessen gehen bei uns in der Zentrale ein. Wir hören zu, rufen in Notfällen den Rettungsdienst, beraten und übergeben dringende Hilfeersuchen an den zuständigen Arzt“, erklärt Fritz. Acht Jahre war er im Rettungsdienst tätig und ist froh, sich bei der KVH als Einsatzsachbearbeiter beworben zu haben. „Ich mache weiter, was mir liegt, und habe ein angenehmes Arbeitsklima, körperliche Entlastung und planbare Einsätze in Vollarbeitszeit dazu gewonnen. Und die Möglichkeit, meinen Schwerpunkt im Nacht- oder Tagdienst zu setzen“, so der 40-Jährige. Es sei natürlich eine Umstellung gewesen, vom Rettungs- in den Innendienst zu wechseln, doch man habe ihm den Einstieg leicht gemacht: Neue Kollegen werden intensiv eingearbeitet, in Kommunikation, Konfliktmanagement und EDV geschult und von einem Coach an ihre Aufgabe herangeführt.


Beruflich weiterentwickeln – in Vollzeit

Die Arbeitsbedingungen waren ein wichtiger Faktor für seinen Wechsel: Die KVH ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit über 1.600 Mitarbeitern und einer professionellen Verwaltung. „Hier kann ich mich beruflich weiterentwickeln und neue Bereiche kennenlernen. Hinzu kommen Jobticket, Zusatzversorgung und die Möglichkeit, ein Fitnessstudio zu nutzen“, so Fritz. Die KVH ermöglicht Dienst zu ungewöhnlichen Zeiten, individuelle Schichtpläne und Teilzeit. Das sei beispielsweise für Eltern und Studenten attraktiv. Und die Stelle ermöglicht Menschen mit Handicap oder körperlichen Beschwerden, weiterhin in ihrem Beruf zu arbeiten.

80 Mal am Tag zuhören, beurteilen, entscheiden

An Wochenenden und Feiertagen ist die Zentrale schon mal mit 25 Kollegen besetzt: erfahrene Rettungs- und Notfallsanitäter, Gesundheits- und Krankenpfleger, medizinische Fachangestellte, Rettungsassistenten, Medizinstudenten. Von ehemaligen Kollegen wird er manchmal gefragt, ob es ihn ausfüllt, „den ganzen Tag im Büro zu sitzen“. Da muss er schmunzeln: „Ich treffe jeden Tag bis zu 80 Entscheidungen, die helfen oder Leben retten. Es ist eine große Verantwortung, den Anrufer nicht sehen zu können und trotzdem entscheiden zu müssen, ob und wie dringend er medizinische Hilfe braucht. Das fordert Menschenkenntnis, Stressresistenz, Besonnenheit und Empathie.“ Auch das Feedback von Patienten und Angehörigen sowie die Zusammenarbeit mit Bereitschaftsärzten, Rettungsdiensten, Leitstellen, Pflege- und Fachdiensten (Giftnotrufzentrale, Polizei) machen die Arbeit abwechslungsreich.

Unsere Dispositionszentrale

  • Medizinische Servicezentrale für alle medizinischen Anfragen in Hessen
  • 2 Standorte: Frankfurt, Kassel
  • 24-Stunden-Schichtbetrieb
  • 600.000 Hilfeersuchen im Jahr
  • Medizinische Beratung, Auskünfte, Aufnahme, Koordination und Disposition von Hausbesuchen


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