In Deutschland zugelassene Psychotherapeuten bieten kaum ambulante Gruppentherapien an, obwohl die Vergütung dafür angehoben und die Bürokratie reduziert wurde. Hier liegen in Zeiten knapper psychotherapeutischer Versorgung Ressourcen brach. Doch was sind die Gründe dafür? Dies möchte das Universitätsklinikum Münster in einer geförderten Studie herausfinden.

Studie zur Gruppenpsychotherapie

BARGRU-Studie zur Gruppentherapie: Machen Sie mit!

Rund 8.500 Psychotherapeuten sind in Deutschland zur ambulanten Gruppenpsychotherapie im KV-System zugelassen. Nur circa 300 davon bieten jedoch die Gruppentherapie nach den Psychotherapie-Richtlinien an, obwohl sogar die Vergütung dafür angehoben und der bürokratische Aufwand reduziert wurde. Hier liegen in Zeiten knapper psychotherapeutischer Versorgung selbst in Ballungsgebieten Ressourcen brach. Doch was sind die Gründe dafür? Dies möchte das Universitätsklinikum Münster in einer Studie herausfinden, die der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) aus seinem Innovationsfonds fördert.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) unterstützt die BARGRU-Studie (Barrieren bei GruppenpsychotherapeutInnen gegenüber der ambulanten Gruppenpsychotherapie zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung) und bittet die niedergelassenen Psychotherapeuten in Hessen, sich daran zu beteiligen.

Die KVH hat die Fragebögen im Februar 2019 per Post an alle hessischen Psychotherapeuten, die über eine Berechtigung zur Abrechnung ambulanter Gruppentherapie-Leistungen verfügen, versendet. Den Fragebögen wurde ein freigemachter Rückantwort-Umschlag beigefügt. Informationenen zur Studie hat das Universitätsklinikum Münster zusammengefasst.

zuletzt aktualisiert am: 12.02.2019

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