In der vertragsärztlichen Versorgung geht – wie der Name schon sagt – fast nichts ohne Vertrag. Alle Vereinbarungen und Verträge, die für die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) wichtig sind, können sie hier einsehen. Eine Filterfunktion erleichtert die Suche – und wenn alle Stricke reißen, hilft die info.line weiter.

Auf einen Blick

Auf dieser Seite stehen Ihnen alle Rechtsgrundlagen und Verträge der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) kompakt zur Verfügung. Mit der Filterfunktion können Sie mit wenigen Klicks einfach nach Themen suchen und finden schnell die benötigten Informationen.

Finden Sie Verträge & Vereinbarungen ganz einfach

Kategorie

Die Bereitschaftsdienstordnung regelt die Grundlagen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) Hessen.

Der Vertrag zur qualitätsgesicherten Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Störung (ADHS / ADS) und Störungen des Sozialverhaltens besteht seit 1. Juli 2015.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung

Der Rahmenvertrag Ambulante Versorgung Hessen wurde mit dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Landkreistag geschlossen. Er ist 1988 in Kraft getreten und regelt die ambulante ärztliche Versorgung von Sozialhilfeempfängern (Anspruchsberechtigte gemäß SGB XII, früher BSHG).

Die KVH hat mit der AOK Hessen gemäß § 87a SGB V einen ergänzenden Vertrag über die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) der Versicherten nach § 73b Abs. 4 Satz 3 SGB V geschlossen. Vertragsstart war der 1. Juli 2016. Teilnehmende Ärzte können Patienten im KV SafeNet-Portal* erfassen und einschreiben. Der Vertrag endete zum 30. Juni 2019.

*KV-SafeNet steht nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung.

Die KVH hat mit der AOK Hessen und dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. den Vertrag AOK-Priomed zur Prävention von Frühgeburten geschlossen. Vertragsstart war der 1. April 2018.

Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge. Vertrags- und Antragsunterlagen können nur von KVH-Mitgliedern eingesehen werden.

Informationen zur Abrechnung

Die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) hat mit der AOK Hessen einen Vertrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität der ambulanten Tonsillotomie geschlossen. Vertragsstart war der 1. Oktober 2015.

Die Leistungen zur ambulanten Tonsillotomie des zwischen der AOK Hessen und der KVH geschlossenen Selektivvertrages werden in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und somit in die Regelversorgung aufgenommen. Vor diesem Hintergrund hat die AOK Hessen den Selektivvertrag zum 30. Juni 2019 gekündigt. Ab dem 1. Juli 2019 können HNO-Ärzte eine Teilentfernung (Tonsillotomie) bei vergrößerten Gaumenmandeln (Hyperplasie der Tonsillen) über den EBM abrechnen.

Die KVH hat mit der AOK Hessen einen Vertrag geschlossen, um AOK-Versicherte, die in Altenpflegeheimen leben, ambulant besser psychiatrisch zu versorgen. Es handelt sich dabei um einen Vertrag zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung nach § 73 c SGB V.

Am Vertrag teilnehmen
Wer an der Psychiatrischen Heimversorgung teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung

Die Arzneimittelvereinbarung legt nach § 84 Absatz 1 SGB V Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitsziele für die ambulante Versorgung in Hessen fest. Darüber hinaus regelt sie im Wesentlichen das Ausgabenvolumen für die pro Jahr vertragsärztlich verordneten Arzneimittel in Hessen.

Die Richtgröße für Arzneimittel dient der Wirtschaftlichkeitsprüfung bei der Verordnung von Arznei- und Verbandmitteln: Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen vereinbaren für Hessen arztgruppenspezifische, fallbezogene Richtgrößen als Durchschnittswerte. So können Krankenkassen die Arzneimittelkosten ihrer Versicherten sicherer planen. Die Richtgrößen sind Quartalswerte, werden aber bezogen auf ein Kalenderjahr geprüft. Es handelt sich um Werte, die auf den einzelnen Arzt heruntergerechnet wurden (Verordnungsdurchschnitte je Fachgruppe je Quartal).

Für Heilmittel gibt es eine gesonderte Heilmittel-Vereinbarung.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) unterstützt ihre Mitglieder bei Fragen dazu, ob etwas verordnet werden kann oder nicht: Im Infoportal Verordnungen finden hessische Vertragsärzte und -psychotherapeuten sämtliche Informationen zu allen verordnungsrelevanten Themen kurz, knapp, übersichtlich, verständlich und tagesaktuell.

Strukturiertes Behandlungsprogramm nach § 137f SGB V Asthma bronchiale

Voraussetzungen

Falls Sie an diesem DMP teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Teilnahmeerklärung Leistungserbringer und gegebenenfalls – bei angestellten Ärzten – die Ergänzungserklärung Leistungserbringer aus. Reichen Sie diese inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig ausgefüllt beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie an dem DMP Asthma teilnehmen können. Danach sind Sie zur Abrechnung der DMP Asthma-spezifischen Abrechnungsziffern berechtigt.

Informationen zur Abrechnung

Der Rahmenvertrag mit dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Landkreistag aus dem Jahr 1999 regelt die ambulante ärztliche Versorgung von Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Der Vertrag "Biolike" mit der Barmer soll die qualitätsgesicherte, evidenzbasierte und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten, also das strukturierte Arzneimittel-Management, mit Biologika und Biosimilars verbessern. Im Modul 1 geht es um chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED). Der Vertrag ist am 1. August 2018 in Kraft getreten, er besteht aus zwei voneinander unabhängigen Modulen.

Die Teilnahme an den Modulen ist für unterschiedliche Facharztgruppen möglichen. Modul 1 „CED“ ist der Vertrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gemäß § 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V.“ Modul 2 „Rheuma“ ist der Vertrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankgungen gemäß § 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V.“

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung

Informationen zur Verordnung von Biosimilars entnehmen Sie dem Leitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Der Vertrag „Biolike“ mit der Barmer soll die qualitätsgesicherte, evidenzbasierte und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten, also das strukturiertes Arzneimittel-Management, mit Biologika und Biosimilars verbessern. Im Modul 2 geht es um Entzündliche rheumatische Erkrankungen (Rheuma). Der Vertrag ist am 1. August 2018 in Kraft getreten, er besteht aus zwei voneinander unabhängigen Modulen.

Die Teilnahme an den Modulen ist für unterschiedliche Facharztgruppen möglichen. Modul 2 „Rheuma“ ist der Vertrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankgungen gemäß § 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V. Modul 1 „CED“ ist der Vertrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gemäß § 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung.

Informationen zur Verordnung von Biosimilars entnehmen Sie dem Leitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Der Vertrag „Biolike“ mit der Barmer soll die qualitätsgesicherte, evidenzbasierte und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten mit Biologika und Biosimilars verbessern.

Der Vertrag besteht aus zwei Modulen: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED), Modul 1, und Entzündliche rheumatische Erkrankungen (Rheuma), Modul 2. Die Verträge sind am 1. August 2018 in Kraft getreten.

An den Verträgen teilnehmen
An den voneinander unabhängigen Modulen können unterschiedliche Facharztgruppen teilnehmen. Wer an den Verträgen teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung.

Informationen zur Verordnung von Biosimilars entnehmen Sie dem Leitfaden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Siehe ÄBD.

An Brustkrebs erkrankte Frauen können in ein spezialisiertes strukturiertes Behandlungsprogramm aufgenommen werden.

Niedergelassene Gynäkologen können durch ihre Teilnahme dieses DMP maßgeblich unterstützen. Als Teil der landesweit neun etablierten Brust-Kompetenzzentren behandeln und betreuen sie die im Programm eingeschriebenen Patientinnen und legen einen Schwerpunkt auf die Nachsorge.

Teilnehmen und abrechnen

Voraussetzungen für Teilnahme und Abrechnung der extrabudgetären Vergütung der DMP-spezifischen Leistungen sind:

a) Zulassung/Niederlassung als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Hessen,
b) Teilnahme an ärztlichen Fortbildungen zum Krankheitsbild Brustkrebs; hier: insbesondere zur Diagnostik, zu operativen Techniken und Therapiemethoden, zur psychosozialen Betreuung und Nachbetreuung sowie zu Nachsorge und Rehabilitation,
c) Teilnahme an interdisziplinären Qualitätszirkeln und/oder Tumorkonferenzen an einer DMP-Klinik (mindestens zwei Termine pro Jahr).

Die Vergütung der DMP-spezifischen Leistungen (Dokumentationen und Kooperationspauschalen) im DMP Brustkrebs in Hessen erfolgt nicht über die Kassenärztliche Vereinigung Hessen, sondern extrabudgetär direkt durch die Krankenkassen.

Die Ergebnisqualität der Brustkrebsbehandlung im DMP Brustkrebs in Hessen konnte in der erstmals vorgenommenen Erhebung der Behandlungsdaten („5-Jahres-Überlebensdaten“) für den Zeitraum 2005 bis 2011 nachgewiesen werden1. 2019 wurde die zweite Überlebenszeitanalyse fertig gestellt, die neben der Bestätigung der Ergebnisse aus der ersten Untersuchung nunmehr auch „10-Jahres-Daten“ präsentiert.

Der Berufsverband der Frauenärzte, Landesverband Hessen stellt weitere Informationen zum DMP Brustkrebs zur Verfügung, zum Beispiel das DMP Praxismanual oder die Termine der Qualitätszirkel.

Ansprechpartner

(Teilnahme-) Interessierte wenden sich bei Fragen zu diesem DMP an die

Kopfstelle DMP Brustkrebs in Hessen
c/o vdek Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 22
55130 Mainz

Tel 06131 98255-25 oder -19
Fax 06131 832015
kopfstelle.brustkrebs-hessen@vdek.com

1 Quelle: Disease-Management-Project Breast Cancer in Hesse – 5-Year Survival Data, Geburtshilfe und Frauenheilkunde 3/2014, Jahrgang 74, S. 276-283

Strukturiertes Behandlungsprogramm nach § 137f SGB V chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD).

Voraussetzungen

Falls Sie an diesem DMP teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Teilnahmeerklärung Leistungserbringer und gegebenenfalls – bei angestellten Ärzten – die Ergänzungserklärung Leistungserbringer aus. Reichen Sie diese inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie an dem DMP COPD teilnehmen können. Danach sind Sie zur Abrechnung der DMP COPD-spezifischen Abrechnungsziffern berechtigt.

Informationen zur Abrechnung.

Auf Grundlage des Vertrags „Clearingverfahren Rechtskonformität“ prüft die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) sowie der Hessischen Krankenhausgesellschaft Kooperationsverträge ihrer Mitglieder auf Wunsch kostenlos. Vertrags-, berufs- und krankenhausrechtliche Gesichtspunkte werden dabei auf den Prüfstand gestellt.

Vertragsärzte, Medizinische Versorgungszentren, Praxisverbünde, Ärztenetze oder Krankenhäuser aus Hessen beziehungsweise deren rechtliche Vertreter können von diesem sogenannten Clearingverfahren bei der Clearingstelle Gebrauch machen.

Kooperationsvertrag prüfen lassen
Wer Kooperationsverträge kostenlos überprüfen lassen möchte, geht wie im Merkblatt beschrieben vor.

Ansprechpartner
Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Sicherstellung & Recht / Clearingstelle
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

clearingstelle@kvhessen.de

Der Vertrag Willkommen Baby! mit der DAK-Gesundheit ist zum 1. Oktober 2016 in Kraft getreten. Er ergänzt die gesetzlichen Leistungen der Mutterschaftsvorsorge und verfolgt mehrere Ansätze. Zum einen sollen Risikofaktoren für eine Frühgeburt durch zusätzliche Untersuchungsmethoden rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Zum anderen soll durch die Verknüpfung mit dem BabyCare-Programm der Wissensstand der Schwangeren über Frühgeburtsrisiken verbessert und damit ein möglichst gesunder Schwangerschaftsverlauf gefördert werden.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge. Die Anlage 7 (Gutschein Baby Care) ist ein Muster. Die Kontaktdaten und den Gutschein erhalten Sie mit dem Starterpaket von der DAK Gesundheit.

Informationen zur Abrechnung

Strukturiertes Behandlungsprogramm nach § 137f SGB V Diabetes mellitus Typ 1

Voraussetzungen

Falls Sie an diesem DMP teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Teilnahmeerklärung Leistungserbringer und gegebenenfalls – bei angestellten Ärzten – die Ergänzungserklärung Leistungserbringer aus. Reichen Sie diese inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig ausgefüllt beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie an dem DMP Diabetes Typ 1 teilnehmen können. Danach sind Sie zur Abrechnung der DMP Diabetes Typ 1-spezifischen Abrechnungsziffern berechtigt.

Informationen zur Abrechnung.

Strukturiertes Behandlungsprogramm nach § 137f SGB V Diabetes mellitus Typ 2

Voraussetzungen

Falls Sie an diesem DMP teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Teilnahmeerklärung Leistungserbringer und gegebenenfalls – bei angestellten Ärzten – die Ergänzungserklärung Leistungserbringer aus. Reichen Sie diese inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig ausgefüllt beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie an dem DMP Diabetes Typ 2 teilnehmen können. Danach sind Sie zur Abrechnung der DMP Diabetes Typ 2-spezifischen Abrechnungsziffer berechtigt.

Informationen zur Abrechnung.

Wenn Sie als diabetologische Schwerpunktpraxis anerkannt werden möchten, füllen Sie bitte den Antrag auf Anerkennung aus. Reichen Sie diesen inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig ausgefüllt beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie einen Bescheid, ob Sie als diabetologische Schwerpunktpraxis anerkannt werden.

Voraussetzungen

Bitte beachten Sie, dass Sie in die Disease-Management-Programme Diabetes mellitus Typ 1 und Diabetes mellitus Typ 2 eingeschrieben sein müssen, um Leistungen als diabetologische Schwerpunktpraxis zu erbringen. Ihre betreuten Patienten können nur vergütet werden, wenn diese auch in einem der genannten DMPs eingeschrieben sind. Kinder- und Jugendärzte, die ausschließlich Typ 1-Diabetiker behandeln, sind von der Teilnahme am DMP Diabetes mellitus Typ 2 befreit.

Weitere Voraussetzungen zur Anerkennung befinden sich im Antragsdokument.

Diabetologische Schwerpunktpraxen können ICT-Schulungen für Gestationsdiabetikerinnen nach der Gebührenordnungsposition 91160G abrechnen.

Informationen zur Abrechnung

Das länderübergreifende Präventionsprojekt „Dimini – Diabetes mellitus? Ich nicht!“ wird mit rund vier Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Bundes gefördert. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) beteiligt sich gemeinsam mit der AOK Hessen an Dimini. Ziel des Projekts ist es, die Gesundheitskompetenz von Menschen mit erhöhtem Risiko für Typ-2-Diabetes mittels Coachings in der Vertragsarztpraxis zu stärken, um die Entstehung von Typ-2-Diabetes zu verzögern oder sogar zu verhindern. Darüber hinaus sollen die Kosten für die medizinische Versorgung gesenkt werden.

 Einschreibephase zum 1. Juli 2019 beendet

Ziel des Projekts ist es, eine Aussage über die Auswirkungen und den Nutzen von DIMINI für die zukünftige Versorgung treffen zu können. Hierzu wertet das Institut für angewandte Versorgungsforschung (inav) die im Projektverlauf gesammelten Daten aus. Mit der Lieferung der Datensätze wird ein wichtiger Beitrag zur Studie geleistet. Nur vollständige Datensätze können für die statistische Berechnung berücksichtigt werden. Ebenso wichtig ist das Coaching der Patienten bis zum Programmende.

Siehe Brustkrebs.

Als einzige Kassenärztliche Vereinigung (KV) in Deutschland bietet die KV Hessen (KVH) eine eigene Altersversorgung für niedergelassene Vertragsärzte: die Erweiterte Honorarverteilung (EHV).

Regelungen zur Förderung von Mitgliedern der KVH siehe Sicherstellungsrichtlinie.

Der Vertrag mit der Freien Arzt- und Medizinkasse (FAMK) regelt die ambulante ärztliche Versorgung insbesondere der Angehörigen der hessischen Berufsfeuerwehren und der hessischen Polizei, aber auch anderer beihilfeberechtigter Berufsgruppen. Mitglieder der KV können den Vertrag auf Wunsch einsehen.

Die mit allen Kassenarten geschlossenen Gesamtverträge regeln in Ergänzung zum Bundesmantelvertrag (BMV) weitergehende Einzelheiten der vertragsärztlichen Versorgung auf Landesebene. Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) können die Gesamtverträge auf Wunsch einsehen.

Auszug aus dem Gesamtvertrag AOK Hessen: Regelung über die Vergütung einer Rufbereitschaftspauschale für die Betreuung von Hospizen ab 1. April 2018.

Der Vertrag „Gesund schwanger“ wurde nach § 140a SGB V mit verschiedenen Kassen geschlossen, um Frühgeburten zu vermeiden.
Neu: Die BKK firmus ist dem Vertrag zum 1. April 2019 beigetreten.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung.

Der Vertrag „Hallo Baby“ nach § 140a SGB V wurde mit verschiedenen Kassen geschlossen. Vertragsstart war der 1. Mai 2019. Ziel des Vertrags ist es, Frühgeburten und infektionsbedingte Geburtskomplikationen zu vermeiden. Ab dem 1. Juli 2019 können sich Patientinnen einschreiben lassen.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge .

Informationen zur Abrechnung

Ein ergänzendes Hautkrebsvorsorge-Verfahren (U35) – auch Hautkrebs-Screening (HKS) genannt – können alle Versicherten folgender Krankenkassen in Anspruch nehmen, sofern sie das 35. Lebensjahr noch nicht erreicht haben: TK, BKK VAG Hessen (teilnehmende Krankenkassen siehe Liste), R+V BKK und mhplus BKK, BKK Henschel Plus, BKK Herkules, Bosch BKK, BARMER sowie der HEK.

Folgende Verträge laufen aus
Der Vertrag BKK B. Braun ist zum 31. März 2019 gekündigt.

Neue Verträge
Der Vertrag HEK ist zum 1. April 2019 gestartet.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge. Die Verfahren unterscheiden sich je Krankenkasse: bei einigen Verträgen müssen Patienten eingeschrieben werden (siehe Einschreibeerklärungen). Bei R+V BKK, mhplus BKK, BKK Henschel Plus und BKK Herkules müssen Sie keine Teilnahmeerklärung der Versicherten beilegen, sondern lediglich die GOP 93040 für weibliche und GOP 93041 für männliche Versicherte bei der Abrechnung angeben.

Wer in Hessen Hautkrebs-Screening abrechnen möchte (auch für gesetzlich Versicherte, die älter als 35 Jahre sind), braucht zusätzlich eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Informationen zur Abrechnung

Die Heilmittel-Vereinbarung legt nach § 84 Absatz 1 SGB V Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitsziele für die ambulante Versorgung in Hessen fest. Darüber hinaus regelt sie im Wesentlichen das Ausgabenvolumen für die pro Jahr vertragsärztlich verordneten Heilmittel in Hessen.

Die Richtgröße für Heilmittel dient der Wirtschaftlichkeitsprüfung bei der Verordnung von Heilmitteln: Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen vereinbaren für Hessen arztgruppenspezifische, fallbezogene Richtgrößen als Durchschnittswerte. So können Krankenkassen die Heilmittelkosten ihrer Versicherten sicherer planen. Die Richtgrößen sind Quartalswerte, werden aber bezogen auf ein Kalenderjahr geprüft. Es handelt sich um Werte, die auf den einzelnen Arzt heruntergerechnet wurden (Verordnungsdurchschnitte je Fachgruppe je Quartal).

Für Arznei- und Verbandmittel gibt es eine gesonderte Arzneimittel-Vereinbarung.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) unterstützt ihre Mitglieder bei Fragen dazu, ob etwas verordnet werden kann oder nicht: Im Infoportal Verordnungen finden hessische Vertragsärzte und -psychotherapeuten sämtliche Informationen zu allen verordnungsrelevanten Themen kurz, knapp, übersichtlich, verständlich und tagesaktuell.

Der Homöopathie-Vertrag mit der Securvita BKK wurde nach § 73 c SGB V geschlossen, um Versicherte mit klassischer Homöopathie zu versorgen.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung

Der Honorarverteilungsmaßstab (HVM) regelt, wie die von den Krankenkassen bereitgestellte Gesamtvergütung an die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) verteilt werden. In wesentlichen Punkten erfolgt die Honorarverteilung nach Bundesvorgaben: Neben den Vorgaben aus dem Sozialgesetzbuch liegen ihr die bundesweit gültigen Beschlüsse des (Erweiterten) Bewertungsausschusses sowie die Bestimmungen der Gebührenordnung (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) zugrunde.

Infos zu den Honorarverträgen (Gesamtvergütung) und Honorar

Jedes Jahr handelt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) Honorarverträge mit den hessischen Krankenkassenverbänden aus. Sie regeln die Höhe der Gesamtvergütung gemäß §87a SGB V, die an die hessischen Vertragsärzte verteilt werden können. Mitglieder der KV können die Honorarverträge auf Wunsch einsehen.

Infos zum Honorarverteilungsmaßstab

Der Homöopathie-Vertrag mit der IKK classic wurde nach § 73 c SGB V geschlossen, um Patienten mit klassischer Homöopathie zu versorgen.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung

Die Impfvereinbarung regelt den Anspruch gesetzlich Versicherter auf Schutzimpfungen (im Sinne des § 2 Nr. 9 des Infektionsschutzgesetzes). Das unterscheidet sich von Krankenkasse zu Krankenkasse. Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Schutz gegen Infektionskrankheiten in Hessen zu verbessern.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) unterstützt ihre Mitglieder bei Fragen dazu, ob etwas verordnet werden kann oder nicht: Im Infoportal Verordnungen finden hessische Vertragsärzte und -psychotherapeuten sämtliche Informationen zu allen verordnungsrelevanten Themen kurz, knapp, übersichtlich, verständlich und tagesaktuell.

Der mit dem Land Hessen geschlossene Vertrag über die Abrechnung der Jugendarbeitsschutzuntersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) in Verbindung mit der Bundesverordnung über die ärztlichen Untersuchungen nach der Jugendarbeitsschutzuntersuchungsverordnung (JArbSchUV) regelt unter anderem die Vergütung für diese Untersuchungen.

Der Vertrag K.I.S.S. wurde nach § 73c SGB V mit der BIG direkt gesund geschlossen, um Frühgeburten zu vermeiden. K.I.S.S. steht für die Förderung eines konsequenten Infektionsscreenings in der Schwangerschaft.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, findet die Vertragsunterlagen hier als Download.

Informationen zur Abrechnung

Die mit den hessischen Krankenkassenverbänden 1998 geschlossene „Vereinbarung zur Abgabe und Abrechnung von Intraokularlinsen bei ambulanten Kataraktoperationen“ wurde im Laufe der Jahre immer wieder kassenindividuell angepasst.

Patienten in Pflegeheimen ärztlich zu betreuen ist nach wie vor ein schwieriges vertragsärztliches Arbeitsfeld. Im Rahmen des Bundesmantelvertrags (BMV), Anlage 27, hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) einen Mustervertrag entwickelt, der die entsprechenden Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit zwischen Pflegeheimen und niedergelassenen Vertragsärzten im Sinne des § 119b SGB V regelt. Diesen können Mitglieder als Vorlage für den Abschluss einer solchen Vereinbarung mit dem von ihnen betreuten Pflegeheim verwenden.

Wer in Hessen die Versorgung von Menschen in Pflegeheimen abrechnen möchte, braucht zusätzlich eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Informationen zur Abrechnung

Strukturiertes Behandlungsprogramm nach § 137f SGB V Koronare Herzkrankheit

Voraussetzungen

Falls Sie an diesem DMP teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Teilnahmeerklärung Leistungserbringer und gegebenenfalls – bei angestellten Ärzten – die Ergänzungserklärung Leistungserbringer aus. Reichen Sie diese inklusive der erforderlichen Nachweise unterschrieben und vollständig ausgefüllt beim Mitgliederservice Sonderverträge ein.

Sobald Ihr Antrag geprüft wurde, erhalten Sie die Bestätigung, dass Sie an dem DMP Koronare Herzkrankheit teilnehmen können. Danach sind Sie zur Abrechnung der DMP KHK-spezifischen Abrechnungsziffern berechtigt.

Informationen zur Abrechnung

Der Vertrag wurde nach § 140a SGB V geschlossen. Es handelt sich um ein klinik- und sektorenübergreifendes, koordiniertes, multimodales und telemedizinbasiertes Nachsorgemodell nach Nierentransplantationen „NierenTx 360°“ im Rahmen des Innovationsfonds gemäß § 92a Abs. 1 SGB V.

Am Vertrag teilnehmen
Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge.

Informationen zur Abrechnung.

In Hessen gelten zur bundeseinheitlichen Onkologievereinbarung (Bundesmantelvertrag Ärzte, Anlage 7) besondere Vereinbarungen. Diese hat die KVH mit den hessischen Krankenkassenverbänden in der Änderungsvereinbarung für Hessen, gültig ab 1. Januar 2018, geregelt.

Regelungen zur Förderung von Mitgliedern der KVH siehe Sicherstellungsrichtlinie und Praktisches Jahr (PJ).

 

Regionale Zusammenschlüsse von Vertragsärzten können sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) als Praxisnetz anerkennen lassen. Die Bedingungen sind in der Richtlinie zur Anerkennung und Förderung von Praxisnetzen festgehalten. 

Mehr Infos gibt es auf der Seite Praxisnetze: gut vernetzt.

Der Vertrag PREMA zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) und der Techniker Krankenkasse (TK) ist ein Projekt des Innovationsfonds zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Depression und Panikstörung. PREMA steht für „eHealth gestütztes Case-Management für psychisch Erkrankte in der hausärztlichen Primärversorgung".

Am Vertrag PREMA nach § 140a SGB V können Hausärzte seit dem 15. Mai 2019 teilnehmen und Patienten einschreiben.

Wer am Vertrag teilnehmen möchte, reicht seine vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen ein beim Mitgliederservice Sonderverträge. Die Vertrags- und Antragsunterlagen können nur von KVH-Mitgliedern eingesehen werden.

Die Patiententeilnahmeerklärung finden Ärzte in ausreichender Stückzahl im Studienordner, den sie zu Beginn Ihrer Vertragsteilnahme erhalten. Sie  können sie bei der Techniker Krankenkasse per E-Mail unter thomas.teeuwen(at)tk(.)de nachbestellen.

Informationen zur Abrechnung

Laut Gesetz sind Vertragsärzte und -psyc