Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) informiert ihre Mitglieder direkt, zielgruppenspezifisch und aktuell per Rundschreiben über relevante Neuerungen rund um die vertragsärztliche und psychotherapeutische Tätigkeit.   

Hinweise zu Einweisungen ins Krankenhaus

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele von Ihnen, ob auf ambulanter oder stationärer Seite, sind in der Vergangenheit immer wieder mit Fragen rund um die vertragsärztliche Verordnung von Krankenhausbehandlungen auf uns zugekommen. Darüber hinaus besteht in diesem Zusammenhang oftmals Unsicherheit bezüglich der Ermächtigungen sowie bei der Abrechnung mit beziehungsweise Leistungsübernahme durch die Krankenkassen. Da Ihrerseits demnach ein hoher Bedarf an Information zu dieser Thematik vorhanden ist, haben die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) und die Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) Gemeinsame Hinweise zu Einweisungen ins Krankenhaus erarbeitet, um mehr Klarheit und Sicherheit für Sie zu schaffen. Im Sinne einer gut funktionierenden sektorenübergreifenden Versorgung für die Patienten freuen wir uns, Ihnen heute diese Hinweise zur Verfügung zu stellen.

Grundlage unserer Hinweise sind die geltenden Regelungen im SGB V und die „Richtlinie über die Verordnung von Krankenhausbehandlung“ (Krankenhauseinweisungs-Richtlinie) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Demnach gilt grundsätzlich: ambulant vor stationär. Ein- beziehungsweise Überweisungen von Patienten, deren Behandlung nicht die Mittel eines Krankenhauses erfordert, sind demnach zu vermeiden.

  • Doch wann ist eine Verordnung zur (teil-)stationären oder ambulanten Behandlung im Krankenhaus notwendig?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Und wer entscheidet über die stationäre Aufnahme und den weiteren Behandlungsablauf?

Antworten darauf geben Ihnen unsere Hinweise. Außerdem informieren wir Sie anhand konkreter Fallbeispiele darüber, was zu tun ist, wenn das Krankenhaus keine Ermächtigung zur ambulanten Behandlung hat, wer abhängig vom Sachverhalt der Leistungserbringer ist und unter welchen Voraussetzungen Leistungen mit den Krankenkassen abgerechnet werden können.

Überdies geben wir Ihnen einen Überblick über

  • die verschiedenen Arten der Krankenhausbehandlungen
  • Informationen rund um die Ermächtigung von Krankenhausärztinnen und -ärzten zur ambulanten Behandlung
  • Notwendigkeit stationärer Krankenhausbehandlungen und
  • Auskunftspflichten.

Natürlich können unsere Hinweise keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit haben. So ist es kaum möglich, sämtliche in der Realität möglichen Konstellationen und Sachverhalte zu erfassen. Wir haben uns daher zunächst einmal auf die Ihrerseits am häufigsten gestellten Fragen konzentriert und sind überzeugt, so schon einmal viele Unklarheiten rund um die Verordnung von Krankenhausbehandlung zu beseitigen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Dastych
Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen

Dr. med. Eckhard Starke
stv. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen

Prof. Dr. med. Steffen Gramminger
Geschäftsführer - Schwerpunkt Medizin, Qualität, Finanzierung

zuletzt aktualisiert am: 26.08.2019

Rundschreiben

An alle Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und der Hessischen Krankenhausgesellschaft e.V.

Ansprechpartner

info.line

Mo – Fr: 7 – 17 Uhr

Tel 069 24741-7777
Fax 069 24741-68826
info.line(at)kvhessen(.)de

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