Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen informiert Medienvertreter direkt und aktuell über relevante Neuigkeiten rund um die ambulante Versorgung in Hessen – durch Pressemitteilungen und -konferenzen.

Sicher für Sie da

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) und die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) starten Ende Juni 2020 eine PR-Kampagne zur Rückkehr von Praxen und Kliniken in die Normalversorgung. Auf einer Pressekonferenz haben am 17. Juni 2020 KVH und HKG gemeinsam mit Staatsminister Kai Klose, der auch als Schirmherr fungiert, die Kampagne „Sicher für Sie da“ vorgestellt. Gemeinsamer Tenor: Patienten können Arztpraxen und Kliniken ohne Angst vor einer Ansteckung aufsuchen.

(v.l.) Dr. Christian Höftberger, Sozialminister Kai Klose, Frank Dastych

Für die beiden Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, ist es höchste Zeit, die Regelversorgung nun wieder anzukurbeln: „Die Patienten sind in den Praxen in den besten Händen und sicher vor einer Infektion. Die wenigen Corona-Patienten, die es derzeit noch in Hessen gibt, werden ambulant in gesonderten Infektsprechstunden oder einer der 60 COVID-Schwerpunktpraxen behandelt. Das bedeutet, dass es keinen Grund gibt, Besuche in den Praxen aufzuschieben und damit möglicherweise ernste Folgeschäden zu riskieren.

Unsere Praxen sind bestens mit Schutzausrüstung ausgestattet und darauf eingestellt, die Wartezeit in den Wartezimmern kurz zu halten, zumal die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienestandards selbstverständlich ist. So ungewöhnlich es klingt: COVID-19 stellt für die Praxen keine besondere Herausforderung dar, denn unsere Kollegen sind Profis darin, Infektionskrankheiten zu behandeln und sich auf deren Besonderheiten einzustellen.“

„Mit dem Appell unseres Bundesgesundheitsministers am 13. März haben die Krankenhäuser innerhalb weniger Tage die Hälfte der stationäre Behandlungskapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Patienten freigemacht“, so der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft Dr. Christian Höftberger. „Dabei wurde aber zu keiner Zeit die Behandlung von schwer erkrankten Non-COVID-19-Patienten gefährdet oder beschränkt – und dennoch blieben die Patienten aus Angst vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 auch mit schwerwiegenden Symptomen zuhause“. Die Sorge hinsichtlich von Kollateralschäden ist in den hessischen Krankenhäusern groß. Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder anhaltende starke Bauchschmerzen, sie gehören sofort ins Krankenhaus. Der geschäftsführende Direktor der HKG, Prof. Dr. Steffen Gramminger, unterstreicht: „Eindeutige Symptome zu verdrängen und zu ignorieren ist weit gefährlicher als die Wahrscheinlichkeit, sich im Krankenhaus mit dem Virus zu infizieren. Bei der stationären Behandlung hat die Patientensicherheit in unseren Hessischen Krankenhäusern höchste Priorität. Maximale Hygienemaßnahmen werden umgesetzt und streng beachtet. Da können unsere Patienten sicher sein“.

„Die medizinische Versorgung in Hessen ist sicher. Krankenhausgesellschaft, KVH, Öffentlicher Gesundheitsdienst und wir als Land werden die Bürger weiterhin verlässlich, gut und sicher medizinisch versorgen. Alle Beteiligten achten streng auf die Einhaltung der RKI-Standards zur Hygiene. Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Hessischen Krankenhausgesellschaft ein dichtes Überwachungs- und Sicherheitsnetz geknüpft.

In Hessen sind wir gut auf die Situation mit Corona eingestellt – es gibt keinen Grund, eine medizinisch notwendige Behandlung aufzuschieben", betont der hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose.

Die Kampagne „Sicher für Sie da" wird in einer ersten Stufe mit rund 150 Großflächenplakaten in Hessens großen Städten verbreitet. Zudem erhalten die Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten jeweils ein Praxis-Package mit Plakaten, Aufklebern und Tresenaufstellern, mit denen die Wiedererkennbarkeit in den Praxen erhöht wird. Kliniken erhalten ein angepasstes Informationspaket.

zuletzt aktualisiert am: 17.06.2020

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