Ein Mann bedient eine professionelle Kamera. Im Bildschirm der Kamera ist eine Pressekonferenz zu sehen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) informiert Medienvertreter direkt und aktuell über relevante Neuigkeiten rund um die ambulante Versorgung in Hessen – durch Pressemitteilungen und -konferenzen.

Übergang der Coronaimpfungen in die Regelversorgung

Das Hessische Sozialministerium (HMSI) und die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) arbeiten gemeinsam daran, das weitere Management der Impfungen gegen das Coronavirus auch nach Schließung der Impfzentren zum 30. September 2021 sicherzustellen.

Gemeinsames Ziel dabei: ein guter Übergang in die Regelversorgung der hessischen Haus- und Facharztpraxen.

„Wir sind überzeugt davon, dass es uns gemeinsam mit dem Sozialministerium und unseren Mitgliedern gelingen wird, an dieser Stelle für einen guten und fließenden Übergang der Strukturen zu sorgen. Ein erster Austausch dazu hat bereits stattgefunden und wir werden die Öffentlichkeit schnellstmöglich über die konkreten Inhalte unserer Planungen informieren. Die hessischen Bürger können sich aber in jedem Fall darauf verlassen, dass sie für die Impfungen bei den niedergelassenen Haus- und Fachärzt:innen in den besten Händen sind, egal, ob es sich um den Abschluss einer Impfung oder eine neue Impfung handelt“, erklären die Vorstandsvorsitzenden der KV Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke.

„Und natürlich gilt dies auch für die Auffrischungsimpfungen, die voraussichtlich zum Schutz gegen eine Infektion notwendig bleiben werden. Voraussetzung für dieses Versorgungsversprechen bleibt, dass vom Bund mehr und verlässlich Impfstoffe geliefert werden.“

Seit dem Beginn der Impfungen in den Hausarztpraxen Anfang April 2021 und der anschließenden Einbindung der Facharztpraxen sind dort neben den Impfzentren mehr als 1,2 Millionen Impfungen durchgeführt worden. „Die Praxen haben parallel zum regulären Praxisbetrieb unter Beweis gestellt, wie leistungsfähig sie sind und wie groß das Engagement der Praxisteams ist“, stellt Gesundheitsminister Kai Klose fest. Mit der seit dem 7. Juni 2021 ebenfalls erfolgten Einbindung der Betriebsärzte hat die Impfkampagne inzwischen ein so breites Fundament, dass es eine gute und belastbare Grundlage für den vollständigen Übergang der Impfungen von den Impfzentren in die Regelstruktur und zu den Betriebsärzten bildet. „Wir werden den Übergang gemeinsam gestalten und – auch mit der Apothekerschaft – prüfen, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Die sichere Versorgung der Patienten mit Corona-Schutzimpfungen ist unser erklärtes und gemeinsames Ziel, so der Gesundheitsminister. Der vollständige Übergang der Impfkampagne in die Regelstruktur und zu den Betriebsärzten ist auch symbolisch wichtig, denn er zeigt, wie weit die Bekämpfung der Pandemie inzwischen fortgeschritten ist.

Bisher beteiligen sich rund zwei Drittel der hessischen Haus- und Facharztpraxen an den Impfungen gegen das Coronavirus. Die KVH-Spitze und Staatsminister Klose zeigten sich überzeugt, dass diese Zahl noch einmal steigt, wenn es keine Lieferprobleme mehr gibt.

zuletzt aktualisiert am: 10.06.2021

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