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Bonus für MFA

Pflegebonus wegen der Coronakrise – Warum spricht eigentlich niemand über einen Bonus für die MFA in den Praxen?

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) fordert in der Diskussion um einen höheren Pflegebonus für Pflegekräfte in den Kliniken eine Ausweitung auf die medizinischen Fachangestellten (MFA) in den Praxen.

Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland sechs von sieben COVID-19-Patienten ambulant versorgt wurden, eine überfällige Diskussion.

Dazu die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke: „Leider muss man mittlerweile unterstellen, dass es sich bei der Tatsache, dass die Niedergelassenen und ihre Mitarbeitenden in den Praxen in solchen Diskussionen konsequent unbeachtet bleiben, um einen methodischen Fehler oder gar um Absicht handelt. Deutschland und Hessen stehen deshalb in der Bewältigung der Coronakrise vergleichsweise so gut da, weil die ambulante Versorgung einen höchst effizient arbeitenden Schutzwall um die Krankenhäuser gebildet hat, die so Kapazitäten für die Versorgung der Intensivpatienten hatten. Gleichzeitig gab es in manchen Kliniken sogar Kurzarbeit, so ehrlich sollte man sein. Wir gönnen jeder klinischen Pflegekraft einen Bonus, nur darf man die Praxen und deren Angestellte nicht vergessen. Unter anfangs schwierigsten Bedingungen bei einem Mangel an Schutzausrüstung haben die MFA einen wichtigen Anteil daran, dass die Praxen funktioniert haben und die ambulante Versorgung aufrechterhalten werden konnte. Ein Bonus für die MFA ist also nicht nur hochverdient, sondern auch völlig angemessen. Es ist schon schlimm genug, dass sich die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Verleumdungen von der Spitze der Deutschen Krankenhausgesellschaft ausgesetzt sehen. Doch die Systemrelevanz der MFA zu übersehen, wäre ein schwerer Fehler der Politik.“

zuletzt aktualisiert am: 09.07.2020

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