Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen informiert Medienvertreter direkt und aktuell über relevante Neuigkeiten rund um die ambulante Versorgung in Hessen – durch Pressemitteilungen und -konferenzen.

Corona: KVH dankt niedergelassenen Ärzten

Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) hat in ihrer Sitzung am 27. Juni 2020 die zurückliegenden und – bedingt durch das Coronavirus – herausfordernden Monate für die niedergelassenen Ärzte Revue passieren lassen. Die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, stellten dabei zum einen die enge und gute Zusammenarbeit mit der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) heraus. Zum anderen dankten sie den vielen hessischen Ärzten, die in ihren Praxen die ambulante Versorgung von Corona- und Non-Corona-Patienten teils unter erschwerten Bedingungen mit zu Beginn der Pandemie kaum vorhandenem Schutzmaterial aufrecht erhalten haben.

„Gemeinsam mit den Krankenhäusern und der Politik haben wir es geschafft, das Bundesland Hessen durch die schwierige Hochzeit der Coronakrise zu führen – und das durchaus mit Erfolg.

Die niedergelassenen Ärzte und ihr Praxispersonal haben dazu entscheidend beigetragen, denn nur durch ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Expertise im Umgang mit Infektionskrankheiten war und ist es möglich, das Gros der Corona-Infizierten ambulant zu versorgen und damit die hessischen Krankenhäuser zu entlasten.

Schockierende Zustände, wie wir sie leider unter anderem in italienischen Krankenhäusern erleben mussten, haben wir durch neu geschaffene Strukturen wie unsere hessenweiten COVID-Koordinierungscenter und Corona-Schwerpunktpraxen samt Hausbesuchsdienst vermeiden können. Kurzum: Unsere Ärzte haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was die ambulante Versorgung zu leisten im Stande ist. Dafür möchten wir uns bei allen Praxen herzlich bedanken“, so die Vertreter der KVH.

Obgleich des insgesamt positiven Corona-Fazits, beklagt die KVH auch schmerzliche Verluste durch das Virus. Stellvertretend für alle Ärzte, die sich bei der Versorgung ihrer Patienten infiziert haben und tragisch verstorben sind, gedachte die Vertreterversammlung des Herborner Allgemeinmediziners Dr. Werner Koch.

Trotz eines derzeit entspannten Infektionsgeschehens macht das Coronavirus Ärzten im Übrigen weiterhin zu schaffen. Demnach kämpfen viele Praxen mit einem Rückgang der Fallzahlen zwischen 20 und 30 Prozent. Der Grund: Viele Patienten sind verunsichert. Sie haben Sorge, sich in den Praxen mit dem Coronavirus zu infizieren, und meiden daher den Praxisbesuch.

„Die Sorge der Patienten ist unbegründet. Sowohl die Praxen wie auch die Krankenhäuser sind sicher.

Zur Unterstützung unserer Mitglieder haben wir daher gemeinsam mit der HKG und unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Kai Klose die Kampagne „Sicher für Sie da! – Ihre Arztpraxen und Krankenhäuser in Hessen.“ gestartet.

Mit der Kampagne möchten wir den Menschen die Angst nehmen und Vertrauen schaffen. Zum einen damit die Fallzahlen wieder steigen und zum anderen, damit Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen rechtzeitig in die Praxen oder Krankenhäuser gehen.“

 

zuletzt aktualisiert am: 29.06.2020

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