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KVH fordert: Privatkassen sollen Ärzte unterstützen

Die Bundesärztekammer (BÄK) und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich am 29. September 2020 auf eine Verlängerung des Corona-Hygienezuschlags geeinigt. Die Nummer 245 GOÄ wird dabei nur noch zum einfachen Satz abgerechnet. Dazu sagte Dr. Eckhard Starke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH), in Frankfurt:

„Auch in der Coronapandemie gilt: Die Medaille hat zwei Seiten. Bei allen Herausforderungen gibt es demnach auch Profiteure. Die Privatkassen sparen seit Monaten Kosten ein, weil ihre Kunden in Pandemiezeiten weniger in die Arztpraxen und Krankenhäuser gehen.

Vor diesem Hintergrund muss die Frage erlaubt sein, warum die Privatkassen die Ärzte finanziell so wenig unterstützen – auch im Interesse ihrer Kunden. Denn sind wir doch mal ehrlich: 6,41 Euro Hygienezuschlag – so viel kostet alleine der Mund-Nasen-Schutz.

Das ist ein Affront gegen die Ärzte – und zwar in Zeiten, in denen wir alle gefordert sind, an einem Strang zu ziehen.“

zuletzt aktualisiert am: 29.09.2020

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