Bei Anruf Arzt. Rund um die Uhr.

KVH startet Kampagne für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst Hessen

#beianrufarzt: 116117 bekannter machen

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) hat am 30. April 2019 in Frankfurt ihre neue hessenweite Kampagne für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) Hessen und dessen Rufnummer 116117 vorgestellt. Bei einem Pressetermin zum Start der Kampagne präsentierten die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, die Kommunikationsoffensive und erklärten, warum die KVH für eine höhere Bekanntheit der bundeseinheitlichen Nummer sorgen will.

Ein reichweitenstarker Hörfunk-Spot auf hr3 und YOU FM, mehr als 150 Großflächenplakate in elf hessischen Ballungsräumen, 15 Busse mit Heckflächenwerbung, Online-Banner im Internet und Postkarten zum Mitnehmen in der Gastronomie – noch nie zuvor hat die KVH den Bereitschaftsdienst und dessen Telefonnummer 116117 derart offensiv in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation gerückt. Der Grund: Viele Hessen kennen die 116117 offenbar noch nicht. Das ergab eine von der KVH in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa unter mehr als 2.000 Hessen.

Diese Motive werden den Hessen ins Auge springen

In Zahlen bedeutet das: 72 Prozent der Befragten ist zwar der ÄBD mehr oder weniger geläufig. Die 116117 kennen jedoch nur 13 Prozent der Hessen. Bekannt sind der Bereitschaftsdienst und die Rufnummer – wenn überhaupt – bei älteren Menschen in ländlichen Regionen. Jüngeren Menschen in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Kassel oder Wiesbaden sind die 116117 und der ÄBD dagegen überwiegend fremd.

Um möglichst starke Aufmerksamkeit – insbesondere in der jungen urbanen Bevölkerung – zu erzeugen, setzt die KVH auf ein auffälliges Design mit Motiven wie „Autsch“, „Stöhn“ oder „Schnief“. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die 116117 (gesprochen elf sechs elf sieben), ihr zur Seite stellt die KVH die Botschaft „Bei Anruf Arzt. Rund um die Uhr.“

„Mit der aktuellen Situation können wir nicht zufrieden sein. Damit die Patienten den Ärztlichen Bereitschaftsdienst nutzen, um schnell und gut behandelt zu werden, anstatt mit leichten Erkrankungen wie Husten, Schnupfen, Übelkeit oder Kopfschmerzen in überfüllte Notaufnahmen zu gehen, müssen sie den ÄBD und die 116117 natürlich zunächst einmal kennen. Das möchten wir mit der Kampagne erreichen. Unsere Aktion bringt auf den Punkt, worum es geht. Sie ist prägnant und zugleich informativ. Wir sind überzeugt, dass wir damit den Nerv der Menschen treffen. Darüber hinaus berücksichtigt die Kampagne bereits den im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossenen Ausbau der Terminservicestellen, die ja ab Januar 2020 an sieben Tagen pro Woche 24 Stunden täglich ebenfalls unter der bundesweit einheitlichen 116117 für die Vermittlung von Terminen erreichbar sein sollen“, so Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke.

Auch Kai Klose, hessischer Minister für Soziales und Integration, befürwortet die Kampagne: „Die Kampagne der KVH ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Sie leistet Patientensteuerung – wie sie beispielsweise im Rahmen der sektorenübergreifenden Notfallversorgung im ,Höchster Modell‘ passiert – bevor die Menschen die Kliniken aufsuchen und sorgt damit für Entlastung in den Notaufnahmen. So kommen wir unserem Ziel, nur noch tatsächliche Notfälle in den Notaufnahmen behandeln zu müssen, erheblich näher. Und das kommt vor allem den Patienten zugute.“

Um mit der Kampagne noch mehr Reichweite zu erzielen, bietet die KVH den hessischen Landkreisen an, die Kampagne im Rahmen einer Kooperation zu unterstützen. So haben die Landkreise die Möglichkeit, eine oder mehrere der Kampagnenaktionen – zum Beispiel Großflächenplakate und Postkarten – zu verwenden, mit ihrem Logo zu versehen und den ÄBD und die 116117 in kreisangehörigen Kommunen bekannt zu machen.

„Wir freuen uns, dass wir bereits einige Landkreise für unsere Kampagne gewinnen konnten, und hätten im Sinne einer flächendeckenden Patienteninformation nichts dagegen, wenn noch der ein oder andere hinzukäme“, fordert das Vorstandsduo der KVH zur Unterstützung auf.

Bilder von der Auftaktpressekonferenz

KVH-Vorstand Dr. Eckhard Starke (links) und Frank Dastych präsentieren die Werbemaßnahmen zur 116117.
KVH-Vorstand Dr. Eckhard Starke, Frank Dastych und Pressesprecher Karl Roth (v.l.) präsentieren die Werbemaßnahmen zur 116117.
Dieses Poster rollt am 30. April durch Frankfurt.
KVH-Vorstand Dr. Eckhard Starke (links) und Frank Dastych präsentieren einen der Busse mit 116117-Werbung.
KVH-Vorstand Dr. Eckhard Starke (links) und Frank Dastych präsentieren einen der Busse mit 116117-Werbung.
Die Werbeflächen zur 116117-Kampagne.
zuletzt aktualisiert am: 30.04.2019

Über den ÄBD Hessen

Die KVH zeichnet für den ÄBD Hessen verantwortlich. Der ÄBD versorgt außerhalb der üblichen Praxissprechzeiten (mittwochnachmittags, abends und nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen) Patienten mit akuten Beschwerden, bei denen normalerweise ein Haus- oder Facharzt aufgesucht würde und deren Behandlung so dringlich ist, dass ein Abwarten bis zum nächsten Werktag nicht möglich ist. Der ÄBD ist telefonisch unter der 116117 sowie in rund 70 Bereitschaftsdienstzentralen in ganz Hessen für die Patienten da.

Ansprechpartner

Karl Matthias Roth

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Stabsstelle Kommunikation
Pressesprecher

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-6995
karl.roth(at)kvhessen(.)de

Ansprechpartner

Petra Bendrich

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Stabsstelle Kommunikation
stv. Pressesprecherin, Redakteurin KVH aktuell Pharmakotherapie

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-6988
petra.bendrich(at)kvhessen(.)de

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