Ärzte und Psychotherapeuten können sich auf die Warteliste des Arzt- und Psychotherapeutenregisters setzen lassen.

Warteliste für Praxissitze

Ärzte und Psychotherapeuten, die sich niederlassen oder anstellen lassen möchten, sollten sich auf die Warteliste des Arzt- und Psychotherapeutenregisters setzen lassen.

Chancen auf Praxissitz erhöhen: Sie möchten sich niederlassen oder angestellt in einer vertragsärztlichen Praxis arbeiten und sind bereits in ein Arzt- oder Psychotherapeutenregister in Deutschland eingetragen? Dann tragen Sie sich in die Warteliste für den beantragten Planungsbereich ein.

Mit dem Eintrag weisen Ärzte oder Psychotherapeuten ihr Interesse an einer Niederlassung nach. Er dokumentiert ihre Wartezeit auf einen Praxissitz. Die Warteliste ist eines der Auswahlkriterien des Zulassungsausschusses im Zulassungs- bzw. Anstellungsverfahren.

Wer sich in der Warteliste eintragen lässt, wird nicht automatisch an Praxisabgeber vermittelt oder über frei werdende Versorgungsaufträge informiert. Beides nehmen Ärzte und Psychotherapeuten ganz einfach selbst in die Hand: In der Praxisbörse finden sie beispielsweise Praxisabgeber und in der Datenbank zu Arzt- oder Psychotherapeutensitzen freie Sitze in Hessen, auf die sie sich bewerben können.

In die Warteliste eintragen

  1. Fachärzte für Allgemeinmedizin, praktische Ärzte, Internisten (hausärztlich) stellen einen Antrag auf Aufnahme in die Warteliste für die hausärztliche Versorgung.
  2. Augenärzte, Chirurgen, Frauenärzte, Hautärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Urologen, Kinderärzte stellen einen Antrag auf Aufnahme in die Warteliste für die allgemeine fachärztliche Versorgung.
  3. Anästhesisten, Internisten (fachärztlich), Kinder- und Jugendpsychiater und Radiologen stellen einen Antrag auf Aufnahme in die Warteliste für die spezialisierte fachärztliche Versorgung.
  4. Humangenetiker, Laborärzte, Neurochirurgen, Nuklearmediziner, Pathologen, Physikalische- und Rehabilitationsmediziner, Strahlentherapeuten und Transfusionsmediziner stellen einen Antrag auf Aufnahme in die Warteliste für die gesonderte fachärztliche Versorgung.

Die Aufnahme in die Warteliste erfolgt nach den Bestimmungen des § 103 Absatz 5 SGB V.

zuletzt aktualisiert am: 19.11.2018

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