Eine Frau klebt Haftzettel an eine Glaswand.

Muster 13, 14 und 18

Verordnungen (Heilmittel-Richtlinie)

Muster 13, 14 und 18 bleiben länger gültig

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, das Inkrafttreten der umfassend überarbeiteten Heilmittel-Richtlinie um ein Quartal zu verschieben. Neuer Stichtag ist damit der 1. Januar 2021. Die bisherigen Verordnungsformulare 13, 14 und 18 behalten damit über den 1. Oktober 2020 hinaus ihre Gültigkeit.

Ab 1. Januar 2021 müssen Praxen dann das neue Formular 13 einsetzen, das für die Verordnung sämtlicher Heilmittel gilt: Physiotherapie, Podologische Therapie, Stimm-, Sprech-, Sprach- sowie Schlucktherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie.

Hintergrund

Der G-BA reagierte mit seinem Beschluss auf einen Antrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV):

  • Bisher hätten nur wenige Anbieter das notwendige Zertifzierungsverfahren für die entsprechend angepasste Praxisverwaltungssoftware durchlaufen und
  • die KBV befürchtet, dass am 1. Oktober 2020 die notwendige Aktualisierung der jeweiligen Praxisverwaltungssoftware nicht flächendeckend zur Verfügung steht.
  • Durch eine veraltete Praxissoftware werden jedoch fehlerhafte Heilmittelverordnungen ausgestellt, was wiederum zu einem erhöhten Prüfaufwand bei den Heilmittelerbringern führt.

Eine ordnungsgemäße Umsetzung der neuen Vorgaben wäre somit nicht sichergestellt.

Um die Neuerungen in der Heilmittelversorgung trotz der Verzögerung in der vertragsärztlichen Versorgung einheitlich zu etablieren, hat der G-BA im Hinblick auf die überarbeitete Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte einen Folgebeschluss gefasst: Auch diese wird erst am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

zuletzt aktualisiert am: 25.09.2020

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