Eine Frau klebt Haftzettel an eine Glaswand. © level17

Mutterpass: angepasst & neue Funktionen

Praxen können alte Bestände weiter verwenden

Mutterpass geändert

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Mutterschafts-Richtlinien (Mu-RL) regeln die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Die Untersuchungsergebnisse der Schwangeren werden in der Anlage 3: Mutterpass der Mu-RL dokumentiert.

Die Änderungen im Mutterpass betreffen die Umsetzung der G-BA Beschlüsse vom 22. März 2019 zur asymptomatischen Bakteriurie, vom 20. August 2020 zur gezielten Rhesusprophylaxe sowie vom 19. August 2021 zur Pertussis-Impfung. Außerdem wurden redaktionelle Anpassungen vorgenommen. Die Veränderungen befinden sich auf den Mutterpass-Seiten 2, 4, 8 und 16 sowie für eine weitere Schwangerschaft auf den Seiten 18, 20, 24 und 32.

Den neuen Mutterpass (Stand August 2021) können Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) bestellen bei der Rieco Gruppe im Webshop oder per Fax über den Bestellschein. Der alte Mutterpass (Stand Februar 2020) behält seine Gültigkeit; für Rhesus D negative Schwangere, die einen NIPT-RhD durchführen lassen möchten, wird der aktualisierte Mutterpass empfohlen, da er entsprechende Dokumentationsmöglichkeiten bietet.

zuletzt aktualisiert am: 14.12.2021

Abrechnung

Die KVH informiert ihre Mitglieder über die Abrechnung von Kassenleistungen in hessischen Vertragsarzt- und -psychotherapiepraxen sowie über aktuelle EBM-Änderungen und speziell zum Pränataltest Rhesusfaktor D.

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