Nach obenZur Suche

Liebe Mitglieder, bei der info.line haben wir immer ein offenes Ohr für Ihr Anliegen. Wir sind Ihre kompetenten Ansprechpartner in allen Belangen rund um die KVH. Nutzen Sie unser Wissen - rufen Sie uns an!

Jutta Spona,
info.line

KVH|Sammelkorb aufrufen  Sammelkorb für Downloads:

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Sie haben noch keine Downloads gesammelt.

Hotline für technische Fragen

E-Mail: onlineservices@kvhessen.de

Tel: 069 24741-7445

KV SafeNet-Portal

Über das KV SafeNet-Portal können Sie jetzt die eTerminservicestelle, eDokumentationen und das KBV-Fortbildungsportal nutzen - KV SafeNet-Zugang vorausgesetzt!

Mehr

Online-Dienste der KV Hessen

Telematikinfrastruktur

21.06.2018

Sie haben Fragen? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der info.line stehen Ihnen gerne  zur Verfügung.

info.line

Tel: 069 24741-7777 Fax: 069 24741-68826 E-Mail: info.line(at)kvhessen.LÖSCHEN.de
Sprechzeiten: Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr

Aktueller Stand der Telematikinfrastruktur

Alle relevanten Informationen zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur haben wir in dem unten verlinkten Infoheft zur Telematikinfrastruktur zusammengestellt. Verknüpfend dazu raten wir Praxen, die sich an die Telematikinfrastruktur anschließen wollen, darauf zu achten, dass die Preise durch die Erstattungspauschale gedeckt sind. Dazu ist es ratsam, sich im Vertrag zusichern zu lassen, in welchem Quartal die Geräte installiert werden. Entscheidend für die Höhe der Erstattungspauschale ist der Zeitpunkt des ersten Abgleichs des  Versichertenstammdatenmanagements und nicht die Bestellung oder Installation der TI-Technik.

Nachverhandlungen zur TI-Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen

Ende Mai haben sich KBV und Spitzenverband der Krankenkassen auf eine Anschlussregelung für die Finanzierung der TI-Komponenten unter Vermittlung eines Schlichters geeinigt. Dass es einer solchen Anschlussregelung überhaupt bedurfte, ist schon schlimm genug. Das ganze Ausmaß dieses politischen Desasters wird jedoch deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Krankenkassen nicht von sich aus bereit waren, wie gesetzlich vorgegeben die Kosten für „die erforderlichen, erstmaligen Erstattungskosten (§ 291a Abs. 7(3) SGB V)“ zu übernehmen. Und dass der Gesetzgeber, der diese Missstände komplett zu verantworten hat, daneben steht und erneut Probleme, die er selbst geschaffen hat, auf die Vertragsärzte und -psychotherapeuten abwälzt. Noch immer haben wir keine wirkliche Auswahl, noch immer gibt es keine Marktsituation und noch immer ist nicht sicher gestellt, dass wir als Praxisinhaber – je nach Anschlusstermin und gewähltem Anbieter – nicht auf Teilen der Kosten sitzen bleiben. Diesen Zustand kann man nur als skandalös bezeichnen und wir empfehlen Ihnen dringend, sich ein vertragliches Rücktrittsrecht bei der Bestellung der Komponenten für den Fall einräumen zu lassen, dass die Erstattung geringer als der Rechnungspreis ausfallen sollte.

KBV strebt Verlängerung der Frist um ein halbes Jahr an

Des Weiteren sieht die KBV den engen Zeitplan sowie die drohenden Honorarkürzungen für Praxen, welche ab 2019 nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sind, kritisch. Dies begründet sich dadurch, dass es für die Industrie kaum möglich ist, bis Jahresende alle rund 100.000 Vertragsarztpraxen mit den technischen Komponenten der Telematikinfrastruktur auszustatten. Verknüpfend dazu geht die KBV davon aus, dass im Laufe des ersten Halbjahres zwei weitere Anbieter Konnektoren auf dem Markt anbieten werden. Aufgrund dessen strebt die KBV eine Verlängerung der Frist für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur um mindestens ein halbes Jahr an.
Nach wie vor ist nicht klar, inwieweit die Frist für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur zum 31. Dezember 2018 verlängert wird. Die KBV strebt eine Verlängerung um eine halbes Jahr an, die Politik „mauert“ noch. Leider ist es seriös nicht möglich; Ihnen an dieser Stelle eine verlässliche Prognose zur weiteren Entwicklung zu geben.

Aktuelle Information zur Fachanwendung Notfalldatenmanagement

Im Dezember 2017 wurde die Voraussetzung für die Grundlagen für das Notfalldatenmanagement geschaffen. Nun müssen die Hersteller die für das Notfalldatenmanagement notwenige Technik entwickeln, testen und den Praxen zur Verfügung stellen. Die für das Notfalldatenmanagement festgelegten Gebührenordnungspositionen (GOP) gelten seit dem 1. Januar 2018. Sofern die Vertragsarztpraxis noch nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossen ist und nach Kenntnis der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der Anwendung gemäß § 291a Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 SGB V i. V. m. Anlage 4a zum BMV-Ä noch nicht vorliegen, ist ein Notfalldatenmanagement nicht möglich.


einen Moment bitte