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Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

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Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

Soziotherapie

21.09.2015

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihrer Ansprechpartnerin Bianca Klameth-Mährlein sowie alle weiteren Infos und Downloads. Vermutlich können wir einige Ihrer Fragen mit unseren Hinweisen auf dieser Seite vorab beantworten.

Bianca Klameth-Mährlein
Tel: 069 24741-6646
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: bianca.klameth-maehrlein(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Soziotherapie
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Diagnosen und Fähigkeitsstörungen

Der Patient muss eine der definierten Erkrankungen in entsprechender Schwere haben. Die Indikation zur Therapie ergibt sich also nicht nur aus der Diagnose, sondern darüber hinaus aus vorhandenen Fähigkeitsstörungen und der Schwere der Erkrankung, verifiziert nach einer sogenannten GAF-Skala (Global Assessment of Functioning Scale). Diagnosen im Sinne der Richtlinien sind:

  • Erkrankungen des schizophrenen Formenkreises, schizotype, anhaltend wahnhafte und schizoaffektive Störungen
  • affektive Störungen

So bestellen Sie die Vordrucke!

Der Formularservice der KV Hessen über die Firma Rieco hat die Vordrucke vorrätig. Wir bitten Sie, erst mit Ihrer Genehmigung Vordrucke anzufordern, und dann nur so viele, wie Sie Patienten aus dem oben definierten Kreis der Anspruchsberechtigten haben. Nutzen Sie dazu unseren Bestellservice! Noch ein Hinweis für Sie: Die KV verteilt die Vordrucke nur an ihre Mitglieder und nicht an Soziotherapeuten.

Leistungserbringer = Soziotherapeuten

Welche Qualifikation die soziotherapeutischen Leistungserbringer haben müssen, haben die Spitzenverbände der Krankenkassen in einer Empfehlung vom 29. November 2001 definiert. Danach kommen für die Soziotherapie in Frage: Diplom-Sozialarbeiter / Diplom-Sozialpädagogen sowie Fachkrankenschwestern / -pfleger für Psychiatrie-Berufspraxis. Besondere Kenntnisse, räumliche Voraussetzungen u. a. müssen die künftigen soziotherapeutischen Leistungserbringer den Kassen nachweisen, um einen Vertrag zu erhalten.

Honorierung / Vergütung

Die Verordnung der Soziotherapie über Muster 26 und 27 bedarf der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse des Versicherten. Auf Bundesebene war man sich einig, dass die Vergütung für diese neuen Leistungen außerhalb des budgetierten Teils der Gesamtvergütung bezahlt werden muss. Die vollständigen Richtlinien waren im Deutschen Ärzteblatt vom 30.11.2001 (Heft 48) abgedruckt und wurden im Bundesanzeiger Nr. 217 vom 21.11.2001 veröffentlicht. Informationen über zugelassene Soziotherapeuten in Ihrer Region erhalten Sie über die Krankenkassen.

Externer Link:

Soziotherapie-Richtlinien (GBA)


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