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Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

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Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

Screening auf Gestationsdiabetes

16.12.2013

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihrer Ansprechpartnern „Team DMP/HZV“ sowie alle weiteren Infos. Vermutlich können wir einige Ihrer Fragen mit unseren Hinweisen auf dieser Seite vorab beantworten.

Team DMP/HZV
Tel: 069 24741-7580
Fax: 069 24741-68805
E-Mail: DMP.Frankfurt(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
DMP/HZV
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Wichtige Infos für Sie!

Mit Wirkung zum 3. März 2012 ist die Einführung eines Screenings auf Gestationsdiabetes durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Kraft getreten. Hierbei handelt es sich um einen Test, der allen Schwangeren zwischen der 24. (24 + 0) und der 27. (27 + 6) Woche angeboten werden kann.

Ziel dieses Screenings ist es, anhand eines Glucosebelastungstests festzustellen, ob bei der Schwangeren ein Gestationsdiabetes nachzuweisen ist. Unterstützend hierzu ist jeder Schwangeren vorab als Information das Merkblatt „Ich bin schwanger. Warum wird allen schwangeren Frauen ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes angeboten?“ auszuhändigen.

Im o. g. Schwangerschaftsabschnitt wird die Plasmagluskosekonzentration eine Stunde nach oraler Gabe von 50 g Glucoselösung (nicht nüchtern, unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Mahlzeit) bestimmt. Schwangere mit Blutzuckerwerten ≥ 7,5 mmol/l (≥ 135 mg/dl) und ≤ 11,1 mmol/l (≤ 200 mg/dl) erhalten zeitnah einen oralen Glukosetoleranztest (oGTT) mit 75 g Glukoselösung. Dabei soll die Schwangere mindestens acht Stunden vorher keine Nahrung zu sich genommen haben.

Werden eine oder mehrere der o. g. Werte erreicht bzw. überschritten, soll die anschließende Betreuung der Schwangeren in enger Zusammenarbeit mit einer diabetologisch qualifizierten Ärztin bzw. einem diabetologisch qualifizierten Arzt erfolgen. In die Entscheidung über eine nachfolgende Behandlung sind Möglichkeiten zur Risikosenkung durch vermehrte körperliche Betätigung und eine Anpassung der Ernährung einzubeziehen.

Zum 1. Juli 2013 wurden drei neue Leistungen in den EBM aufgenommen. Nähere Informationen finden Sie über diesen Link im Mitglieder-Bereich.

Anfallende Sachkosten – hier die standardisierten Glucoselösungen zur Durchführung des Zuckerbelastungstests – können, so die Abstimmung mit der AOK Hessen, über eine Verordnung im Rahmen des Sprechstundenbedarfs bezogen werden (in Hessen gilt somit eine Regelung entgegen der bundesweiten Festlegungen, die keinen Bezug über Sprechstundenbedarf vorsehen).

Die Richtlinie des Bundesausschusses und der Krankenkassen über die ärztliche Betreuung in der Schwangerschaft und nach der Entbindung in der Fassung ab 1. Juli 2013 steht auf der Homepage des GBA zum Download bereit.

Externer Link

Mutterschafts-Richtlinien
(Richtlinien über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung; Homepage des GBA)


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