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Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

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Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

IVM (Intravitreale Medikamenteneingabe)

02.10.2014

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihren Ansprechpartnerinnen sowie alle weiteren Infos und Downloads.

Beate Winterhalter
Tel: 069 24741-6551
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.ambulantes-op(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Stefanie Gilmer
Tel: 069 24741-6354
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.ambulantes-op(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Ambulantes Operieren
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Intravitreale Medikamenteneingabe (IVM)

Für die ambulante bzw. belegärztliche Durchführung der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVM) sind am 01.10.2014 neue Gebührenordnungspositionen (GOP) sowie der Operationenschlüssel 5-156.9 "Injektion von Medikamenten in den hinteren Augenabschnitt" in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Die Leistung dürfen Fachärzte mit der Berechtigung zum Führen der Gebietsbezeichnung „Augenheilkunde“ durchführen und abrechnen. Sie benötigen dafür eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. 

Außerdem ist zeitgleich eine neue Qualitätssicherungsvereinbarung IVM in Kraft getreten. Die neue QS-Vereinbarung IVM regelt für insgesamt sechs Indikationen die Anforderungen an die fachliche Befähigung, die räumliche und apparativ-technische Ausstattung, die hygienischen Anforderungen und die Dokumentation als Voraussetzung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der intravitrealen Medikamenteneingabe im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung.  

Wer kann die Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen der intravitrealen Medikamenteneingabe beantragen?

Die Abrechnung können Fachärzte mit der Gebietsbezeichnung „Augenheilkunde“ beantragen.

Welche Leistungen können abgerechnet werden?

Zur Abrechnung der neuen Leistungen sind folgende Positionen vorgesehen:

Eingriff

ambulant

belegärztlich

Intraocularer Eingriff der Kategorie Z1 am rechten Auge

GOP 31371

GOP 36371

Intraocularer Eingriff der Kategorie Z1 am linken Auge

GOP 31372

GOP 36372

Intraocularer Eingriff der Kategorie Z9 an beiden Augen

GOP 31373

GOP 36373

Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und damit ohne Mengenbegrenzung zu den vereinbarten Preisen. 

Detaillierte Informationen zur Abrechnung finden Sie im abrechnungs.letter über den Link  zu den EBM-Änderungen zum 1. Oktober 2014.

Wie erfolgt die Erteilung einer Genehmigung?

Die Erteilung einer Genehmigung erfolgt nach einem Antragsverfahren bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Ein Hinweis für Sie:

Genehmigungen zur Ausführung und Abrechnung von genehmigungspflichtigen Leistungen können grundsätzlich nicht rückwirkend ausgesprochen werden. Eine Genehmigung kann in der Regel erst zu dem Datum erteilt werden, zu dem die Antragsunterlagen mit den entsprechenden Qualifikationsnachweisen vollständig bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen eingegangen sind. Hierbei wird auch der Zeitpunkt der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung (Zulassung, Niederlassung, Ermächtigung oder angestellter Arzt) berücksichtigt, somit werden Genehmigungen nicht vor der Zulassung etc. erteilt.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Es müssen fachliche, räumlich, apparativ-technische und hygienische Anforderungen erfüllt werden (§§ 3 und 4 der QS-Vereinbarung).

Was ist vorgesehen für Ärzte, die IVM-Leistungen bereits durchgeführt und abgerechnet haben?

Die QS-Vereinbarung sieht auch eine Übergangsregelung für Ärzte vor, die bereits vor dem 01.10.2014 Leistungen der intravitrealen Medikamenteneingabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung in einem Operationsraum durchgeführt haben. So dürfen diese Augenärzte, bis zur Entscheidung über ihren Antrag, längstens jedoch bis zum 31.03.2015 die entsprechenden EBM-Leistungen abrechnen, wenn sie bis zum 31.12.2014 eine Genehmigung bei der Kassenärztlichen Vereinigung beantragen. Die fachlichen Anforderungen und die räumlichen, apparativ-technischen und hygienischen Anforderungen (nach §§ 3 und 4 der QS-Vereinbarung) müssen aber in jedem Fall bis zum 31.12.2014 gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung nachgewiesen worden sein.

Wie erfolgt die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation – Stichprobenprüfung?

Für die ärztliche Dokumentation gibt es folgende Vorgaben, die in § 5 der Vereinbarung geregelt sind:

  • Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen fordert jährlich von mindestens 10 % der Ärzte, die IVM-Leistungen durchführen und abrechnen, die Dokumentationen zur Indikationsstellung von 10 abgerechneten Fällen an.
  • Werden dabei die Anforderungen an eine sachgerechte Indikationsstellung bei mehr als 2 Dokumentationen nicht erfüllt (vgl. § 6 Abs. 3), muss der Arzt innerhalb von 6 Monaten an einer erneuten Überprüfung der ärztlichen Dokumentation teilnehmen (vgl. § 6 Abs. 5).

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an die Abteilung Qualitätssicherung der Kassenärztliche Vereinigung Hessen – intravitreale Medikamenteneingabe - unter den angegebenen Kontaktdaten wenden.

Link zu einem Angebot der KV Hessen

EBM-Änderungen zum 1. Oktober 2014

Externer Link

Qualitätssicherungsvereinbarung IVM (Homepage der KBV)


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