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Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

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Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

Holmium-/ Thulium-Laser-Behandlung

17.05.2018

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihren Ansprechpartnerinnen sowie alle weiteren Infos und Downloads.

Beate Hartmann
Tel: 069 24741-6551
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.fb.1.1(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Stefanie Gilmer
Tel: 069 24741-6354
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.fb.1.1(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Substitution & weitere Genehmigungen
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Aktuell: Übergangsregelung zur Thulium-Laserresektion

Ärzte, die die neu aufgenommene Leistung der Thulium-Laserresektion bei bPS bereits vor dem 1. April 2018 regelmäßig erbracht haben (z.B. im Wege der Kostenerstattung), können einen Antrag nach der Übergangsregelung bis spätestens zum 30.06.2018 stellen.

 

Laserbehandlung bei benignem Prostatasyndrom (bPS)

Die Holmium-Laserenukleation (HoLEP), Holmium-Laserresektion (HoLRP) und Thulium-Laserresektion wurden mit dem Ziel entwickelt, zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (bPS) nebenwirkungsärmere und weniger invasive Therapiealternativen zur Verfügung zu haben.

 

Wer kann die Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Laserbehandlungen bei benignem Prostatasyndrom (bPS) beantragen?

Belegärztlich tätige Fachärzte für Urologie.

 

Welche zusätzlichen fachlichen Voraussetzungen müssen Sie mitbringen?

  • Bei Beantragung eines Verfahrens (nach § 3 Abs. 1 Punkt 2 a): Nachweis über die Durchführung von mindestens 40 Laserbehandlungen bei bPS im beantragten Verfahren unter Anleitung bei einem entsprechend qualifizierten Arzt.
  • Bei Beantragung mehrerer Verfahren (nach § 3 Abs. 1 Punkt 2 b): Nachweis über die Durchführung von 50 Laserbehandlungen, davon mindestens 10 in jedem beantragten Verfahren, unter Anleitung bei einem entsprechend qualifizierten Arzt.
  • Bei nachträglicher Beantragung eines zusätzlichen Verfahrens (nach § 3 Abs. 1 Punkt 2 c): Ärzte, die bereits über eine Genehmigung der KVH für eines der Verfahren nach der QSV bei bPS verfügen und die eine Genehmigung für ein weiteres Verfahren gemäß dieser QSV beantragen, erhalten diese, wenn sie die Durchführung von mind. 10 Laserbehandlungen in diesem zusätzlich beantragten Verfahren, unter Anleitung bei einem entsprechend qualifizierten Arzt, nachweisen.

 

Übergangsregelung zur Thulium-Laserresektion

Beantragung durch Ärzte, die die neu aufgenommene Leistung der Thulium-Laserresektion bei bPS bereits vor dem 1. April 2018 regelmäßig erbracht haben.

Folgende fachliche Voraussetzungen sind im Rahmen dieser Übergangsregelung zu erfüllen und nachzuweisen: Selbständige Indikationsstellung und Durchführung sowie Dokumentation von 30 Thulium-Laserbehandlungen bei bPS innerhalb von 2 Jahren vor Antragstellung.

 

Welche sonstigen Voraussetzungen sind zu erfüllen?

  • Nachweis apparativer Voraussetzungen
  • Nachweis räumlicher Voraussetzungen
  • Nachweis organisatorischer Voraussetzungen

(Einzelheiten in §§ 4, 5 und 8 der QSV Laserbehandlung bei bPS)

Hinweis:
Aufgrund der vom G-BA vorgegebenen Nachbeobachtung und Möglichkeit zur intensivmedizinischen Notfallversorgung wurde von den Partnern des Bundesmantelvertrags festgelegt, dass die Leistungserbringung im Rahmen der Vertragsärztlichen Versorgung in Belegärztlichen Abteilungen von Krankenhäusern erfolgen muss.

 

Wie erhalte ich die Genehmigung?

Die Erteilung einer Genehmigung erfolgt nach einem Antragsverfahren bei der KVH (siehe Downloads unten). Sobald die Unterlagen vollständig vorliegen, kann die KVH die Genehmigung erteilen.

 

Welche Leistungen kann ich abrechnen?

Das durch die Genehmigung zu erhaltende Abrechnungsspektrum entnehmen Sie bitte der Liste zu den genehmigungspflichtigen Leistungen (GELE-Liste), siehe externer Link am Ende der Seite.

 

Was muss ich bei der Dokumentation beachten?

Anforderungen an die ärztliche Dokumentation nach § 6 QSV:
Die Indikation und Durchführung der Laser-Behandlung bei bPS (einschließlich des angewendeten Laserverfahrens) werden mindestens mit den Angaben nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 QSV dokumentiert.


Die Protokolle über die sicherheitstechnischen Kontrollen gemäß § 6 Abs. 3 MPBetreibV werden gemäß deren Fristen aufbewahrt und auf Verlangen vorgelegt

 

Gibt es weitere Hinweise zur Dokumentation (z. B. e-Doku)?

Die Verpflichtung zur Dokumentation einer Jahresstatistik für das jeweilige Laserverfahren entsteht, wenn zum 31.12. des Vorjahres bundesweit mehr als 10 Genehmigungen vorlagen. Die Verpflichtung wird gesondert durch die KBV bekannt gegeben.

Getrennt für jedes Laserverfahren nach § 1 QSV und alle damit durchgeführten Laserbehandlungen ist dann eine zusammenfassende Jahresstatistik in elektronischer Form nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 bis 10 QSV in Verbindung mit Anlage 1 QSV zu erstellen. Die Daten zur Jahresstatistik sind jeweils bis zum 31. März des Folgejahres bei der Datenannahmestelle einzureichen.

 

Welche rechtlichen Grundlagen sind maßgebend?

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zu Nicht-medikamentösen, lokalen Verfahren zur Laserbehandlung des benignen Prostatasyndroms (bPS).


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