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Liebe Mitglieder, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Journalisten. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Rundschreiben 2016

Hier finden Sie die Rundschreiben der KV Hessen aus dem Jahr 2016.

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Rundschreiben 2015

Hier finden Sie die Rundschreiben der KV Hessen aus dem Jahr 2015.

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Rundschreiben der KV Hessen 2017

Frankfurt sucht Hausärzte für Leichenschau

24.04.2017

Rundschreiben an alle Hausärzte in Frankfurt vom 24. April 2017

Lebe Kolleginnen und Kollegen,

die Leichenschau wird oft als letzter Dienst des Arztes am Patienten verstanden. Zur Unterstützung der Frankfurter Kriminalpolizei sowie des Gesundheitsamts suchen wir ab sofort hausärztliche Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, tagsüber diese Leichenschauen bei Verstorbenen, bei denen die vorbehandelnden Ärzte nicht bekannt oder erreichbar sind, durchzuführen. Gesundheitsamt und Kriminalpolizei haben sich an die KV mit der Bitte um Unterstützung gewandt, weil es organisatorisch immer schwieriger wird, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für diese Aufgabe zu finden. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, sind Sie als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte laut hessischem Friedhofs- und Bestattungsgesetz (§ 10) dazu verpflichtet, „auf Verlangen“ Leichenschauen durchzuführen. Ein Verstoß stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Nun kann man sicher und trefflich darüber streiten, ob eine solche Verpflichtung angemessen und ob diese hessische Regelung zielführend ist. Leider haben wir sie nun aber einmal.

Unser Ziel ist es nun, zusammen mit dem Gesundheitsamt diese Regelung für alle möglichst unkompliziert und planbar umzusetzen. Deswegen versuchen wir möglichst viele von Ihnen für diese Aufgabe zu gewinnen, so dass wir eine Liste erstellen können, die es uns erlaubt, die Belastung für den Einzelnen möglichst gering zu halten.

Diese Liste würde dann der Kriminalpolizei und dem Gesundheitsamt zur Verfügung stehen. Wichtig für Sie ist, dass es sich hierbei nur um die routinemäßigen Leichenschauen handelt und nicht um solche mit rechtsmedizinischen Fragestellungen. Vom Umfang her sprechen wir von ca. 300 Verstorbenen pro Jahr, auf die das oben gesagte zutrifft.

Wir bitten Sie deshalb, sich mit dem beigefügten Rückmeldebogen (Anhang zum PDF) bereit zu erklären, diese Leichenschauen durchzuführen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Sie – wenn Sie Ihre Bereitschaft melden – nach Anruf in der Regel innerhalb von ca. einer Stunde abkömmlich sind und für Akutfälle in Ihrer Praxis gesorgt ist. Die Abrechnung der Leichenschau läuft nicht über die KV, sondern erfolgt wie bisher mit den Hinterbliebenen oder direkt mit den Bestattern, die KV schaltet sich an dieser Stelle nur als Organisator bzw. Vermittler ein.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unserer Bitte und dem Wunsch des Gesundheitsamtes nachkommen. Es ist sicher für alle Beteiligten die beste Lösung, wenn wir als Ärzteschaft dieses Problem autonom regeln, bevor möglicherweise von offizieller Stelle die gesetzliche Verpflichtung zur Leichenschau eingefordert wird.

Fragen dazu beantworten Ihnen gerne Ihre Ansprechpartner des BeratungsCenters Frankfurt.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
                                                                                                                                                                                                                                
Frank Dastych                    Dr. Eckhard Starke
Vorstandsvorsitzender        stv. Vorstandsvorsitzender


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