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Liebe Mitglieder,
unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, Sie bei allen Anliegen rund um die Förderung Weiterbildung zu unterstützen. Dafür stellen wir Ihnen die Förderrichtlinien, Merkblätter und Antragsformulare auf unserer Homepage zur Verfügung. Wir sind Ansprechpartner für Mitglieder, Ärzte in Weiterbildung und Studierende. Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns gerne an.

Bianca Jertz,
Teamleiterin Förderung Weiterbildung

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Weiterbildung

Fachärzte

11.01.2017

Richtlinie zur Förderung weiterer fachärztlicher Weiterbildungen, gültig seit 1. Oktober 2016

Weiterbildungspraxen, die eine Weiterbildung in den Weiterbildungsgebieten Augenheilkunde, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Neurologie und Urologie durchführen und im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen niedergelassen sind, können auf Antrag eine Förderung zur Beschäftigung eines Arztes in Weiterbildung in dem entsprechenden Weiterbildungsgebiet zur Erlangung der Facharztkompetenz erhalten.

Förderung Weiterbildung
Tel: 069 24741-6689
Fax: 069 24741-68843
E-Mail: foerderung.fachaerzte(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Förderung Fachärzte
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Mit der neuen Richtlinie zur Förderung weiterer fachärztlicher Weiterbildungen, die zum 01.10.2016 in Kraft getreten ist, können Praxisinhaber der fachärztlichen Versorgungsebene einen Antrag auf Förderung stellen. Der monatliche Förderbetrag für eine Vollzeitstelle von 4.800 Euro orientiert sich an der im Krankenhaus üblichen Vergütung und wird an den Tarifvertrag für Ärzte der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (TV-Ärzte/VKA) angeglichen.

Ausgezahlt werden die Förderbeträge, die hälftig von der KV und dem GKV-Spitzenverband getragen werden, an den Praxisinhaber, der einen Arzt in Weiterbildung beschäftigt. Die Fördergelder müssen in voller Höhe als Bruttogehalt an den Arzt in Weiterbildung weitergeleitet werden. Das Bruttogehalt ist durch die anstellende Praxis bzw. das anstellende MVZ im vertragsärztlichen Bereich auf die im Krankenhaus übliche Vergütung gemäß dem aktuell gültigen TV-Ärzte/VKA anzuheben. Die Einstufung des Arztes in Weiterbildung erfolgt nach § 19 Abs. 1 des TV-Ärzte/VKA. Gezählt werden die Berufsjahre in der Weiterbildung nach der Approbation; unabhängig, ob diese im stationären oder ambulanten Bereich abgeleistet wurden (siehe Downloadbereich: Merkblatt zur Einstufung der Ärzte in Weiterbildung in den TV-Ärzte/VKA).

Tarifabschluss Herbst 2016:

Die kommunalen Arbeitgeber und der Marburger Bund haben sich auf einen Tarifabschluss verständigt: die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte sollen rückwirkend zum 1. September 2016 um 2,3 Prozent steigen, ab 1. September 2017 um weitere 2,0 Prozent und ab 1. Mai 2018 noch einmal um 0,7 Prozent.

Die vorläufige Entgelttabelle der Tarifeinigung 2016 finden Sie unter „Externe Links“. Sobald der Tarifvertrag von allen Parteien unterzeichnet wurde, wird dieser im Downloadbereich veröffentlicht.

Eckpunkte der neuen Förderung

  • Der Förderbetrag beträgt 4.800 Euro im Monat für eine Vollzeitstelle
  • Der Förderbetrag je besetzter Teilzeitstelle ist entsprechend des Umfangs der Teilzeittätigkeit anteilig bemessen (Halbtagsanstellung: 2.400 Euro monatlich, Dreivierteltagsanstellung: 3.600 Euro monatlich
  • Die Praxis ist verpflichtet, das Gehalt des Arztes in Weiterbildung auf das Gehaltsniveau für eine stationäre Weiterbildungsstelle anzuheben
  • Grundlage ist der Tarifvertrag für Ärzte der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (TV-Ärzte/VKA), Entgeltgruppe I der Stufen 1-5
  • Eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 40 Stunden liegt der Berechnung zu Grunde
  • Die Einstufung der Ärzte in Weiterbildung erfolgt nach §19 Abs. 1 des TV-Ärzte/VKA und richtet sich nach den Berufsjahren in der Weiterbildung nach der Approbation
  • Die förderfähigen Facharztstellen sind gemäß Anlage II der Richtlinie begrenzt
  • Eine Förderung ist immer nur zu Beginn eines Monats möglich
  • Der Förderzeitraum startet frühestens am 01.10. eines Jahres und endet spätestens im darauffolgenden Jahr am 30.09
  • Zur Verlängerung über den 30.09. hinaus muss ein neuer Antrag auf Förderung stellt werden

Die Modalitäten der Beantragung der Förderung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt im  Downloadbereich. Hier finden Sie ebenfalls das Antragsformular sowie die Förderrichtlinie.


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