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Alles für Ihre Abrechnung

EBM-Änderungen und Beschlüsse (gültig ab 1. April 2018)

19.02.2018

Hier informieren wir Sie kurz und kompakt über wichtige EBM-Änderungen mit Wirkung zum 1. April 2018. Neu: Ergänzungen zur Laborreform 2018

Laborreform

Nachdem die KBV und der GKV-Spitzenverband eine Einigung zur Weiterentwicklung der Laborvergütung erzielt haben, wird die erste Stufe der Laborreform zum 1. April 2018 umgesetzt. Die hieraus resultierenden EBM-Änderungen – Neubewertung des Wirtschaftlichkeitsbonus und Weiterentwicklung der Kennnummern – haben wir für Sie in einem ebm.aktuell zusammengestellt. Ebenso unten eingestellt sind Rechenbeispiele zum Wirtschaftlichkeitsbonus.

Alle weiteren Informationen zur Laborreform, zur Finanzierung der Laboruntersuchungen und zur Berechnung Ihrer Vergütung stellen wir Ihnen Mitte März in einem Rundschreiben vor.

Anpassung Anhang 2 des EBM

Der Anhang 2 des EBM wird zum 01.04.2017 an den Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) Version 2018 angepasst. Dazu hat der Bewertungsausschuss die Neuaufnahme sowie die Streichung von OPS-Kodes beschlossen. Zu den wichtigen inhaltlichen Änderungen gehören:

  • Unterteilung der OPS-Kodes für die Parotidektomie in „ohne“ und „mit Entfernung von erkranktem Gewebe im oberen Parapharyngeal- und/oder Infratemporalraum“ (5-262.0 ff., 5-262.1 ff., 5-262.2 ff.)
  • Neue OPS-Kodes für die endoskopische autogene oder allogene Transplantation von Spongiosa oder eines kortikospongiösen Spanes, unterteilt nach der Lokalisation (5-784.c ff. bis 5-784.f ff.)
  • Neue OPS-Kodes für die perkutane temporäre Fixation eines Gelenkes, unterteilt nach der Lokalisation (5-809.4 ff.).

Hinweise:

  • Arthroskopische Operationen zur Knochentransplantation und -transposition beinhalten die Leistung der geschlossenen Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese. Die Entnahme von Spongiosa und/oder kortikospongiösen Spänen ist gesondert berechnungsfähig.
  • Visceralchirurgische Eingriffe nach dem OPS-Kode 5-431.30 sind nur bei Vorliegen eines Buried-Bumper-Syndroms berechnungsfähig.
  • Angabe der Seitenlokalisation beim Anlegen von Bypässen (OPS-Kodes 5-027.0 und 5-027.1) erforderlich; Beim OPS-Kode 5-393.01 ist eine Angabe der Seitenlokalisation nicht mehr erforderlich

Detailänderungen

  • Die GOP 01738 – iFOBT – gehört nicht mehr zur fachärztlichen Grundversorgung und führt damit zum Ausschluss der Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung (PFG).
  • Redaktionelle Anpassung der GOP 31013

Thulium-Laserresektion bei Prostata-OP

Für urologisch tätige Belegärzte ist die Behandlung des benignen Prostatasyndroms (bPS) jetzt auch mittels Thulium-Laserresektion (OPS-Kode 5-601.73) möglich. Die Abrechnung erfolgt über die bereits bestehenden GOP 36289 und 36290, die bisher ausschließlich für die Holmium-Laserenukleation sowie Holmium-Laserresektion berechnungsfähig waren.

Interner Link:

Holium-Laser-Behandlung (Qualitätssicherung)

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