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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2018

KV Hessen: „Wir brauchen neue Wege im Prüfwesen“

07.06.2018

KV Hessen: „Wir brauchen neue Wege im Prüfwesen“

Die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen fordern ein Umdenken bei der Überprüfung von ärztlichen Behandlungen und Verordnungen. „Da es derzeit unrealistisch ist, die Prüfungen als Ganzes abzuschaffen, möchten wir eine Diskussion über einheitliche Prüfregeln in Deutschland anstoßen. Dies würde für mehr Transparenz und eine Reduzierung der Verunsicherung führen. Auch haben wir bereits erste Korrekturen an der hessischen Prüfvereinbarung initiiert“, so Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke heute in Frankfurt.

„Die aktuelle Diskussion rund um Honorarrückforderungen für verordnete Hausbesuche von Landärzten in Gilserberg war für uns der Anlass, um auf die Krankenkassen zuzugehen und anzuregen, Hausbesuche aus den Prüfungen herauszunehmen. Sollten die Krankenkassen dem zustimmen, wäre schon einmal ein wichtiger Schritt gemacht. Es ist kontraproduktiv, dass wir diejenigen nach der aktuellen Prüfvereinbarung sanktionieren müssen, die noch bereit dazu sind, Hausbesuche bei immobilen und in der Regel alten Patienten zu machen. Doch wollen wir an dieser Stelle nicht stehenbleiben, sondern uns die Prüfvereinbarung, die wir 2016 geschlossen haben, noch einmal komplett gemein-sam mit den hessischen Krankenkassen vornehmen.


Uns schwebt dabei eine bundesweite Diskussion zu diesem Thema vor, denn schließlich haben alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, alle Prüfungsstellen und auch die Krankenkassen an dieser Stelle die gleichen Probleme. Hätten wir einheitliche Prüfregeln, würde dies für mehr Transparenz und weniger Unsicherheit bei den Mitgliedern sorgen. Die Faktoren Regionalität, unterschiedliche Arbeitsweisen und Schwerpunkte in der ärztlichen Tätigkeit wären mir hier besonders wichtig. Es gäbe also die Möglichkeit regionaler Anpassungen, aber im Grunde wären die Regeln klar. Auch wäre es denkbar, dass diese Regeln dann bereits im Studium vermittelt werden könnten. Uns ist klar, dass es den Mitgliedern am liebsten wäre, wenn wir die Prüfungen insgesamt abschaffen könnten. Doch dafür müsste in diesem Bereich die Grundausrichtung des Sozialgesetzbuches V geändert werden und dafür sehen wir derzeit keine politischen Mehrheiten.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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