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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2018

Grippewelle trifft Ärztlichen Bereitschaftsdienst gleich doppelt

01.03.2018

Hohe Patientenzahl bei hohem Krankenstand kann zu längeren Wartezeiten führen

Frankfurt, 01.03.2018 – Die Grippewelle in Deutschland steuert auf ihren zwischenzeitlichen Höhepunkt zu. Besonders stark betroffen ist auch Hessen, dessen Arztpraxen derzeit einen besonderen Ansturm von geplagten Patientinnen und Patienten zu bewältigen haben. Wenn am kommenden Wochenende die Bereitschaftsdienstzentralen wieder die ambulante Versorgung in Hessen übernehmen, ist sowohl in den Bereitschaftsdienstzentralen als auch in den beiden Dispositionszentralen, in denen über die bundesweite Telefonnummer 116117 die Versicherten anrufen, mit einem enorm hohen Aufkommen zu rechnen.

„Wir verzeichnen im Moment Steigerungen von annähernd 50 Prozent bei den Anrufen“, erklärt Dr. Eckhard Starke, das für diesen Bereich zuständige Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. „Statt rund 1.100 Anrufen an einem normalen Samstag oder Sonntag, die jeweils in den Dispositionszentralen in Frankfurt und Kassel eingehen, sind es derzeit 1.900 Anrufe und mehr pro Standort. Dass dies leider zu längeren Wartezeiten führt, kann man nicht verhindern. Denn die Grippewelle macht selbstverständlich auch vor unserem eigenen Personal nicht Halt. Mit einem Krankenstand von rund 20 Prozent ist auch dieser im Moment ungewöhnlich hoch und führt damit zwangsläufig zu längeren Wartezeiten.

Wir bitten die Patientinnen und Patienten um etwas mehr Geduld als sonst, auch wenn ich weiß, wie schwer das fällt, wenn man krank ist. Aber in einem Moment, in dem die Grippewelle die Praxen, Bereitschaftsdienst- und Dispozentralen fest im Griff hat, ist es wichtig, trotzdem die Ruhe zu behalten und für die Hilfeleistung die Extraportion Geduld mitzubringen, die derzeit einfach erforderlich ist. Insbesondere zwischen 07:00 und 11:30 Uhr ist die Auslastung extrem hoch.“

Für Patienten gibt es zudem alternative Möglichkeiten, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. So können die Bereitschaftszentralen und die Apotheken, die Notdienst haben, über die Webseite www.bereitschaftsdienst-hessen.de gefunden werden. Gleiches gilt für die Bereitschaftsdienst-APP der KV Hessen, die es sowohl in einer iOS- als auch einer Androidversion gibt. Auch ist es selbstverständlich möglich, die dort verzeichneten Zentralen ohne vorherigen Anruf unter 116117 aufzusuchen.

Für Fragen zur zahnärztlichen Notfallversorgung, die ebenfalls regelmäßig über die 116117 gestellt werden, wenden sich die Patientinnen und Patienten bitte an die hessenweit gültige Nummer 01805 607011.

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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