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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

VV der KV Hessen: Praxissoftware muss ohne Aufpreis die gesetzlichen Anforderungen abdecken!

13.01.2017

Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen hat in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der Gesetzgeber und Kassenärztliche Bundevereinigung aufgefordert werden, dafür Sorge zu tragen, dass durch gesetzlich verursachte Änderungen bei der Praxissoftware keine zusätzlichen Kosten in den Praxen entstehen. Aktueller Anlass dazu ist die gesetzliche Einführung eines Medikationsplans, die zahlreiche Software-Anbieter dazu genutzt haben, um für diese zusätzliche Funktionalität einen höheren Preis zu fordern.

Die Resolution im Wortlaut
„Kassenärztliche Bundesvereinigung und Aufsichtsbehörde werden aufgefordert, gesetzgeberische bzw. juristische Maßnahmen zu ergreifen, dass die Anbieter von Praxissoftware neue gesetzliche Verordnungen, die für die vertragsärztliche Versorgung verpflichtend sind, ohne Zusatzkosten in die Software einzupflegen. Es muss unterbunden werden, dass Bestandteile der Software, die absolut verpflichtend zu verwenden sind, wie zum Beispiel der bundeseinheitliche Medikationsplan oder das Abrechnungstool für Patienten in der ambulanten spezialärztlichen Versorgung, nur gegen hohe Zusatzkosten, sowohl beim Erwerb als auch bei der Softwarepflege, erhältlich sind.“

Zur Begründung
Es ist Mode geworden, dass die Softwarehäuser fast jede Gesetzesänderung, die eine zum Teil auch nur marginale Ergänzung oder Freischaltung der bestehenden Software erfordert, nutzen, um diese Funktionalität lediglich als Zusatzpaket und zu hohen Kosten sowohl beim Erwerb als auch in der laufenden Softwarepflege zur Verfügung zu stellen. KBV und Gesetzgeber sollten die ihnen zur Verfügung stehenden rechtlichen bzw. gesetzgeberischen Möglichkeiten nutzen, diese ungerechtfertigte Aufpreispolitik zu unterbinden. Die Zulassung einer Software zur Abrechnung und Patientenverwaltung im GKV-Bereich muss per Definition die volle Funktionalität für die gesetzlichen Erfordernisse beinhalten!

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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