Nach obenZur Suche

Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

KVH|Sammelkorb aufrufen  Sammelkorb für Downloads:

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Sie haben noch keine Downloads gesammelt.

Schon gesehen?

Das neue Auf den Punkt ist da!

Titelthema der Ausgabe 3-2017: "Niederlassung? Ja bitte"

Mehr

Pressemeldungen 2017

KV Hessen fordert Impfpflicht für Masern – Gefährliche Impflücke muss geschlossen werden!

25.04.2017

Pressemeldung der KV Hessen vom 25. April 2017

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen unterstützt den hessischen Gesundheitsminister Stefan Grüttner in seinem Engagement für die Aktion „Hessen impft. GEGEN MASERN“. Aus Sicht der KV Hessen gibt es keine Alternative, als eine Impfpflicht für alle Kinder zu fordern und zwar angelehnt an den Impfkalender für Standardimpfungen des Robert-Koch-Instituts. Die Vorstände der KV Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke sind überzeugt, dass auch das Impfrisiko zu vertreten ist: „Wir werden dieser gefährlichen Infektionskrankheit nur dann Herr werden, wenn wir die Impfpflicht verbindlich vorschreiben. Immer öfter vorkommende Masernausbrüche belegen, wie hoch das Infektionsrisiko mittlerweile ist. Die Mythen, die von Impfgegnern über Jahre gestreut wurden, wirken sich an dieser Stelle katastrophal aus. Auch das Argument hoher Kosten darf in diesem Zusammenhang sicher vernachlässigt werden.“

An Verständnis für eine Impfpflicht besteht bei Experten kein Mangel. Masern waren schon immer der markante Prototyp aller Kinderkrankheiten vor Beginn der Impfära: eine handfeste Virusinfektion mit Komplikationspotenzial und hoher Infektiosität, sodass bei Ausbruch nahezu alle Ungeimpften erkranken. Daran hat sich, wie man 2015 an dem Masernausbruch in Berlin sah, bis heute nichts geändert, weil die Impflücken durch Impfverweigerer zu groß geworden sind. Da Aufklärung allein nicht reicht, könnte sich die KV Hessen vorstellen, dass notfalls der Staat die Auszahlung des Kindergeldes vom Nachweis des Masern-Impfschutzes abhängig macht.

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


einen Moment bitte