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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

Impfpflicht: Trotz Wahljahr handeln!

03.05.2017

In der Diskussion um eine mögliche Impfpflicht hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen heute seine Forderung nach einer Impfpflicht bei der Masernimpfung erneuert. Die Vorstandsvorsitzenden, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, erklärten dazu in Frankfurt: „Es ist gut, dass mittlerweile Bewegung in die Diskussion gekommen ist und selbstverständlich begrüßen wir, dass nun auch Parteien sich die Forderung nach einer verpflichtenden Impfung bei Masern, wie sie auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schon lange erhebt, zu eigen machen.

Doch selbst, wenn sich die Politik nun etwas bewegt, reicht die verpflichtende Impfberatung, wie sie von Bundesgesundheitsminister Gröhe durch eine Verschärfung des Präventionsgesetzes ins Gespräch gebracht wurde, nicht aus. Der Bundesgesundheitsminister muss sich an der Stelle fragen lassen, ob ein in der Realität stumpfes Schwert wie die Verpflichtung zur Beratung tatsächlich seinen Vorstellungen eines wirksamen Kinderschutzes entspricht? Oder ob im Wahljahr nicht vielleicht der Mut fehlt, sich mit der Anti-Impf-Lobby und deren teils abstrusen Argumente anzulegen?

Es ist schon bemerkenswert, dass in einem Land, in dem zum Beispiel die Schulpflicht teilweise mit rigorosesten Maßnahmen von Polizei und Gerichtsbarkeit durchgesetzt wird, nicht genau so konsequent Schaden von Leib und Leben von Kindern abgewendet wird. Denn angesichts der immer mehr zunehmenden Maserninfektionen, mit denen in rund zehn Prozent der Fälle zum Teil schwerste, oft tödliche Komplikationen verbunden sind, ist die Zeit zu entschlossenem Handeln doch längst da. Hier findet sich jedoch scheinbar die gleiche Unentschlossenheit, wie bei der längst überfälligen Bekämpfung des Heilpraktikerunwesens.

Mehr Mut, Herr Minister: die kleinen Patienten werden es Ihnen danken.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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