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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

Wir wollen die 116117 bekannter machen

16.05.2017

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen heute in Frankfurt eine hessenweite Informationskampagne zu den Strukturen in der ambulanten Versorgung vorgestellt.

Die hessischen Haus- und Fachärzte erhalten ein Informationspaket, das aus einem Plakat fürs Wartezimmer und je 500 Postkarten sowie Visitenkarten besteht.

Die hessischen Hausärzte sowie die Fachärzte der patientennahen Grundversorgung werden in den nächsten Tagen per Post ein Informationspaket erhalten, das aus einem Plakat fürs Wartezimmer und je 500 Postkarten sowie Visitenkarten besteht. Zentrales Anliegen dabei ist, die bundesweite Bereitschaftsdienstnummer noch bekannter zu machen: „Wir wollen, dass die Menschen in Hessen die 116117 kennen und sich merken. Zudem ist es uns wichtig, plakativ und leicht verständlich über die Wege der ambulanten Versorgung zu informieren. Offensichtlich wissen viele Patienten nicht oder nicht mehr, wer im Fall einer Erkrankung der richtige Ansprechpartner ist. Dies ist in der Regel nämlich der niedergelassene Haus- oder Facharzt“, erklärte Dr. Klaus-Wolfgang Richter, der Vorsitzende der Vertreterversammlung der KV Hessen. „Und nachts oder am Wochenende gehören die Patienten mit nicht lebensgefährlichen Erkrankungen in die Bereitschaftsdienstzentralen oder werden bei Bedarf durch den Hausbesuchsdienst im ÄBD zu Hause versorgt.“

Neben einer verbesserten Information der Bevölkerung setzt Dr. Eckhard Starke, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Hessen, aber auch auf eine bessere Kooperation mit den Kliniken: „Die Akteure im Gesundheitswesen haben die Aufgabe, Vorschläge für eine vernünftige Patientensteuerung zu machen. Und die Politik ist in der Pflicht, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir halten nichts davon, den sowohl strukturell als auch finanziell sinnvollen Grundsatz ‘ambulant vor stationär’ in Frage zu stellen. Es ist vielmehr vielleicht an der Zeit, die Patientinnen und Patienten daran zu erinnern, dass unser Gesundheitssystem nur dann funktionieren kann, wenn sie die richtige Versorgungsebene anlaufen beziehungsweise an die richtige Versorgungsebene verwiesen werden. Es ist Aufgabe der KV, für ausreichende Kapazitäten in der ambulanten Versorgung zu sorgen und wir sind derzeit dabei, Partnerpraxen in der Umgebung von Kliniken zu finden, die akute aber nicht lebensbedrohliche Fälle aus den Notfallambulanzen übernehmen. Aber es ist dann umgekehrt die Verpflichtung der Kliniken, sich tatsächlich nur auf die wirklichen Notfälle zu beschränken und die restlichen Patienten zurück in die ambulante Versorgung zu schicken.“

Die KVH betrachtet die nun vorgestellte Informationskampagne als ersten Schritt, der bewusst in den Wartezimmern der hessischen Arztpraxen beginnt. Natürlich sei es denkbar, in einem nächsten Schritt auch Apotheken, Rathäuser oder Krankenhäuser mit den Materialien auszustatten. Neben der nun startenden Informationskampagne bietet die KVH im Internet unter www.kvhessen.de/arztsuche eine Arztsuche, mit der tagsüber ein Haus- oder Facharzt in der Nähe gefunden werden kann. Unter www.bereitschaftsdienst-hessen.de stehen zudem alle wichtigen Informationen zur nächsten ÄBD-Zentrale, deren Dienstzeiten und Adresse sowie zur Notdienstapotheke zur Verfügung. Die iOS-App der KVH, die im Appstore unter dem Stichwort „Bereitschaftsdienst Hessen“ gefunden werden kann, wird zudem bald durch eine Android-Version ergänzt werden.

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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