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Pressemeldungen 2014

Ärztliche Bereitschaftsdienst-Zentrale in Fulda seit 10 Jahren erfolgreich

25.02.2014

Pressemitteilung der KV Hessen vom 25. Februar 2014:
Seit 10 Jahren ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) Fulda im Klinikum Fulda angesiedelt. Dies hat deutlich zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte beigetragen. Bei Patienten, die eine sofortige weiterführende Diagnostik benötigen, kann diese umgehend veranlasst werden. Dazu zählen beispielsweise Röntgenuntersuchungen oder auch eine Labordiagnostik, die bei unklaren akuten Erkrankungen und Notfällen eine schnelle und effektive Weiterbehandlung im Klinikum möglich macht. Dies ist nur im Klinikum Fulda, einem Krankenhaus der Maximalversorgung, realisierbar.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist die Fortführung der Praxistätigkeit der niedergelassenen Ärzte außerhalb der Sprechstundenzeiten und nicht zu verwechseln mit Notarzt, Notdienst oder Rettungsdienst. Wie wichtig der Bereitschaftsdienst ist, zeigen die Behandlungszahlen: Mehr als 22.500 Patienten werden jährlich ambulant in der Zentrale in Fulda versorgt. Rund 2.700 Mal rücken die Mediziner des Ärztlichen Bereitschafsdienstes pro Jahr zu Hausbesuchen aus.

Die Ärztliche Bereitschaftsdienst-Zentrale Fulda ist geöffnet:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 19:00 Uhr - 7:00 Uhr
Mittwoch ab 14:00 Uhr bis zum nächsten Tag 7:00 Uhr
Wochenende: Freitag ab 14:00 Uhr bis Montag 7:00 Uhr sowie an Feier- und Brückentagen

Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst:
Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentag: von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr 

Der ÄBD ist telefonisch zu erreichen unter (0661) 19292 oder unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 116117. Am Telefon wird entschieden, ob ein Hausbesuch aus medizinischer Sicht erforderlich ist. Für Hausbesuche stehen den diensthabenden Medizinern zwei ÄBD-Fahrzeuge mit Fahrern zur Verfügung. Die Fahrer, meist Rettungsassistenten, verfügen ebenfalls über umfassende medizinische Kenntnisse und Erfahrungen.

Seit Oktober 2011 ist der gesamte Stadt- und Landkreis Fulda einschließlich Schlitz mit allen Ortsteilen der Ärztlichen Bereitschaftsdienst-Zentrale Fulda angeschlossen. Ziel des Zusammenschlusses war vor allem, die Belastungen der diensthabenden Ärzte durch eine geringere Dienstfrequenz zu reduzieren. Dies ist erforderlich, weil über ein Viertel der hessischen Hausärzte 60 Jahre oder älter ist und absehbar ist, dass sie bald einen Nachfolger suchen. Junge Ärzte wollen aber nur eine Praxis übernehmen, wenn sie selten Bereitschaftsdienste machen müssen. Mit der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts sorgt die KV Hessen zum einen für attraktivere Niederlassungsbedingungen, damit Patienten in ländlichen Regionen auch übermorgen einen Hausarzt in erreichbarer Nähe haben. Zum anderen organisiert sie damit hessenweit eine gute ambulante medizinische Versorgung, wenn die Praxen geschlossen sind. Während durch die Reform viele Strukturen hessenweit vereinheitlicht werden, macht dies bei den Öffnungszeiten der ÄBD-Zentralen keinen Sinn. Zu unterschiedlich sind hierzu die Erfahrungswerte, wann und wie oft Patienten nachts oder am Wochenende Hilfe benötigen. Deshalb orientieren sich die Öffnungszeiten der ÄBD-Zentralen an den jeweiligen regionalen Erfahrungen. Selbstverständlich können Patienten die Ärztliche Bereitschaftsdienst-Zentrale zu ihren Öffnungszeiten auch direkt besuchen.

Abgrenzung zum Rettungsdienst (Telefon 112):

Bei starken Herzbeschwerden, Bewusstlosigkeit, schweren Verbrennungen oder anderen akuten lebensbedrohlichen Symptomen muss sofort der Rettungsdienst unter der Nummer 112 angefordert werden. Hier finden Patienten jederzeit innerhalb kürzester Zeit Hilfe.


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