Nach der Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV) müssen Privatarztpraxen, Betriebsärzte und weitere nicht vertragsärztlich niedergelassene Ärzte beauftragt sein, um ein Attest für Patienten zur Priorisierung bei der Coronaimpfung ausstellen und Leistungen mit der KVH abrechnen zu können. 

CoronaImpfV: Abrechnen für Privatarztpraxen und Betriebsärzte

Zum 1. April 2021 wurde die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) neu gefasst. Wichtig für Privatarztpraxen: Die Einbeziehung von Privatärzten ohne Beauftragung in die Impfkampagne sieht das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im ersten Schritt nicht vor. Privatärzte müssen beauftragt und an ein Impfzentrum angegliedert sein, um das Ausstellen von Zeugnissen, Schutzimpfungen, Besuchspauschalen und das Beratungsgespräch abrechnen zu können. 

Das bedeutet, dass Privatarztpraxen seit dem 1. April 2021 keine ärztlichen Atteste zur Impfpriorisierung (Zeugnisse) mehr ausstellen dürfen, wenn sie nicht beauftragt sind.

Zum Hintergrund: Seit dem 15. Dezember 2020 können vertragsärztlich niedergelassene und auch in Privatarztpraxen tätige Ärzte für bestimmte Patienten ein ärztliches Attest zu Vorerkrankungen für die Priorisierung zur Corona-Schutzimpfung ausstellen. Dafür können sie die Leistungen für den Aufwand und für den Versand über die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) abrechnen. Grundlage der Vergütung und der Vorgaben war die damals gültigen CoronaImpfV.

Was es zu beachten gilt, wenn Ärzte ein Attest ausstellen oder Impfungen nach der CoronaImpfV durchführen, hat die KVH für Ärzte zusammengefasst. Wichtig ist auch, dass Ärzte die Informationen zu den anspruchsberechtigten Personengruppen beachten. 

Ärzte in Privatarztpraxen, Betriebsärzte und weitere Ärzte, die nicht vertragsärztlich niedergelassen sind, können die Leistungen derzeit nach der CoronaImpfV (Atteste ausstellen und Leistungen zur Impfung) nur abrechnen, wenn sie beauftragt wurden. Wenn Ärzte durch Impfzentren zum Beispiel mit Impfstoff versorgt werden, gelten sie als beauftragt. Beauftragte (nicht vertragsärztlich niedergelassene Ärzte) rechnen hier mit der KVH monatlich ab, nachdem sie sich registriert haben.

Wichtig: die Registrierung und Abrechnung nach den neuen Vorgaben der CoronoaImpfV zum 1. April 2021 stehen schnellstmöglich auf dieser Seite zur Verfügung.

Registrieren bei der KVH

Beauftragte Ärzte (zum Beispiel Privatarztpraxen und Betriebsärzte) müssen sich zunächst bei der KVH registrieren, um ihre Leistungen im Rahmen der CoronaImpfV abrechnen zu können.

So läuft es:

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Leistungen zur CoronaImpfV abrechnen

Ärzte aus Privatarztpraxen, die sich erfolgreich bei der KVH registriert haben, reichen die Unterlagen gemeinsam mit einem Nachweis, dass sie eine Privatarztpraxis betreiben, bei der KVH ein. Den Nachweis erhalten sie zum Beispiel über die Landesärztekammer Hessen (LÄKH).

Die KVH schaltet den Zugang anschließend frei – vorausgesetzt, die erforderlichen Unterlagen liegen vor. Privatarztpraxen können dann ihre Leistungen zur Rechnungsstellung übermitteln.

Beauftragte Ärzte wie Privatärzte und Betriebsärzte rechnen ihre Leistungen im Rahmen der CoronaimpfV monatlich mit der KVH ab.

Sobald die KVH vom Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) die in Rechnung gestellten Sachkosten und ärztlichen Leistungen vergütet bekommen hat, überweist sie den Rechnungsbetrag abzüglich der Verwaltungskosten auf das von Ihnen in der Anmeldung angegebene Konto.

Mit der KVH abrechnen

Die CoronaImpfV macht es möglich: Rechnen Sie als Privatarztpraxis Ihre Leistungen (ärztliches Attest ausstellen und bei Bedarf Portokosten) mit der KVH ab.

Ansprechpartner

Internetdienste

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7777
internetdienste(at)kvhessen(.)de

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