Nach der Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV) müssen Privatarztpraxen, Betriebsärzte und weitere nicht vertragsärztlich niedergelassene Ärzte beauftragt sein, um ein Attest für Patienten zur Priorisierung bei der Coronaimpfung ausstellen und Leistungen mit der KVH abrechnen zu können. 

CoronaImpfV: Abrechnen für Privatarztpraxen und Betriebsärzte

Zum 7. Juni 2021 wurde die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) neu gefasst. Wichtig für Privatarztpraxen und Betriebsärzte: sie können inzwischen ohne Beauftragung impfen – die Vorgaben für die Registrierung und Abrechnung erfolgen zeitnah auf dieser Seite.

Was es zu beachten gilt, wenn Ärzte impfen und entsprechende Impfzertifikate (digitale Impfausweise) zukünftig ausstellen, hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) für Ärzte zusammengefasst.

Privatarztpraxen und Betriebsärzte müssen an der Impfsurveillance teilnehmen und täglich die entsprechenden Daten (§ 4 CoronaImpfV) an das Robert Koch-Institut (RKI) übermitteln.

Privatärzte übermitteln ihre Daten im Rahmen der Impfsurveillance über den Verbandes der Privatärztlichen Verrechnungsstellen.

Betriebsärzte lesen weiterführende Informationen in den FAQ des Landes Hessen.

Registrieren bei der KVH

Privatarztpraxen und Betriebsärzte können sich zeitnah gemäß den neuen Vorgaben zur ImpfV vom 7. Juni 2021 hier registrieren. Vertragsärztlich niedergelassene Betriebsärzte rechnen die Impfleistungen im Rahmen ihrer betriebsärztlichen Tätigkeit über ihre Quartalsabrechnung mit der KVH ab.

Wichtig: Bereits vor dem 7. Juni 2021 registrierte Privatarztpraxen (für Attestausstellungen und/ oder als Beauftragte zur Impfung) und registrierte beauftragte Betriebsärzte müssen sich nicht erneut registrieren. Hier gilt eine Übergangsregelung. Bei Bedarf werden sie individuell von der KVH informiert.

So läuft es:

Registrierung steht in Kürze wieder bereit

Leistungen zur CoronaImpfV abrechnen

Ärzte aus Privatarztpraxen, die sich erfolgreich bei der KVH registriert haben, reichen die Unterlagen gemeinsam mit einem Nachweis, dass sie eine Privatarztpraxis betreiben, bei der KVH ein.

Die KVH schaltet den Zugang anschließend frei – vorausgesetzt, die erforderlichen Unterlagen liegen vor. Privatarztpraxen können dann ihre Leistungen zur Rechnungsstellung übermitteln.

Ärzte wie Privatärzte und Betriebsärzte rechnen ihre Leistungen im Rahmen der CoronaimpfV monatlich mit der KVH ab.

Sobald die KVH vom Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) die in Rechnung gestellten Sachkosten und ärztlichen Leistungen vergütet bekommen hat, überweist sie den Rechnungsbetrag abzüglich der Verwaltungskosten auf das von Ihnen in der Anmeldung angegebene Konto.

Mit der KVH abrechnen

Die CoronaImpfV macht es möglich: Rechnen Sie als Privatarztpraxis Ihre Leistungen (ärztliches Attest ausstellen und bei Bedarf Portokosten) mit der KVH ab.

Ansprechpartner

Internetdienste

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7777
internetdienste(at)kvhessen(.)de

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