Praktisch, prägnant, praxisnah: COVID-19 in hessischen Praxen

Die wichtigsten Fakten zum Umgang mit COVID-19 resümiert die KVH für ihre Mitglieder

Coronavirus: Praxiswissen

 

Abrechnung

SchlüsselnummerAnwendung durch Ärzte
U07.1!für COVID-19-Fälle, bei denen das Virus SARS-CoV-2 durch Labortest nachgewiesen wurde.
U07.2!für COVID-19-Fälle, bei denen SARS-CoV-2 nicht durch Labortest nachgewiesen, sondern die Infektion klinisch-epidemiologisch bestätigt wurde.
U99.0!Für die Kodierung von nicht kurativen Corona-Tests bei symptomfreien Patienten.

So lassen sich durch Labortest gesicherte COVID-19-Infektionen von klinisch-epidemiologisch diagnostizierten abgrenzen.

Bitte für die Kriterien der klinisch-epidemiologischen Bestätigung unbedingt die Falldefinition des RKI beachten, die ständig angepasst wird. Da es sich um eine Ausrufezeichenschlüsselnummer handelt, darf die Schlüsselnummer nicht alleine verwendet werden, sondern nur zusätzlich zu einem Primärkode: Beispiele für die Verwendung in der Abrechnung und bei der AU.

Für die Kodierung von nicht kurativen Corona-Tests bei symptomfreien Patienten gibt es zum 1. Juni 2020 den neuen ICD-Kode „U99.0!“ für „Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2“.

Ärzte geben ihn zusammen mit dem ICD-Kode Z11 „Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitäre Krankheiten“ an. Die Umsetzung in den Praxisverwaltungssystemen läuft. Mit dem Kode U99.0! sollen Ärzte die Fälle erfassen und spezifisch kennzeichnen, bei denen keine Symptome für eine Infektion mit SARS-CoV-2 bestehen, jedoch ein entsprechender Labortest durchgeführt wurde und dessen Ergebnis negativ ausfällt.

Künftig soll es mehr Tests von Personengruppen geben, bei denen keine Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen.

Wichtig: Das Bundesgesundheitsministerium hat dazu einen Referentenentwurf für eine entsprechende Rechtsverordnung vorgelegt. Diese soll den Anspruch auf bestimmte Testungen und unter anderem auch die Finanzierung regeln.

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Neu seit 1. April 2020: Ärzte dokumentieren die Kennzeichnung 88240 an allen Tagen, an denen sie Patienten wegen des klinischen Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) behandeln.

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Veranlassende Ärzte geben die Kennnummer 32006 –  Erkrankungen oder Verdacht auf Erkrankungen, bei denen eine gesetzliche Meldepflicht besteht oder Mukoviszidose –  wie eine GOP an, wenn sie die RT-PCR Untersuchung in Auftrag geben. Über Kennnummern werden bestimmte Laborleistungen von der Anrechnung auf die Kosten der erbrachten, bezogenen und veranlassten Laboruntersuchungen befreit. Der Wirtschaftlichkeitsbonus (WiBo) auf diesen Fällen bleibt erhalten.

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Nur Fachärzte für Laboratoriumsmedizin oder für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, die über eine Genehmigung verfügen, können die neue GOP 32816 abrechnen (Nukleinsäurenachweis des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 mittels RT-PCR einschließlich eines Bestätigungstestes bei Reaktivität im Suchtest, Befundmitteilung innerhalb von 24 Stunden nach Materialeinsendung). Wenn die genannten Fachgruppen bereits eine Genehmigung für Speziallabor besitzen, können sie die GOP 32816 automatisch abrechnen. Weitere Infos zur Abklärung 

Die Leistung wird zunächst extrabudgetär vergütet und ist mit 59 Euro bewertet. 

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In bestimmten Fällen können Ärzte eine SARS-CoV-2-Infektion bei Patienten mit einem Antikörpertest nachweisen lassen. Ärzte und Labore müssen einen positiven Test dann ebenfalls namentlich dem Gesundheitsamt melden. Sie kennzeichnen die Behandlungstage mit 88240.

Laborärzte rechnen für den Antikörpertest die bestehende Gebührenordnungsposition (GOP) 32641 als ähnliche Untersuchung unter Angabe der Antikörperspezifizität ab. Um die GOP 32641 abzurechnen, geben Laborärzte die medizinische Notwendigkeit der jeweiligen Untersuchung im Einzelfall an. Die KVH hat ausführliche Infos für veranlassende Ärzte und Labore zusammengefasst.

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Ärzte und Psychotherapeuten können ihre Patienten seit dem 1. April 2020 bis auf weiteres ohne Mengenbegrenzungen per Video versorgen. Die Mengenbegrenzung auf 20 Prozent bei einzelnen Leistungen als auch bei Fällen mit reinem Videokontakt ist vorübergehend aufgehoben (für Leistungen, die im zweiten Quartal 2020 erbracht werden). Das bedeutet: Ärzte können ihre Patienten zurzeit bei allen Indikationen per Video versorgen, auch wenn der Patient zuvor noch nie in der Praxis war.

Psychotherapeuten beachten bitte, dass ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung vorangehen muss. Sie dürfen dann bestimmte Leistungen per Video durchführen.

Ärzte und Psychotherapeuten melden der KVH ihren zertifizierten Videodienstanbieter. Die KVH hat ihren Mitgliedern alles rund um die Videosprechstunde leicht verständlich aufbereitet.

 

Die Telefonsprechstunde kann mit erweiterten Abrechnungsmöglichkeiten im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) bis 30. Juni 2020 abgerechnet werden. Weitere Informationen

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Wenn eine Häufung von Hausbesuchen durch Corona bedingt ist, kann dies durch die entsprechende Kennzeichnung der Fälle (88240) begründet werden. Bereits im Vorfeld können Mitglieder der KVH eine Information über die Abweichung und deren Begründung per E-Mail melden.

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Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen können (zunächst befristet bis zum 30. Juni 2020) jetzt auch per Video durchgeführt werden. Bitte achten Sie darauf, bei Ihrer Abrechnung die entsprechenden Suffixe anzugeben.

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Genehmigte Gruppentherapien können übergangsweise in Einzeltherapien umgewandelt werden ohne gesonderte Antragsstellung bei den Krankenkassen – eine formlose Mitteilung reicht aus. Mehr Infos zur Psychotherapie in Zeiten von Corona.

Dabei gilt: Gruppe 100 Minuten = Einzeltherapie 50 Minuten.

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Praxen können die funktionelle Entwicklungstherapie in der sozialpsychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen per Video anbieten und abrechnen. Dies ist vorübergehend wegen der Corona-Pandemie seit dem 15. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2020 mit der neuen Gebührenordnungsposition (GOP) 14223 möglich. Voraussetzung ist, dass der Sozialpsychiatrische Mitarbeiter (SPV-Mitarbeiter) der Praxis den Patienten bereits kennt.

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Wenn Ärzte Überweisungen, Verordnungen oder Rezepte verschicken, erhalten sie vorübergehend wegen der Corona-Pandemie die Portokosten (90 Cent). Hierfür rechnen sie die GOP 40122 ab.

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Kontrolluntersuchungen und Schulungen im Rahmen von DMP dürfen wegen Corona ausfallen. Ziel ist es, chronisch Kranke zu schützen.

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte Kostenpauschalen zur Infektionsdialyse temporär auch bei Quarantäne-Patienten und bei Kontaktpersonen abrechnen.

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Ärzte können wegen der Corona-Pandemie Kinder-Früherkennungsuntersuchungen ab der U6 vorübergehend auch dann durchführen und abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten überschritten sind.

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte das therapeutische Gespräch nach der Gebührenordnungsposition (GOP) 01952 achtmal (statt bisher viermal) im Behandlungsfall abrechnen. Neu können sie das Gespräch auch per Telefon oder Video durchführen. Für die Durchführung per Video benötigen Ärzte einen zertifizierten Videodienstanbieter. Sie kennzeichnen die GOP bei der Durchführung per Video mit dem Suffix „W“ (01952W). Die Sonderregelungen sind zunächst bis zum 30. Juni 2020 befristet. Mehr Informationen

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte Folgeverordnungen für die spezialisierten Palliativmedizinischen Versorgung (SAPV) bis zum 30. Juni 2020 auch nach Telefonkontakt beziehungsweise bei einem anderen Arzt-Patienten-Kontakt ausstellen und dem Patienten zuschicken.

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Ärzte, die an dem Vertrag „Hallo Baby“ teilnehmen, können wegen der Corona-Pandemie die Gebührenordnungsposition (GOP) 81312 vorübergehend auch per Telefon erbringen und abrechnen.

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ÄBD & COVID-Koordinierungscenter

Haben Sie telefonischen Kontakt mit einem COVID-19-Verdachtsfall oder stellen Sie im Laufe der Behandlung einen COVID-Verdacht fest, beachten Sie bitte die vom RKI und der KVH sowie der KBV empfohlenen Vorgehensweisen und Hygienemaßnahmen zur Verdachtsabklärung.

Bei einem Anruf unter der bundesweiten Rufnummer 116117 entscheidet das medizinische Fachpersonal am Telefon in Zusammenarbeit mit dem Arzt nach den vorgegebenen RKI-Kriterien, ob ein Test notwendig ist. Erscheint der Patient persönlich in der ÄBD-Zentrale, wird dort nach den vorgegebenen RKI-Kriterien entschieden, gegebenenfalls auch nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt oder Gesundheitsamt, ob eine Testung des Patienten auf Corona notwendig ist. Getestet wird in den dafür eingerichteten COVID-Koordinierungscentern.

Bei einem meldepflichtigen Fall (laut RKI) ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz bitte auch das korrekte An- und Ablegen von Schutzkleidung.

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Der veranlassende ÄBD-Arzt ist aufgrund der Dauer der Testung voraussichtlich nicht mehr im Dienst. Ein positiver Befund wird von den Laboren an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet, das dann tätig wird.

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Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus werden die Vorgaben der KBV befolgt.

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Der Patient wird sowohl bei positivem als auch bei negativem Ergebnis durch das Gesundheitsamt informiert.

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Die Isolation erfolgt laut Hygienevorschrift.

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Schutzausrüstung wird für den ÄBD und die COVID-Koordinierungscenter zentral bestellt und ausgeliefert.

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Im Idealfall erfolgt ein Besuch der Patienten, da die komplette Schutzausrüstung nur zwingend bei der Abstrichentnahme erforderlich ist. Zur anamnestischen Abklärung sind Mundschutz und Handschuhe ausreichend.

Montags bis freitags, jeweils von 10 bis 12 Uhr, steht der COVID-Fahrdienst in Hessen für Hausbesuche bei Verdachtsfällen und/oder positiv getestete Patienten zur Verfügung, sofern deren Hausarzt oder die im Umfeld liegende Schwerpunktpraxis diese Besuche nicht selbst erledigen können.

Benötigen Verdachtsfälle und/oder positiv getestete Patientinnen/Patienten abends und/oder an Wochenenden, Feier- und Brückentagen ärztliche Hilfe, kann der Hausbesuchsdienst des ÄBD in Anspruch genommen werden. 

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Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen, kontaminierter Müll kann wie üblich entsorgt werden (wie beispielsweise bei Grippe).

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Dienste in den COVID-Koordinierungscentern können übernommen werden von:

  • Vertragsärzten der KV Hessen 
  • ÄBD-Ärzten
  • Sicherstellungsassistenten, Weiterbildungsassistenten, Klinikärzte etc.*

*diese müssen jedoch vorab eine Approbationsurkunde sowie den Nachweis über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung einreichen und zwei weitere Formulare der KVH ausfüllen. Anfragen stellen sie bitte an Corona-Testcenter(at)kvhessen(.)de

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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)

Die Ausstellung erfolgt nach AU-Richtlinie: Klinisch gesunde, aber positiv getestete Personen erhalten keine AU, sondern werden durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt. Arbeitnehmer erhalten weiterhin ihren Lohn/Gehalt, der Ausfall für den Arbeitgeber wird von der öffentlichen Hand übernommen. Dies gilt auch für asymptomatische Personen, die als Kontaktperson identifiziert wurden

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Ärzte können bei Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen weiterhin Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) nach telefonischer Anamnese ausstellen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die wegen der Corona-Pandemie geltende Regelung bis zum 31. Mai 2020 verlängert. Mehr Informationen

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Weist ein Kind Krankheitssymptome auf und muss aufgrund dessen zuhause betreut werden, ist wie üblich zu verfahren (ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes, Muster 21). Wird ein Kind aufgrund des Verdachts auf Corona unter Quarantäne gestellt, erhält die Betreuungsperson kein ärztliches Attest, sondern ein Tätigkeitsverbot durch das Gesundheitsamt.

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Qualitätssicherung

Die KVH setzt wegen der Corona-Pandemie die Überprüfung der Hygienequalität von Koloskopien bis zum 30. Juni 2020 aus. Die nächste Überprüfung aller vertragsärztlichen Koloskopie-Einrichtungen erfolgt im zweiten Halbjahr 2020. Die KVH hat ihre Mitglieder mit der Genehmigung zur Koloskopie am 15. April 2020 per Rundschreiben informiert.

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Die Substitutionstherapie wird während der Pandemie durch die in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung erleichtert. Die KVH hat ihre substitierenden Mitglieder dazu informiert
Zu Fragen zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger beraten Sie gerne die Ansprechpartner der KVH.

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Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen besonderen Versorgungssituation sollen die Praxen entlastet werden. Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich daher darauf verständigt, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen viele Qualitätssicherungsmaßnahmen vorübergehend aussetzen oder anpassen können.

Die KVH setzt verschiedene Qualitätssicherungsmaßnahmen aus.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat aufgrund der COVID-19-Pandemie beschlossen, dass die Pflicht zur quartalsweisen Übermittlung von Qualitässicherungsdaten jeweils zum 15. Mai, 15. August und 15. November für das Erfasssungsjahr 2020 ausgesetzt wird. Betroffene Mitglieder hat die KVH informiert.

Weitere Informationen finden KVH-Mitglieder im Beschluss des G-BA sowie in der Erklärung zur Aussetzung von QS-Anforderungen. Sie können sich auch vom Ansprechpartner der KVH zu Fragen der SQS beraten lassen.

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Zur Erlangung dieser Genehmigung können Ärzte den erforderlichen Kurs zur Vermittlung von Grundlagen zu schlafbezogenen Atmungsstörungen im Umfang von 30 Stunden (mindestens fünf Tage) auch online absolvieren, wobei es sich um ein anerkanntes Weiterbildungsangebot handeln muss. 

Zu Fragen der Polygraphie und Polysomnographie bei Schlafapnoe können Sie sich auch vom Ansprechpartner der KVH  beraten lassen.

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Ärzte, die die psychosomatische Grundversorgung anbieten möchten und eine diesbezügliche Genehmigung beantragen, können die dafür benötigten Kenntnisse und Erfahrungen auch online in anerkannten Weiterbildungsangeboten absolvieren. Gerne prüfen wir vorab für Sie, ob der Onlinekurs im Rahmen der Weiterbildung durch die zuständige Ärztekammer anerkannt ist. Zur Prüfung benötigen wir folgende Informationen: Anbieter, Name des Kursleiters, Zeitraum und Ort.

Zu Fragen der Psychosomatischen Grundversorgung können Sie sich auch von den Ansprechpartnern der KVH beraten lassen.

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Verordnete Leistungen

Für Arzneimittelrezepte und andere Verordnungen sowie Überweisungen werden Ärzten ab sofort die Portokosten erstattet (GOP 40122). Diese Regelung ist zeitlich befristet bis zum 30. Juni 2020. Der Versand per Post ist nur bei bekannten Patienten möglich. Als bekannter Patient gilt derjenige, der im laufenden Quartal oder im Vorquartal in der Arztpraxis persönlich vorstellig war.

Aufgrund des steigenden Bedarfs für nicht persönliche Arzt-Patienten-Kontakte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hat der Bewertungsausschuss festgelegt, dass den Ärzten die Portokosten für den Versand mit 0,90 Cent erstattet werden: GOP 40122. Da es sich um bekannte Patienten handelt, gilt für das Einlesen der eGK das übliche Verfahren: Findet in einem Quartal ausschließlich ein telefonischer Kontakt statt, übernehmen Ärzte die Versichertendaten aus der Patientenkartei. Die Vorlage der eGK ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Um diese Verordnungen geht es

  1. Verordnung einer Krankenbeförderung (Muster 4)
  2. Überweisungen (Muster 6 und 10)
  3. Folgeverordnungen für
    • Arzneimittel (einschließlich BtM-Rezepte), Verbandmittel (Muster 16)
    • häusliche Krankenpflege (Muster 12)
    • Heilmittel (Muster 13 Physiotherapie und Podologie, Muster 14 Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, Muster 18 Ergotherapie und Ernährungstherapie)
    • Hilfsmittel (Muster 16, auch für Seh- und Hörhilfen)
    • Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (Muster 63)

 

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Bis 31. Mai 2020 dürfen Vertragsärzte Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen und postalisch an den Versicherten übermitteln. Bei der Krankenbeförderung gilt die Sonderregelung nicht nur für den Vertragsarzt, sondern auch für Vertragspsychotherapeuten, denn auch Vertragspsychotherapeuten dürfen Krankenbeförderungen veranlassen. 

Voraussetzung ist, dass der verordnende Arzt oder Psychotherapeut den Versicherten bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung persönlich untersucht hat, er ihm also bekannt ist.

Folgeverordnungen, auch nach telefonischer Anamnese, sind bei folgenden Leistungen möglich:

  1. Häusliche Krankenpflege
  2. Heilmittel: alle Folgeverordnungen und alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls
  3. Hilfsmittel: Folgeverordnungen zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel, zum Beispiel Stomabeutel oder Produkte zur Inkontinenzversorgung
  4. Krankenbeförderung: alle Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten (gilt nicht nur für Folgeverordnungen und auch aufgrund von bisher noch nicht behandelten Erkrankungen)
  5. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV): alle Folgeverordnungen

Arzneimittelrezepte durften Vertragsärzte auch bisher schon in Ausnahmesituationen per Post an Patienten senden. Voraussetzung dafür ist, dass der Patient bei dem Arzt in Behandlung ist.

 

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Diese Tests liefern kein zuverlässiges Ergebnis (da sie nicht nach Erregern, sondern nach Antikörpern suchen) und werden auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. 

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Nein, diese Tests sollen nicht durchgeführt werden. Weder die Beschaffung des Tests noch die Abrechnung der Durchführung ist zulasten der GKV möglich, auch wenn laut Flussschema des RKI eine Influenza-Diagnostik durchgeführt werden soll.

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Nur in begründeten Ausnahmefällen. Zum einen ist eine Bevorratung derzeit nicht notwendig. Zum anderen würde sie etwaige Engpässe auslösen beziehungsweise verstärken.

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In der Schutzimpfungsrichtlinie des G-BA ist leistungsrechtlich vorgegeben, welche Patienten eine Pneumokokkenimmunisierung als Regel- oder Indikationsimpfung erhalten.

Sequenzielle Impfungen sind momentan nicht mehr vorgesehen: Pneumokokken-Impfstoffe sind aktuell nur begrenzt lieferbar. Aufgrund des Lieferengpasses beachten Sie bitte die geänderten Handlungsempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Demnach empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI), dass zurzeit prioritär Personen geimpft werden sollten, die ein besonders hohes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben (siehe Folgende).

Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von zwei Jahren

Impfung mit Prevenar 13. Der Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Prevenar 13 soll ausschließlich für die Grundimmmunisierung im Säuglingsalter bis zu einem Alter von zwei Jahren verwendet werden. Sollte Prevenar 13 nicht verfügbar sein, kann auf Synflorix (10-valenter Pneumokokken-Konjugatimpfstoff) ausgewichen werden.

Personen mit Immundefizienz, Senioren ab 70 Jahren, Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (wie Asthma oder COPD)

Für diese drei Personengruppen soll prioritär der Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff Pneumovax 23 verwendet werden.

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Ärzte können wegen der Corona-Pandemie Kinder-Früherkennungsuntersuchungen ab der U6 vorübergehend auch dann durchführen und abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten überschritten sind.

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Rezepte dürfen direkt an die Apotheke geschickt werden, um Arzt-Patientenkontakte zu reduzieren. Vorausgesetzt der Patient entscheidet, an welche Apotheke das Rezept geschickt wird. Wenn der Patient in freier Entscheidung den Arzt bittet, das Rezept in die Apotheke seiner Wahl zu senden, ist das möglich. Die Portokosten können nun über die GOP 40122 gegenüber der KVH abgerechnet werden.

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Verordnete Heilmitteltherapiemaßnahmen können für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden. Auch die Frist für den Beginn zwischen Verordnungsdatum und Anfang der Therapiemaßnahme durch den Therapeuten ist vorerst aufgehoben. In beiden Fällen behalten Heilmittelverordnungen ihre Gültigkeit.

Ausgesetzt werden die Regelungen, wonach

  • Heilmittelverordnungen ihre Gültigkeit verlieren, wenn die Behandlung nicht innerhalb von 14/28 Tagen aufgenommen wird. 
  • Verordnungen ihre Gültigkeit verlieren, wenn die Behandlung länger als 14 Kalendertage unterbrochen wird.

Dies bezieht sich auf sämtliche Heilmittel, die Vertragsärzte verordnen dürfen:

  • Physiotherapie, 
  • Ergotherapie, 
  • Podologie,
  • Ernährungstherapie, 
  • Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie.

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Gemäß den Hilfsmittel-Richtlinien müssen Hilfsmittelverordnungen innerhalb von 28 Tagen vom Patienten im Sanitätshaus oder in der Apotheke vorgelegt werden.

Neu: Ausgesetzt wird die Frist von 28 Kalendertagen, innerhalb derer die Hilfsmittelversorgung nach Ausstellung der Verordnung aufgenommen werden muss.

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Folgeverordnungen dürfen rückwirkend ausgestellt werden und zwar für bis zu 14 Kalendertage (bisher waren rückwirkende Verordnungen grundsätzlich nicht zulässig und Ausnahmefälle besonders zu begründen, dies gilt nur noch für Erstverordnungen).

Ausgesetzt

  • wird die Beschränkung der Dauer der Erstverordnung auf bis zu 14 Tage. Die Erstverordnung kann jetzt nach individuellem Bedarf auch für längere Zeiträume ausgestellt werden.
  • werden Regelungen, wonach die Notwendigkeit für eine längere Dauer medizinisch begründet werden muss und die Folgeverordnung in den letzten drei Arbeitstagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums auszustellen ist.
Für Versicherte: Genehmigungsfrist bei der Krankenkasse erweitert

Versicherte haben statt drei jetzt zehnArbeitstage Zeit, die Verordnung zur Genehmigung bei ihrer Krankenkasse vorzulegen. Dies gilt für folgende Leistungen: Häusliche Krankenpflege, Soziotherapie, spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

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Die Fristen für die Verordnung von Krankenfahrten (etwa im Taxi) zu einer vor- oder nachstationären Behandlung wurden erweitert:

Fahrten zu

  1. vorstationären Behandlungen können für drei Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen vor Beginn der stationären Behandlung verordnet werden.
  2. nachstationären Behandlungen können für sieben Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen verordnet werden.

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Erlass der Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: 

Um den Rettungsdienst in Hessen auch bei stark ansteigenden Einsatzzahlen mit SARS-CoV-2-Infektionen in Hessen funktionsfähig zu halten, ist im jeweiligen Rettungsdienstbereich zu prüfen, ob bei Krankentransporten von Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2 auf ein ressourcensparendes Transportmanagement übergegangen werden kann.

Das zuständige Gesundheitsamt kann dazu in Absprache mit dem Träger des Rettungsdienstes bestimmte Einsatzmittel festlegen, die ausschließlich zum Krankentransport von Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2 eingesetzt werden und für die von der vorgeschriebenen Desinfektion des Einsatzpersonals und -mittels nach jedem Transport abgesehen werden kann. Die nach einem Transport durchzuführenden Mindestmaßnahmen werden von dem zuständigen Gesundheitsamt festgelegt. Die vorgeschriebene Standard-Schlussdesinfektion erfolgt dann erst zum Dienstschluss.

Bei Abholung erhalten alle Patientinnen und Patienten einen chirurgischen Mund- / Nasenschutz mit Nasenbügel, seitlich enganliegend.

Werden Einsatzmittel ausschließlich nach dem oben beschriebenen Verfahren zum Transport von Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Infektion mit SARS-CoV-2 eingesetzt, ist eine enge Abstimmung der an der Versorgung Beteiligten zwingend erforderlich um eine Ansteckungsgefahr von nicht infizierten Patienten auszuschließen.

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Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten sind genehmigungsfrei. Dies gilt auch für Patienten, die nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen. Ärzte und Psychotherapeuten, die einen solchen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) veranlassen, müssen die Verordnung kennzeichnen. Dazu geben sie auf dem Formular für die Krankenbeförderung (Muster 4) an, dass es sich um einen nachweislich COVID-19-Erkrankten oder einen gesetzlich Versicherten in Quarantäne handelt.

Wichtig: Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, muss zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein.

Gilt bis: 31. Mai 2020

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Krankenhäuser können für einen längeren Zeitraum nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zum Übergang in die ambulante Versorgung Leistungen verordnen, beziehungsweise Bescheinigungen ausstellen. Konkret sind es jetzt 14 Tage.

Dabei geht es um folgende Leistungen: 

  • AU-Bescheinigung, 
  • häusliche Krankenpflege, 
  • Hilfsmittel, 
  • Soziotherapie, 
  • Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) sowie 
  • Heilmittel

Bei den verordneten Heilmitteln durch das Krankenhaus wurde die 12-Kalendertage-Frist, bis zu der Heilmittelbehandlung durch den Therapeuten abgeschlossen sein muss, auf eine 21-Kalendertage-Frist erweitert.

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Bei der Verordnung von Arzneimitteln im Entlassmanagement hat der G-BA die Begrenzung auf eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen ausgesetzt. So können jetzt vom Krankenhaus Arzneimittel in Packungseinheiten bis N3 verordnet werden.

Für sonstige Produkte wie Blutzuckerstreifen oder Verbandmittel dürfen Rezepte für den Bedarf von bis zu 14 Tagen ausgestellt werden. Die Einlösefrist für Entlassrezepte wurde auf sechs Werktage verlängert.

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Schutz

Diese Bilderstrecke zum korrekten An- und Ablegen von Schutzkleidung kann Ihnen und Ihren Kollegen helfen, sich richtig zu schützen.

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Ein Arzt darf seine Angestellten keiner infektiösen Situation aussetzen, wenn er sie nicht schützen kann. Für die eigene Person kann der Arzt nach eigenem Ermessen entscheiden.

Mitglieder der KVH können persönliche Schutzausrüstung beziehen: über den Webshop der KVH oder Sprechstundenbedarf (SSB)

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Nein. Sollte dies im Rahmen eines Transportes erforderlich sein, wird beides vom RTW gestellt. Auch für sogenannte Risikopatienten können weder Schutzmasken noch Schutzkleidung als Hilfsmittel verordnet werden.

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Das RKI hat eine Empfehlung mit Hinweisen zur Wiederverwendung von MNS und FFP-Masken herausgegeben, an der Sie sich orientieren können.

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Der Bezug von Schutzkleidung über den Sprechstundebedarf (SSB) ist möglich.

Da vielen Lieferanten die Regelung noch nicht bekannt ist, bitte im Notfall per Rechnung beziehen und diese dann bei der Krankenkasse einreichen.

Bitte beachten Sie, dass lediglich vollständige Unterlagen bearbeitet werden können und senden Sie:

  • die Rechnung Ihrer Praxis an die AOK Hessen (mit Rechnungsbetrag und Bankverbindung),
  • die Kopie der von Ihrer Praxis an den Lieferanten gezahlten Rechnung ,
  • das Rezept über Sprechstundenbedarf

an folgende Rechnungsanschrift:

AOK Hessen
Sprechstundenbedarf
Kölner Straße 8
65760 Eschborn

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Von der Verwendung ist abzuraten, da Schutzanzüge für Maler und Lackierer nicht für das sichere Ablegen des außen durch Viren kontaminierten Materials konstruiert sind, einem ganz anderen Schutz- und Einsatzzweck dienen und für den medizinischen Bereich weder geprüft noch zugelassen sind. Auch Atemschutzmasken für Maler und Lackierer sind als persönliche Schutzausrüstung für den medizinischen Bereich nicht geeignet. Diese haben ebenfalls einen anderen Schutz- und Einsatzzweck und sind für den medizinischen Bereich weder geprüft noch zugelassen. Sie vermitteln eine falsche Sicherheit und aus der Bereitstellung solcher Masken für Mitarbeiter oder Patienten kann bei möglichen Zwischenfällen (wie einer Infektion) gegebenenfalls eine Schadensersatzklage resultieren.

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Ambulante Operationen (AOP)

Das Verbot der Durchführung von elektiven Maßnahmen aus der fünften Verordnung der Landesregierung Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde mit Wirkung zum 4. Mai 2020 aufgehoben. Ambulante Operationen (AOP) dürfen wieder durchgeführt werden.

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Meldepflicht

Der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen seit dem 1. Februar 2020 der namentlichen Meldepflicht. Ärzte müssen neben den Fällen mit einer nachgewiesenen Infektion/Erkrankung somit auch begründete Verdachtsfälle ohne labordiagnostischen Nachweis namentlich an das örtliche Gesundheitsamt melden (dies entspricht ungeklärten, wahrscheinlichen oder bestätigten Fällen).

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Über ein Tool des Robert Koch Instituts (RKI) können Sie Gesundheitsämter nach Postleitzahl oder Ort suchen und finden.

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Praxismanagement

Eine stationäre Einweisung ist grundsätzlich nur gerechtfertigt, wenn der klinische Zustand des Patienten dies erforderlich macht. Es wird empfohlen, dies unbedingt mit dem Gesundheitsamt abzusprechen. Patienten, die keiner stationären Behandlung bedürfen, bitte nicht an die Notaufnahmen der Krankenhäuser verweisen. Dies würde binnen kurzer Zeit dazu führen, dass klinisch kritische Fälle (auch anderer Indikationen) nicht mehr adäquat versorgt werden können.

Bei Bedarf können infizierte Patienten an eine Corona-Schwerpunktpraxis gesendet werden, idealerweise mit vorheriger telefonischer Anmeldung.

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Die KVH stellt die ÄBD-Zentralen zur Verfügung, um COVID-Koordinierungscenter einzurichten. Diese werden selbstverständlich mit Schutzausrüstung ausgestattet. Ziel ist es, Infizierte und potenziell Infizierte an den Arztpraxen vorbeizuführen.

Ergänzend wurden hessenweit Corona-Schwerpunktpraxen etabliert, die infizierte und potentiell infizierte Patienten versorgen.

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Praxen können geschlossen werden, wenn durch das Gesundheitsamt ein schriftlicher Bescheid mit der Anordnung zur Schließung übermittelt wird. Praxen, die aufgrund einer rein mündlichen Empfehlung des Gesundheitsamtes schließen, können keinen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Ärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter. In solchen Fällen, können sich Ärzte an das Gesundheitsamt wenden. 

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Eine generelle Schließung der Praxis ist aufgrund des Sicherstellungsauftrages nicht möglich.

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Testung

Der behandelnde Arzt kann die Entscheidung, ob auf Grundlage der Kombination aus klinischem Befund und anamnestischen Hinweisen ein PCR-Test veranlasst wird, grundsätzlich selbst treffen. Wir empfehlen, bei der Entscheidungsfindung unbedingt die vom RKI herausgegebene Orientierungshilfe zu beachten.

Ärzte veranlassen den Labortest auf SARS-CoV-2 wie gewohnt mit einer Laborüberweisung (Muster 10) bei ihrem Labor. Dieses leitet die Probe in der Regel weiter an ein Labor für virologische Spezialdiagnostik.

Bei einem begründeten Verdachtsfall muss zudem eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.

Sollte eine Testung in Ihrer Praxis zum Beispiel aufgrund von fehlender Schutzausrüstung nicht möglich sein, können die Patienten bei begründetem Verdacht an ein Koordinierungscenter oder eine Corona-Schwerpunktpraxis verwiesen werden.

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Die Testergebnisse sind voraussichtlich am Folgetag, spätestens jedoch am übernächsten Werktag verfügbar.

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zuletzt aktualisiert am: 02.06.2020

Tipp: Stichwortsuche

Mit Steuerung F (gleichzeitig Strg und f drücken) bei Windows / Command F (gleichzeitig cmd und f drücken) bei Mac können Sie nach Stichworten in Überschriften auf der Seite suchen.

Verpassen Sie nichts: Auf www.kvhessen.de/corona finden Sie unsere detaillierten Infos für Ärzte, Psychotherapeuten und Praxisteams.

Sollten die Hotline und das Gesundheitsamt nicht ausreichend sein, erreichen KVH-Mitglieder die Corona-Hotline unter 069 24741-7778 sowie unter corona(at)kvhessen(.)de.

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