Coronavirus in 3D gerendert

Praktisch, prägnant, praxisnah: COVID-19 in hessischen Praxen

Die wichtigsten Fakten zum Umgang mit COVID-19 resümiert die KVH für ihre Mitglieder

Übersicht der neuesten Aktualisierungen

ThemaStatusDatum
Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamneseaktualisiert27.09.2021
AU-Bescheinigung per Telefonaktualisiert27.09.2021

 

Abrechnung

Speziell für Mitglieder hat die KVH eine Übersicht der aktuellen Corona-Abrechnungsmöglichkeiten zusammengestellt (bitte einloggen).

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Labore (Mitglieder der KVH und Nichtmitglieder) rechnen im Rahmen Coronavirus-Testverordnung (TestV) die Auswertung von Coronatests monatlich mit der KVH ab (PCR-Tests und Mutationssuchen).

Mehr erfahren: So übermitteln Labore die Daten an die KVH.

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Labore (Mitglieder der KVH und Nichtmitglieder) rechnen die Vollgenomsequenzierung als Untersuchungsstelle oder als Einsender zur Sequenzierung über die KVH über ein bestimmtes Verfahren ab.

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Nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung (TestV) vom 8. März 2021 können asymptomatische Personen mindestens einmal wöchentlich getestet werden. 

Wichtig: Testungen in Schulen, Kitas und Unternehmen können nicht im Rahmen der Bürgertestung durchgeführt werden.

Nach Auffassung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) können Testungen zur Sicherung des Schulbetriebs und der Kinderbetreuung nicht über die TestV abgerechnet werden, da diese Testungen Aufgabe der Länder sind. Damit scheidet eine Abrechnung von Testungen in Schulen und Kitas als Bürgertestung nach § 4a TestV aus. Dies gilt ebenso für Testungen in Unternehmen, da diese den Unternehmen als gesamtgesellschaftlicher Beitrag zugewiesen sind.

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Viele Sonderregelungen, die aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen wurden, sind verlängert worden, einige wurden jedoch beendet. Die KVH hat für ihre Mitglieder eine Übersicht darüber zusammengestellt.

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Die RVO (neu: Testverordnung – TestV) legt fest, wann Ärzte PCR-Tests und wann Antigen-Schnelltests – Point-of-Care-Tests (PoC-Test) – bei asymptomatischen Patienten durchführen können (siehe Übersicht zur Abrechnung; Login erforderlich). Neu ist zudem, dass nicht nur Rettungsdienste und Labore, sondern auch Nichtmitglieder wie der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD), Reha-Einrichtungen und Apotheken über die KVH bei der TestV abrechnen. Mehr Infos.

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Die Vereinbarung zur Testung von Erziehern ist zum 30. April 2021 ausgelaufen und wurde nicht verlängert.

Wichtig: Die Angabe des Kostenträgers, „Hessisches Ministerium für Soziales und Integration" hat sich bei der VKNR geändert. Bitte angeben: 45811 (IKNR: 100045811).

Mehr erfahren: Infos zur Abrechnung und die genauen Leistungen.

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Die Vereinbarung zur Testung von Erziehern ist zum 30. April 2021 ausgelaufen und wurde nicht verlängert.

Mehr erfahren: Infos zur Abrechnung und den genauen Leistungen.

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Um durch Labortest gesicherte COVID-19-Infektionen von klinisch-epidemiologisch diagnostizierten abzugrenzen, gibt es für Ärzte verschiedene ICD- und Zusatzkodes (Ausrufezeichenkodes). Neu für Post-COVID-19-Zustände: U07.3 G, U07.4 G und U07. G sind ab 1. Januar 2021 ungültig und abgelöst von neuen Kodes (festgelegt von der Weltgesundheitsorganisation, WHO). Eine detaillierte Tabelle  informiert über wichtige gültige Kodes (neue sind fett markiert).

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Ärzte dokumentieren die Kennzeichnung 88240 an allen Tagen, an denen sie Patienten wegen eines begründeten klinischen Verdachts (COVID-19-typische Symptomatik wie respiratorische Symptome, Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn oder klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie) oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) behandeln.

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Ärzte, die Laboruntersuchungen auf den Erregernachweis SARS-CoV-2 veranlassen, müssen rückwirkend seit 1. Oktober 2020 nicht mehr die Kennnummer 32006 angeben. Der Wirtschaftlichkeitsbonus (WiBo) wird nicht belastet.

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Nur Fachärzte für Laboratoriumsmedizin oder für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, die über eine Genehmigung verfügen, können die neue GOP 32816 abrechnen (Nukleinsäurenachweis des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 mittels RT-PCR einschließlich eines Bestätigungstestes bei Reaktivität im Suchtest, Befundmitteilung innerhalb von 24 Stunden nach Materialeinsendung). Wenn die genannten Fachgruppen bereits eine Genehmigung für Speziallabor besitzen, können sie die GOP 32816 automatisch abrechnen. Weitere Infos zur Abklärung 

Die Leistung wird zunächst extrabudgetär vergütet und ist bis 30. Juni 2020 mit 59 Euro bewertet. Ab dem 1. Juli 2020 ist sie mit 39, 40 bewertet.

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In bestimmten Fällen können Ärzte eine SARS-CoV-2-Infektion bei Patienten mit einem Antikörpertest nachweisen lassen. Ärzte und Labore müssen einen positiven Test dann ebenfalls namentlich dem Gesundheitsamt melden. Sie kennzeichnen die Behandlungstage mit 88240.

Laborärzte rechnen für den Antikörpertest die bestehende Gebührenordnungsposition (GOP) 32641 als ähnliche Untersuchung unter Angabe der Antikörperspezifizität ab. Um die GOP 32641 abzurechnen, geben Laborärzte die medizinische Notwendigkeit der jeweiligen Untersuchung im Einzelfall an. Die KVH hat ausführliche Infos für veranlassende Ärzte und Labore zusammengefasst.

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Ärzte und Psychotherapeuten können ihre Patienten seit dem 1. April 2020 bis auf weiteres ohne Mengenbegrenzungen per Video versorgen. Die Mengenbegrenzung auf 20 Prozent bei einzelnen Leistungen als auch bei Fällen mit reinem Videokontakt ist vorübergehend aufgehoben. Das bedeutet: Ärzte können ihre Patienten zurzeit bei allen Indikationen per Video versorgen, auch wenn der Patient zuvor noch nie in der Praxis war.

Psychotherapeuten beachten bitte, dass ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung vorangehen muss. Sie dürfen dann bestimmte Leistungen per Video durchführen.

Ärzte und Psychotherapeuten melden der KVH ihren zertifizierten Videodienstanbieter. Die KVH hat ihren Mitgliedern alles rund um die Videosprechstunde leicht verständlich aufbereitet.

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Seit dem 2. November 2020 können Ärzte und Psychotherapeuten wegen der Corona-Pandemie wieder die Telefonsprechstunde mit zwei Zuschläge über den EBM abrechnen. Weitere Informationen

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Wenn eine Häufung von Hausbesuchen durch Corona bedingt ist, kann dies durch die entsprechende Kennzeichnung der Fälle (88240) begründet werden. Bereits im Vorfeld können Mitglieder der KVH eine Information über die Abweichung und deren Begründung per E-Mail melden.

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Ärzte können wegen der Corona-Pandemie Kinder-Früherkennungsuntersuchungen ab der U6 vorübergehend auch dann durchführen und abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten überschritten sind.

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Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen können (vorübergehend) jetzt auch per Video durchgeführt werden. Bitte achten Sie darauf, bei Ihrer Abrechnung die entsprechenden Suffixe anzugeben.

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Genehmigte Gruppentherapien können übergangsweise in Einzeltherapien umgewandelt werden ohne gesonderte Antragsstellung bei den Krankenkassen – eine formlose Mitteilung reicht aus. Mehr Infos zur Psychotherapie in Zeiten von Corona.

Dabei gilt: Gruppe 100 Minuten = Einzeltherapie 50 Minuten.

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Praxen können die funktionelle Entwicklungstherapie in der sozialpsychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen per Video anbieten und abrechnen. Dies ist vorübergehend wegen der Corona-Pandemie mit der neuen Gebührenordnungsposition (GOP) 14223 möglich. Voraussetzung ist, dass der Sozialpsychiatrische Mitarbeiter (SPV-Mitarbeiter) der Praxis den Patienten bereits kennt.

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Wenn Ärzte Überweisungen, Verordnungen oder Rezepte verschicken, erhalten sie vorübergehend wegen der Corona-Pandemie die Portokosten (90 Cent). Das Porto mit der Hessenspezifischen GOP 88122 können Ärzte weider neben der Telefonsprechstunde (GOP 01435, 01434 und 01433) abrechnen. Voraussetzung für die Zusendung ist, dass der Patient bei dem Arzt in Behandlung ist.

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Kontrolluntersuchungen und Schulungen im Rahmen von DMP dürfen wegen Corona ausfallen. Ziel ist es, chronisch Kranke zu schützen.

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte Kostenpauschalen zur Infektionsdialyse temporär auch bei Quarantäne-Patienten und bei Kontaktpersonen abrechnen.

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte das therapeutische Gespräch nach der Gebührenordnungsposition (GOP) 01952 achtmal (statt bisher viermal) im Behandlungsfall abrechnen. Neu können sie das Gespräch auch per Telefon oder Video durchführen. Für die Durchführung per Video benötigen Ärzte einen zertifizierten Videodienstanbieter. Sie kennzeichnen die GOP bei der Durchführung per Video mit dem Suffix „W“ (01952W). Mehr Informationen

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Wegen der Corona-Pandemie können Ärzte Folgeverordnungen für die spezialisierten Palliativmedizinischen Versorgung (SAPV) bis zum 30. Juni 2020 auch nach Telefonkontakt beziehungsweise bei einem anderen Arzt-Patienten-Kontakt ausstellen und dem Patienten zuschicken.

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Ärzte, die an dem Vertrag „Hallo Baby“ teilnehmen, können wegen der Corona-Pandemie die Gebührenordnungsposition (GOP) 81312 vorübergehend auch per Telefon erbringen und abrechnen.

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Impfungen

 

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU)

Die Ausstellung erfolgt nach AU-Richtlinie: Klinisch gesunde, aber positiv getestete Personen erhalten keine AU, sondern werden durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt. Arbeitnehmer erhalten weiterhin ihren Lohn/Gehalt, der Ausfall für den Arbeitgeber wird von der öffentlichen Hand übernommen. Dies gilt auch für asymptomatische Personen, die als Kontaktperson identifiziert wurden

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Ärzte können Patienten seit dem 19. Oktober 2020 wieder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) bei Erkältungskrankheiten per Telefon ausstellen. Die wieder aufgenommene Sonderregelung, dass Ärzte Patienten nach telefonischer Anamnese krankschreiben können, ist bis mindestens 31. Dezember 2021 vorgesehen.

Nach einer telefonischen Anamnese können Ärzte eine AU bei Patienten mit leichter Erkrankung der oberen Atemwege bis zu sieben Tage ausstellen. Bei Bedarf kann diese einmalig um weitere sieben Tage verlängert werden.

Ärzte rechnen die Versicherten- oder Grundpauschale ab, wenn sie den Patienten in dem Quartal mindestens einmal in der Praxis getroffen oder per Videosprechstunde versorgt haben. Wenn sie mit dem Patienten nur über das Telefon Kontakt haben, rechnen sie die Gebührenordnungsposition (GOP) 01435 (Bereitschaftspauschale) aus dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) ab.

Für den postalischen Versand der AU-Bescheinigung rechnen Ärzte die GOP 88122 für das Porto ab.

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Weist ein Kind Krankheitssymptome auf und muss aufgrund dessen zuhause betreut werden, ist wie üblich zu verfahren (ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes, Muster 21). Wird ein Kind aufgrund des Verdachts auf Corona unter Quarantäne gestellt, erhält die Betreuungsperson kein ärztliches Attest, sondern ein Tätigkeitsverbot durch das Gesundheitsamt.

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Qualitätssicherung

Die Substitutionstherapie wird während der Pandemie durch die in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung erleichtert. Die KVH hat ihre substitierenden Mitglieder dazu informiert. 
Zu Fragen zur substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger beraten Sie gerne die Ansprechpartner der KVH.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat aufgrund der COVID-19-Pandemie beschlossen, die Pflicht zur quartalsweisen Übermittlung von Qualitätssicherungsdaten jeweils zum 28. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November für die Erfassungsjahre 2020 und 2021 auszusetzen. Wir empfehlen Ihnen jedoch die Übermittlung der Daten quartalsweise vorzunehmen, da die Datenübermittlung für die Erfassungsjahre 2020 sowie 2021 bis zum Ablauf der Korrekturfrist zum 15. März des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres vorgenommen werden muss. Sanktionierende Maßnahmen werden für diesen Zeitraum nicht erhoben.

Weitere Informationenl esen KVH-Mitglieder im Beschluss des G-BA. Sie können sich auch vom Ansprechpartner der KVH zu Fragen der SQS beraten lassen.

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Zur Erlangung dieser Genehmigung können Ärzte den erforderlichen Kurs zur Vermittlung von Grundlagen zu schlafbezogenen Atmungsstörungen im Umfang von 30 Stunden (mindestens fünf Tage) auch online absolvieren, wobei es sich um ein anerkanntes Weiterbildungsangebot handeln muss. 

Zu Fragen der Polygraphie und Polysomnographie bei Schlafapnoe können Sie sich auch vom Ansprechpartner der KVH  beraten lassen.

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Ärzte, die die psychosomatische Grundversorgung anbieten möchten und eine diesbezügliche Genehmigung beantragen, können die dafür benötigten Kenntnisse und Erfahrungen auch online in anerkannten Weiterbildungsangeboten absolvieren. Gerne prüfen wir vorab für Sie, ob der Onlinekurs im Rahmen der Weiterbildung durch die zuständige Ärztekammer anerkannt ist. Zur Prüfung benötigen wir folgende Informationen: Anbieter, Name des Kursleiters, Zeitraum und Ort.

Zu Fragen der Psychosomatischen Grundversorgung können Sie sich auch von den Ansprechpartnern der KVH beraten lassen.

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Verordnete Leistungen

Gemäß den Hilfsmittel-Richtlinien müssen Hilfsmittelverordnungen innerhalb von 28 Tagen vom Patienten im Sanitätshaus oder in der Apotheke vorgelegt werden.

Neu: Ausgesetzt wird die Frist von 28 Kalendertagen, innerhalb derer die Hilfsmittelversorgung nach Ausstellung der Verordnung aufgenommen werden muss.

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Vertragsärzte dürfen Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen und postalisch an den Versicherten übermitteln. Bei der Krankenbeförderung gilt die Sonderregelung ebenso für Vertragspsychotherapeuten, denn auch sie dürfen Krankenbeförderungen veranlassen.

Voraussetzungen ist, dass der verordnende Arzt oder Psychotherapeut den Versicherten bereits zuvor aufgrund der gleichen Erkrankung persönlich untersucht hat, er ihm also bekannt ist.

Es geht um folgende Leistungen:

  • Häusliche Krankenpflege: alle Folgeverordnungen
  • Heilmittel: alle Folgeverordnungen und alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls
  • Hilfsmittel: Folgeverordnungen von Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind, sowie Zubehörteile oder Ersatzbeschaffungen, mit Ausnahme für Seh- und Hörhilfen
  • Krankenbeförderung: alle Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten

Hinweis: Arzneimittelrezepte durften Vertragsärzte auch bisher schon in Ausnahmesituationen per Post an Patienten senden. Voraussetzung dafür ist, dass der Patient bei dem Arzt in Behandlung ist.

Gilt bis: mindestens 31. Dezember 2021

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Die Fristen für die Verordnung von Krankenfahrten (etwa im Taxi) zu einer vor- oder nachstationären Behandlung wurden erweitert:

Fahrten zu

  1. vorstationären Behandlungen können für drei Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen vor Beginn der stationären Behandlung verordnet werden.
  2. nachstationären Behandlungen können für sieben Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen verordnet werden.

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Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten sind genehmigungsfrei. Dies gilt auch für Patienten, die nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen. Ärzte und Psychotherapeuten, die einen solchen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) veranlassen, müssen die Verordnung kennzeichnen. Dazu geben sie auf dem Formular für die Krankenbeförderung (Muster 4) an, dass es sich um einen nachweislich COVID-19-Erkrankten oder einen gesetzlich Versicherten in Quarantäne handelt.

Wichtig: Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, muss zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein.

Gilt, solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat.

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Krankenhäuser können für einen längeren Zeitraum nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zum Übergang in die ambulante Versorgung Leistungen verordnen, beziehungsweise Bescheinigungen ausstellen. Konkret sind es jetzt 14 Tage.

Dabei geht es um folgende Leistungen: 

  • AU-Bescheinigung, 
  • häusliche Krankenpflege, 
  • Hilfsmittel, 
  • Soziotherapie, 
  • Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) sowie 
  • Heilmittel

Bei den verordneten Heilmitteln durch das Krankenhaus wurde die 12-Kalendertage-Frist, bis zu der Heilmittelbehandlung durch den Therapeuten abgeschlossen sein muss, auf eine 21-Kalendertage-Frist erweitert.

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Bei der Verordnung von Arzneimitteln im Entlassmanagement hat der G-BA die Begrenzung auf eine Packung mit dem kleinsten Packungsgrößenkennzeichen ausgesetzt. So können jetzt vom Krankenhaus Arzneimittel in Packungseinheiten bis N3 verordnet werden.

Für sonstige Produkte wie Blutzuckerstreifen oder Verbandmittel dürfen Rezepte für den Bedarf von bis zu 14 Tagen ausgestellt werden. Die Einlösefrist für Entlassrezepte wurde auf sechs Werktage verlängert.

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Schutz

Diese Bilderstrecke zum korrekten An- und Ablegen von Schutzkleidung kann Ihnen und Ihren Kollegen helfen, sich richtig zu schützen.

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Ein Arzt darf seine Angestellten keiner infektiösen Situation aussetzen, wenn er sie nicht schützen kann. Für die eigene Person kann der Arzt nach eigenem Ermessen entscheiden.

Mitglieder der KVH können persönliche Schutzausrüstung beziehen: über den Webshop der KVH

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Es kann keine Schutzausrüstung für Patienten verordnet werden. Sollte dies im Rahmen eines Transportes erforderlich sein, wird beides vom RTW gestellt. Auch für sogenannte Risikopatienten können weder Schutzmasken noch Schutzkleidung als Hilfsmittel verordnet werden.

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Das RKI hat eine Empfehlung mit Hinweisen zur Wiederverwendung von MNS und FFP-Masken herausgegeben, an der Sie sich orientieren können.

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Der Bezug von Schutzkleidung über den Sprechstundenbedarf (SSB) war bis zum 30. Juni 2020 befristet. Ab sofort bestellen Praxen ihre PSA über den Webshop der KVH.

 

 

Ambulante Operationen (AOP)

Das Verbot der Durchführung von elektiven Maßnahmen aus der fünften Verordnung der Landesregierung Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde mit Wirkung zum 4. Mai 2020 aufgehoben. Ambulante Operationen (AOP) dürfen wieder durchgeführt werden.

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Meldepflicht

Der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen seit dem 1. Februar 2020 der namentlichen Meldepflicht. Ärzte müssen neben den Fällen mit einer nachgewiesenen Infektion/Erkrankung somit auch begründete Verdachtsfälle ohne labordiagnostischen Nachweis namentlich an das örtliche Gesundheitsamt melden (dies entspricht ungeklärten, wahrscheinlichen oder bestätigten Fällen).

Das Testen von Personen ohne Symptome (Lehrer, Erzieher, Reiserückkehrer aus Nicht-Risikoländern) unterliegt nicht der Meldepflicht, da ein begründeter Verdacht gemäß RKI nicht vorliegt (reine Screening-Maßnahme).

Aber: Werden Reiserückkehrer aus Risikoländern getestet, unterliegt dies immer der gesetzlichen Meldepflicht, da wegen des epidemiologischen Zusammenhangs ein begründeter Verdacht gemäß IfSG vorliegt.

Für alle symptomatischen Personen gilt die Meldepflicht wie bisher. Die Meldung sollte innerhalb von 24 Stunden erfolgen.

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Über ein Tool des Robert Koch Instituts (RKI) können Sie Gesundheitsämter nach Postleitzahl oder Ort suchen und finden.

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Praxismanagement

Eine stationäre Einweisung ist grundsätzlich nur gerechtfertigt, wenn der klinische Zustand des Patienten dies erforderlich macht. Patienten, die keiner stationären Behandlung bedürfen, bitte nicht an die Notaufnahmen der Krankenhäuser verweisen. Dies würde binnen kurzer Zeit dazu führen, dass klinisch kritische Fälle (auch anderer Indikationen) nicht mehr adäquat versorgt werden können.

Bei Bedarf können infizierte Patienten an eine Corona-Schwerpunktpraxis gesendet werden, idealerweise mit vorheriger telefonischer Anmeldung.

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Die KVH stellt die ÄBD-Zentralen zur Verfügung, um COVID-Koordinierungscenter einzurichten. Diese werden selbstverständlich mit Schutzausrüstung ausgestattet. Ziel ist es, Infizierte und potenziell Infizierte an den Arztpraxen vorbeizuführen.

Ergänzend wurden hessenweit Corona-Schwerpunktpraxen etabliert, die infizierte und potentiell infizierte Patienten versorgen.

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Praxen können geschlossen werden, wenn durch das Gesundheitsamt ein schriftlicher Bescheid mit der Anordnung zur Schließung übermittelt wird. Praxen, die aufgrund einer rein mündlichen Empfehlung des Gesundheitsamtes schließen, können keinen Anspruch auf Entschädigung geltend machen. Ärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird (Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz). Anspruch haben sowohl Praxisinhaber als auch angestellte Mitarbeiter. In solchen Fällen, können sich Ärzte an das Gesundheitsamt wenden. 

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Eine generelle Schließung der Praxis ist aufgrund des Sicherstellungsauftrages nicht möglich.

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Testung

  1. Der behandelnde Arzt kann sowohl bei typischen als auch atypischen COVID-19-Symptomen einen PCR-Test veranlassen. Bei einem begründeten Verdachtsfall, einem laborbestätigten COVID-19 Fall sowie allen Krankheits- und Todesfällen muss zudem eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.
  2. Ergänzend kann ein Test bei Personen durchgeführt werden, die die Meldung „erhöhtes Risiko“ durch die Corona-Warn-App erhalten haben, wenn diese direkt die Praxis aufsuchen.
  3. Asymptomatische Personen können laut TestV in bestimmten Fällen ebenfalls getestet werden (zum Beispiel Kontaktpersonen oder Personal in Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen). Details können der Übersicht entnommen werden (bitte einloggen).
  4. Die Testung von Reiserückkehrern aus ausländischen Risikogebieten ist mit Ablauf des 15. Dezember 2020 außer Kraft getreten. 
  5. Die Vereinbarungen zur Testung von Lehrern und Erziehern sind zum 30. April 2021 ausgelaufen und wurden nicht verlängert.

Möchte sich jemand aus anderen Gründen, zum Beispiel vor einer Reise, testen lassen, so ist dies grundsätzlich eine Selbstzahlerleistung. Seit dem 15. September 2020 erhalten auch Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten keinen kostenlosen Test mehr. Auf Wunsch kann dieser jedoch als IGeL angeboten und abgerechnet werden.

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Die Testergebnisse sind voraussichtlich am Folgetag, spätestens jedoch am übernächsten Werktag verfügbar.

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Tipp: Stichwortsuche

Mit Steuerung F (gleichzeitig Strg und f drücken) bei Windows / Command F (gleichzeitig cmd und f drücken) bei Mac können Sie nach Stichworten in Überschriften auf der Seite suchen.

Verpassen Sie nichts: Auf www.kvhessen.de/corona finden Sie unsere detaillierten Infos für Ärzte, Psychotherapeuten und Praxisteams.

Sollten die Hotline und das Gesundheitsamt nicht ausreichend sein, erreichen KVH-Mitglieder die Corona-Hotline unter 069 24741-7778 sowie unter corona(at)kvhessen(.)de.

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