Coronavirus

Impfstart in den vertragsärztlichen Praxen

Coronavirus: Impfen in den Praxen

Zum 7. April 2021 sind auch die vertragsärztlichen Praxen mit den Impfungen gegen das Coronavirus gestartet. Die KBV gibt Hinweise zur Impfstoffbestellung. Details zur Abrechnung der Impfungen hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) für Arztpraxen zusammengefasst.

Zunächst sollten angesichts des noch knappen Impfstoffs die hausärztlichen Praxen bestellen. Die KVH bittet Fachärzte, mit ihren Bestellungen noch bis 26. April 2021 zu warten.

Änderung: Impfstoffbestellung für 26. April bis 2. Mai (bis 20. April, 12 Uhr)

Für die aktuelle Impfstoffbestellung (bis 20. April) hat das Bundesgesundheitsministerium am 16. April 2021 folgende kurzfristige Änderung mitgeteilt:

Für die Woche vom 26. April bis 2. Mai stellt der Bund ausschließlich Impfstoff von BioNTech/Pfizer bereit (rund zwei Millionen Dosen). Es wird kein Impfstoff von AstraZeneca geliefert.

  • Die Bestellung erfolgt erstmals impfstoffspezifisch. Ärzte geben auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen an. Zum Beispiel: „30 Impfstoffdosen Comirnaty® plus erforderliches Impfzubehör“
  • Ärzte, die ihre Bestellung bereits aufgegeben haben und die Zahl der BioNTech-Dosen ändern wollen, reichen ein neues Rezept ein. Sie schreiben dazu auf das neue Formular „Austausch gegen das Rezept vom XX. April 2021“. Dies sollte in Rücksprache mit dem Apotheker erfolgen.
  • Für Ärzte, die ihre Bestellung nicht ändern, bleibt die Bestellmenge für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer bestehen. Die Bestellung des Impfstoffs von AstraZeneca entfällt ersatzlos.
  • Das passende Impfzubehör (Kanülen, Spritzen und NaCl-Lösung) wird weiterhin mitgeliefert. Dazu reicht die Angabe „plus Impfzubehör“ auf dem Rezept aus.

Bestellmenge für die Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai

  • Die Bestellmenge wurde erhöht und beträgt 24 bis 48 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer pro Arzt

Mindestliefermenge

  • Abhängig von der Anzahl der Gesamtbestellungen erhält jeder Arzt mindestens 24-30 Dosen (vier bis fünf Vials) BioNTech/Pfizer.

Ab der Impfstofflieferung am 19. April 2021 erhalten Praxen fertige Klebeetikette für die Dokumentation im Impfausweis ihrer Patienten. Sowohl BioNTech als auch AstraZeneca stellen Aufkleber bereit. Die Auslieferung erfolgt über die Apotheken zusammen mit dem Impfstoff.

Für den Impfstoff von BioNTech gibt es pro Vial einen Bogen mit 18 Etiketten. Auf den Etiketten ist dann auch die Chargennummer aufgedruckt; die Sticker müssen nur noch im Impfausweis oder in der Ersatzbescheinigung aufgeklebt werden.

BioNTech hat bisher vorgefertigte Aufkleber bereitgestellt, die in den Praxen noch mit der jeweiligen Chargennummer des Impfstoffes bedruckt werden mussten. Dies entfällt künftig.  

Auch die Firma AstraZeneca hat angekündigt, mit dem Impfstoff ab dem 19. April Aufkleber bereitzustellen.  

Die Kassenärztliche Bundesvereingung (KBV) hat dazu ein umfangreiches Info-Paket geschnürt, das die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) ihren Mitgliedern auf dieser Seite bereitstellt.

Die Informationen sind in drei Pakete geclustert:

  • Infopaket 1: Bestellung, Lieferung und Verabreichung
  • Infopaket 2: Organisation und Aufklärung
  • Infopaket 3: Abrechnung und Dokumentation

Alle Dateien stehen auf dieser Seite entsprechend nach Paketen zum Download zur Verfügung.

Infos für Patienten

Zusätzlich hat die KVH ein Merkblatt für Patienten erstellt, die mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft werden.

Dr. med. Harald Herholz,  Referent für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel bei der KVH, erklärt in drei Videos zu den Impfstoffen, worauf es ankommt.

AstraZeneca

Biontec Pfizer

Moderna

zuletzt aktualisiert am: 19.04.2021

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