Coronavirus in 3D gerendert © Romolo Tavani

Corona-Impfstoffe

bestellen für vertragsärztliche Praxen

Coronavirus: Impfen in den Praxen

Viele hausärztliche und auch fachärztliche Vertragsarztpraxen in Hessen impfen gegen das Coronavirus. Dort können sich Patientinnen und Patienten Ihre Erst-, Zweit und Boosterimpfungen mit den zugelassenen Impfstoffen gegen COVID-19 geben lassen. Maßgeblich sind die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und die Regelungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gibt Hinweise zur Impfstoffbestellung. Details zur Abrechnung der Impfungen hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) für Arztpraxen zusammengefasst. Weitere aktuelle Infos lesen Sie in den PraxisNachrichten der KBV. 

Impfstoff bestellen

Arztpraxen erhalten Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Johnson & Johnson, Novavax und Moderna. 

Das Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat die Impfstoffmenge von BioNTech/Pfizer weiterhin auf 240 Dosen (40 Vials) je Ärztin/Arzt kontingentiert. Die Bestellungen können voraussichtlich komplett bedient werden.

Praxen bestellen Impfstoff bei der Apotheke, bei der sie auch sonst bestellen

  • bis Dienstag, 12 Uhr für die nächste Woche 
  • maximale Bestellmenge für BioNTech/Pfizer sind 40 Vials (240 Dosen) pro Praxis. Für die Impfstoffe von Moderna, Johnson & Johnson und Novavax bestehen keine Höchstmengen
  • Praxen werden einmal wöchentlich beliefert: jeweils am Montagnachmittag
  • den Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer ebenfalls wöchentlich dienstags bis 12 Uhr. Er ist unbegrenzt bestellbar

Praxen bestellen den Impfstoff inklusive Impfzubehör und erhalten dieses mitgeliefert. 

Rücknahme der Chargenfreigabe COVID-19 Vakzin Janssen (Johnson&Johnson) 

Am 12. April 2022 hat die belgische Arzneimittelbehörde bekannt gegeben, dass eine Herstellungsstätte in den USA für den Wirkstoff des COVID-19-Impfstoffs von Janssen-Cilag (anderer Name Johnson & Johnson) nicht den Anforderungen der Standards der Guten Herstellungspraxis (GMP) entspricht.

Eine Charge des COVID-19-Impfstoffs von Janssen-Cilag, Charge XD955, die in Europa in Verkehr gebracht worden ist, stammt aus dieser Herstellungsstätte. Die hiervon betroffene Charge wurde vor der Freigabe für die EU überprüft und weist keine qualitativen Beeinträchtigungen auf. Für Personen, die mit dem COVID-19-Impfstoff von Janssen-Cilag aus dieser Charge geimpft worden sind, besteht daher keine Gefährdung und keine Einschränkung der Wirksamkeit.

Das für die EU zuständige Referenzlabor in Frankreich hat vorsorglich das europäische Freigabezertifikat widerrufen. Daher können etwaige noch vorhandene Restbestände der Charge XD955 nicht mehr weiter verwendet werden.

Die besagte Charge „XD 955“ wurde im März 2021 produziert und kam im Herbst 2021 auf den deutschen Markt. Das bedeutet: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Arztpraxis in Hessen noch ein Vial im Kühlschrank hat.

Sollte dies trotzdem der Fall sein, so vernichten Ärztinnen beziehungsweise Ärzte die Vials.
Zu den Vektor-basierten COVID-19-Impfstoffen der Fa. AstraZeneca bzw. der Fa. Janssen (Johnson & Johnson) ist festzustellen, dass keine vermehrungsfähigen Viren enthalten sind. Damit sind – wie bei allen anderen COVID- 19-Impfstoffen - keine Risiken vorhanden, die einen besonderen Umgang mit Impfstoffabfällen im Vergleich zu anderen nicht gefährlichen medizinischen Abfällen beziehungsweise Arzneimittelabfällen erfordern.

Zudem füllen sie das Formular zur Rückmeldung aus.

Vorgesehen sind für die Meldung die folgenden E-Mail-Adressen:

Bitte zum Meldebogen beachten:

  • Formular existiert nur auf Englisch
  • Die Meldung muss der Arzt, nicht der Apotheker vornehmen
  • Das Feld „evidence of destruction” kann ignoriert werden
  • Andere Chargen des Impfstoffs von Janssen-Cilag sind hiervon nicht betroffen
  • Die mit dem Impfstoff der Charge XD955 durchgeführten Impfungen sind voll gültig.

Weitere Informationen dazu enthalten die KBV-PraxisNachrichten.

zuletzt aktualisiert am: 21.04.2022

Vertragsärzte: Motor der Impfkampagne

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Mo – Fr: 7 – 17 Uhr

Tel 069 24741-7777
Fax 069 24741-68826
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