Als Nicht-Mitglied mit der KVH abrechnen: wann?

Seit die Coronavirus-Testverordnung (TestV) in Kraft getreten ist, können auch Nicht-Mitglieder der Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) wie der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD), Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen die Sachkosten für PoC-Antigentests und gegebenenfalls ärztliche Leistungen monatlich mit der KVH abrechnen. Weiterhin wurden Rettungsdienste, ambulante Hospizdienste und Leistungserbringer der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für die Registrierung aufgenommen.

Neu: Weitere medizinische Heilberufe können sich registrieren und über die KVH abrechnen. Die Änderungen bei der Abrechnung für Apotheken vom 8. März 2021 sind umgesetzt.

Auch Apotheken können sowohl PoC-Sachkosten als auch Leistungen nach der TestV erbringen. Ebenfalls können Eingliederungshilfen Leistungen abrechnen – vorausgesetzt, es ist in ihrem genehmigten Testkonzept vorgesehen. Bereits registrierte Eingliederungshilfen erhalten eine gesonderte Information der KVH, wie sie dabei vorgehen müssen. Weiterhin neu ist, dass auch Obdachlosenunterkünfte in der TestV vorgesehen sind. Auch sie können mit einem genehmigten Testkonzept PoC-Sachkosten abrechnen.

Die Registrierung zur Abrechnung mit der KVH steht jetzt auch für Apotheken, Obdachlosenunterkünfte und Eingliederungshilfen bereit. Mit der Checkliste  für Nicht-Mitglieder ist es ganz einfach!

Die berechtigten Nicht-Mitglieder haben für den jeweiligen Monat immer bis zum Ende des Folgemonats Zeit, die jeweiligen Daten zur Abrechnung hochzuladen.

zuletzt aktualisiert am: 15.04.2021

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