EBM-Änderung 1. Oktober 2019

Videosprechstunde wird gefördert

Ab dem 1. Oktober 2019 erhalten Ärzte eine Anschubförderung zur Videosprechstunde. 

Die neue Gebührenordnungsposition (GOP) 01451 im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) setzt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) den Ärzten automatisch je abgerechnete Videosprechstunde (GOP 01450) zu. Voraussetzung: Ärzte rechnen mindestens 15 Videosprechstunden im Quartal ab.  

Die GOP 01451 ist 9,96 Euro wert (92 Punkte); bundeseinheitlicher Punktwert 2019 ist 10,8226 Cent. Die Anschubförderung für Videosprechstunden nach Anlage 31b zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) im Rahmen der Betreuung von Patienten in der haus-/fachärztlichen Versorgung soll extrabudgetär vergütet werden. 

Ziel der Förderung

Die Förderung soll helfen, das Angebot in der vertragsärztlichen Versorgung weiterauszubauen und zu etablieren. Deshalb ist sie mit der GOP 01451 auf zwei Jahre begrenzt (sie läuft zum 30. September 2021 aus).

Technische Anforderungen Videosprechstunde

Vorgaben zur Videosprechstunde finden Ärzte in der Anlage 31b zum BMV-Ä. Die Praxis benötigt einen zertifizierten Videodienstanbieter. Wenn Praxen die Videosprechstunde (GOP 01439 und 01450) abrechnen möchten und die neue GOP 01451 erhalten möchten, teilen sie der KVH den in Anspruch genommenen zertifizierten Videodienstanbieter mit.

zuletzt aktualisiert am: 05.09.2019

Ansprechpartner

EBM-Hotline

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7777
ebm-hotline(at)kvhessen(.)de

Ihre Downloads ()

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Alle herunterladen