EBM-Änderung 1. Juli 2020

Rhythmusimplantat-Kontrolle: Neue Zuschläge abrechnen

Seit dem 1. Juli 2020 können Ärzte neue Zuschläge für die Kosten für Programmier- und Auslesegeräte kardialer Implantate abrechnen. Der Bewertungsausschuss hat hierfür die neuen Zuschläge nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) 04417 und 13577 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen.

Die neuen Zuschläge sollen die Kosten ausgleichen, die Ärzten aufgrund der sukzessiven Forderung von Mietgebühren durch die Hersteller von Programmier- und Auslesegeräte für kardiale Implantate entstehen.

Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Kinder-Kardiologie können die neue GOP 04417 als Zuschlag zu den GOP 04411, 04413 und 04415 abrechnen. Die neue GOP 13577 können Fachärzte für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie als Zuschlag zu den GOP 13571, 13573 und 13575 abrechnen.

Die neuen GOP 04417 und 13577 sind jeweils 4,39 Euro wert (40 Punkte); bundeseinheitlicher Punktwert 2020 ist 10,9871 Cent.

Um Leistungen der Rhythmusimplantat-Kontrolle der Abschnitte 4.4.1 und 13.3.5 abzurechnen, benötigen Ärzte eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) nach der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Kontrolle von aktiven kardialen Rhythmusimplantaten.

zuletzt aktualisiert am: 07.07.2020

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