Eine Frau sitzt vor einem Schreibtisch. Sie telefoniert mit einem Handy während sie Dokumente liest. © kupicoo

EBM-Änderung Januar 2023

Ambulantes Operieren: Weiterentwicklung

Ärztinnen und Ärzte rechnen ab dem 1. Januar 2023 neue Zuschläge nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) 31451 bis 31457 ab, wenn sie ausgewählte ambulante Operationen durchführen. Hierfür wird der neue Unterabschnitt 31.2.20 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Sie können neu die GOP 31530 im unmittelbaren Anschluss an die postoperative Überwachung nach Abschnitt 31.2 des EBM bei Überschreitung der Überwachungszeit erbringen und abrechnen. Im Rahmen der Weiterentwicklung werden bei einigen Operationen Änderungen an der Bewertung sowie der Kalkulations- und Prüfzeiten vorgenommen. Der Bewertungsausschuss (BA) hat zudem die Neuaufnahme von OPS-Kodes in den Anhang 2 des EBM beschlossen. In diesem Zusammenhang wird eine neue Bestimmung für proktologische Eingriffe aufgenommen.

Neu beim ambulanten Operieren

Genehmigung notwendig

Ärztinnen und Ärzte benötigen für die Erbringung und Abrechnung von ambulanten Operationen eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) nach der Qualitätssicherungsvereinbarung ambulantes Operieren nach § 135 Abs. 2 SGB V.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die belegärztlich in einem Krankenhaus arbeiten möchten, stellen bei der KVH einen Antrag als Belegärztin bzw. Belegarzt

 

zuletzt aktualisiert am: 24.02.2023

EBM-Begriffe verstehen

Zu speziellen Begriffen im EBM haben unsere Mitglieder immer wieder Fragen. Die KVH hat kurz und knapp in einer Übersicht zusammengefasst, was sie bedeuten.

Ansprechpartner

EBM-Hotline

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Tel 069 24741-7777
ebm-hotline(at)kvhessen(.)de

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