Eine Frau sitzt vor einem Schreibtisch. Sie telefoniert mit einem Handy während sie Dokumente liest. © kupicoo

EBM-Änderung Januar 2022

Telemonitoring bei Herzinsuffizienz abrechnen

Ärztinnen und Ärzte können seit dem 1. Januar 2022 neuen Leistungen für das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz abrechnen. Dafür wurden die neuen Gebührenordnungspositionen (GOP) 03325, 03326, 04325, 04326, 13578, 13579, 13583 bis 13587 und 40910 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Die Leistungen sollen zunächst extrabudgetär vergütet werden.

Das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz ist ein datengestütztes, zeitnahes Management, das in Zusammenarbeit zwischen einer primärbehandelnden Ärztin oder einem primär behandelnden Arzt (PBA) und einem ärztlichen Telemedizinischen Zentrum (TMZ) erfolgt.

Grund für die Anpassung des EBM ist, dass das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz zum 31. März 2021 in Nr. 37 Anlage I "Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden" der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aufgenommen wurde.

    zuletzt aktualisiert am: 20.04.2022

    EBM-Begriffe verstehen

    Zu speziellen Begriffen im EBM haben unsere Mitglieder immer wieder Fragen. Die KVH hat kurz und knapp in einer Übersicht zusammengefasst, was sie bedeuten.

    Ansprechpartner

    EBM-Hotline

    Kassenärztliche Vereinigung Hessen

    Europa-Allee 90
    60486 Frankfurt

    Tel 069 24741-7777
    ebm-hotline(at)kvhessen(.)de

    Ihre Downloads ()

    Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

    Alle herunterladen