Vorgaben gelockert: Ärzte können die die Kostenpauschalen (GOP 40835 und 40836) wegen der Corona-Pandemie bis zum 30. Juni 2020 auch bei Quarantäne-Patienten und bei Kontaktpersonen abrechnen.

Infektionsdialysen während der Corona-Pandemie

Zur Sicherstellung der Versorgung von Dialyse-Patienten haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband einen Notfallplan für die Zeit der Coronavirus-Pandemie verabschiedet. Damit werden bisherige Vorgaben teilweise gelockert, sodass die Dialyseeinrichtungen bei Bedarf schnell und unbürokratisch reagieren können.

Die geänderten Vorgaben gelten vorerst vom 23. März bis zum 30. Juni 2020.

Die Kostenpauschalen (Gebührenordnungspositionen (GOP) 40835 und 40836) können Ärzte bis zum 30. Juni 2020 ausdrücklich auch bei Quarantäne-Patienten und bei Kontaktpersonen der Kategorie I des Robert Koch Institutes (RKI) abrechnen.

  • GOP 40835: Zuschlag zu der Sachkostenpauschale 40816, 40823 oder 40825 für die Infektionsdialyse.
  • GOP 40836: Zuschlag zu der Sachkostenpauschale 40815, 40817, 40818, 40819, 40824, 40826 bis 40828 für die Infektionsdialyse.

Wenn Ärzte von den Dialyse-Vorgaben abweichen, informieren sie unbedingt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) darüber.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hat Fachinformationen zu COVID-19 veröffentlicht. Nephrologen und Praxisteams finden dort unter anderem Hygieneempfehlungen sowie Informationsblätter für Patienten.

zuletzt aktualisiert am: 31.03.2020

Ansprechpartner

EBM-Hotline

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

ebm-hotline(at)kvhessen(.)de

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