Eine Frau sitzt vor einem Schreibtisch. Sie telefoniert mit einem Handy während sie Dokumente liest. © kupicoo

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) beschlossen. Seit dem 15. Dezember 2020 können Ärzte Atteste im Rahmen der Impfverordnung ausstellen und Leistungen dafür abrechnen.

Coronavirus-Surveillanceverordnung (CorSurV)

Mit der Coronavirus-Surveillanceverordnung (CorSurV) hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Vergütung für Labore für die Vollgenomsequenzierung geregelt. Mit der Vollgenomsequenzierung sollen in Deutschland zirkulierende Corona-Varianten frühzeitig erkannt werden. Die CorSurV gilt seit dem 19. Januar 2021 und voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2021.

Je nach Infektionsgeschehen können Labore bis zu zehn Prozent der von ihnen positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Proben analysieren und nach der CorSurV abrechnen. Die gewonnenen Sequenzen übermitteln sie an das Robert Koch-Institut (RKI), das die Daten sammelt und auswertet. Die Kriterien zur Auswahl geeigneter Proben und die Details zur Datenübermittlung hat das RKI festgelegt.

Um Vollgenomsequenzierungen durchführen und als „Untersuchungsstelle“ abrechnen zu können, müssen Labore bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Labore, die nicht über entsprechende technische und fachliche Voraussetzungen oder ausreichende Kapazitäten zur Vollgenomsequenzierung verfügen („Einsender“), können ihre Proben an eine Untersuchungsstelle einsenden.

zuletzt aktualisiert am: 01.03.2021

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