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Liebe Mitglieder, gerade bei kritischen Themen stehen wir dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zur Seite. Wir, das sind ausgewählte Kolleginnen und Kollegen, die unsere Führungsebene mit Fachwissen unterstützen. Zum Beispiel im weitläufigen Bereich der Arznei- und Heilmittelverordnungen sowie dem Prüfwesen.

Dr. Wolfgang LangHeinrich,
Vorstandsberater Pharmakotherapie

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Struktur

Vorstandsberater

07.01.2014

Ausgewählte niedergelassene Kolleginnen und Kollegen unterstützen den Vorstand themenbezogen als so genannte Vorstandsberater. Insbesondere bei kritischen Themen mit hohem Abstimmungs- und Kommunikationsbedarf agieren die Vorstandsberater als Bindeglied zwischen Verwaltung und ärztlicher Basis beziehungsweise regionalen Aktivitäten und Initiativen.

Schnittstelle zwischen Mitglieder und Vorstand

Die Aufgabe der Vorstandsberater besteht darin, den Vorstand zu unterstützen und zu beraten; zugleich nehmen sie die Interessen der Mitglieder der KV Hessen wahr. In dem Bemühen um mehr Transparenz werden hier die für die Legislaturperiode 2011 bis 2016 benannten Vorstandsberater und ihre Aufgaben vorgestellt. Alle Personen zeichnen sich durch eine besondere fachliche Expertise aus und verfügen über ein umfangreiches Wissen zur Funktionsweise der Selbstverwaltung und eine gute Vernetzung im Gesundheitswesen. Vielfach sind die benannten Vertreter berufspolitisch verwurzelt, was die hohe Überschneidung mit den Mandatsträgern in der Vertreterversammlung erklärt.

Spezialisten für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst

Der Tätigkeitsschwerpunkt der für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) benannten Personen liegt in der Prüfung von Anträgen niedergelassener Kolleginnen und Kollegen, die sich entweder temporär oder dauerhaft vom Notdienst befreien lassen wollen. Das umfasst auch persönliche Beratungsgespräche mit den betroffenen Kollegen und den Obleuten der Notdienstgemeinschaften vor Ort. Pläne zur Einrichtung oder Abschaffung gebietsärztlicher Bereitschaftsdienste unterziehen die Vorstandsbeauftragten einer kritischen Würdigung und entwickeln unter Berücksichtigung der besonderen regionalen Situation eine Entscheidungsempfehlung für den Vorstand. In Zusammenhang mit der laufenden Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes sind die Berater als kooptierte Mitglieder im ÄBD-Ausschuss vertreten.

Experten für die Weiterbildung

Für eine qualifizierte Beantwortung zu Fragen der ärztlichen Fort- und Weiterbildung sind ein medizinischer Hintergrund sowie Erfahrung und Wissen aus der täglichen Praxis von besonderer Bedeutung. Deshalb wurden für den haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich jeweils eigene Vertreter mit der Aufgabe der persönlichen Beratung der Mitglieder und der Nachwuchsförderung betraut. Monika Buchalik bekleidet zusätzlich das Amt der Vorsitzenden der Lenkungsgruppe Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin. Die Koordinierungsstelle ist Anlauf- und Auskunftsstelle für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, für Weiterbildungsermächtigte und für Studentinnen und Studenten, die Interesse an einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin haben. Gleichzeitig fördern und unterstützen die Vorstandsberater den Aufbau von Weiterbildungsverbünden in der Fläche, arbeiten an einer stärkeren Verzahnung von universitären und praktischen Ausbildungsabschnitten und repräsentieren die KV Hessen bei diesbezüglichen Initiativen und Veranstaltungen.

Eine weitere wichtige Aufgabe besteht in der Erarbeitung von Empfehlungen für den Vorstand in Fragen der Anerkennung von Fortbildungspunkten gemäß § 95d SGB. Beide vertreten zudem die KV Hessen bei der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung in Bad Nauheim.

Vorstandsberater für Spezialthemen

Für eine qualifizierte Beantwortung zu Fragen der ärztlichen Fort- und Weiterbildung sind ein medizinischer Hintergrund sowie Erfahrung und Wissen aus der täglichen Praxis von besonderer Bedeutung. Deshalb wurden für den haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich jeweils eigene Vertreter mit der Aufgabe der persönlichen Beratung der Mitglieder und der Nachwuchsförderung betraut. Monika Buchalik bekleidet zusätzlich das Amt der Vorsitzenden der Lenkungsgruppe Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin. Die Koordinierungsstelle ist Anlauf- und Auskunftsstelle für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, für Weiterbildungsermächtigte und für Studentinnen und Studenten, die Interesse an einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin haben. Gleichzeitig fördern und unterstützen die Vorstandsberater den Aufbau von Weiterbildungsverbünden in der Fläche, arbeiten an einer stärkeren Verzahnung von universitären und praktischen Ausbildungsabschnitten und repräsentieren die KV Hessen bei diesbezüglichen Initiativen und Veranstaltungen.

Eine weitere wichtige Aufgabe besteht in der Erarbeitung von Empfehlungen für den Vorstand in Fragen der Anerkennung von Fortbildungspunkten gemäß § 95d SGB. Beide vertreten zudem die KV Hessen bei der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung in Bad Nauheim.

Dr. Conrad berät den Vorstand zum Thema Disease-Management-Programme (DMP). Die seit 2002 sukzessive eingeführten Programme sind inzwischen etabliert und die Beratung betrifft nur noch punktuell Fragen der Programmweiterentwicklung, z. B. die Vorbereitung von Verhandlungen mit den Krankenkassen zur Fortschreibung der Verträge und zur Aufnahme geänderter oder neuer Programmelemente (z. B. Patienten­schulungs­program­me, Medikamente, Empfehlungen zur Lebensführung).

Dr. König steht dem Vorstand als Fachexperte für alle Fragen rund um das Mammographiescreening zur Verfügung. Da dieses Thema häufig im Fokus von Anfragen und öffentlicher Berichterstattung steht, vertritt Dr. König in solchen Fällen die KV Hessen als Ansprechpartner.

Als anerkannter Experte auf dem Gebiet der Pharmakotherapie berät Dr. LangHeinrich sowohl das Haus als auch kollegial in sämtlichen Fragen der Arznei- und Heilmittelverordnung. Er ist Redaktionsmitglied von KVH aktuell, dem Informationsdienst der KV Hessen zur Pharmakotherapie, und Hauptautor des Themenblocks Arzneimittel für info.service, den offiziellen Bekanntmachungen der KV Hessen.

Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung überprüft er die Berechnungsunterlagen der Krankenkassen für mögliche Regresse auf Plausibilität, nimmt für die Prüfstelle den Beratungsauftrag im Rahmen von Beratung vor Regress (Eingangsstufe) wahr und im Auftrag der KV Hessen an Sitzungen der Prüfgremien teil. In sein Aufgabengebiet fällt auch die Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen zum Arzneimittelbudget mit den hessischen Krankenkassenverbänden und die Vertretung der KV Hessen in den Gremien der Selbstverwaltung in Berlin (z. B. Gemeinsamer Bundesausschuss).

Um die Berücksichtigung der Interessen der psychotherapeutischen Mitglieder der Vertreterversammlung besser gewährleisten zu können, erfolgte die Benennung
von Michael Ruh als Vorstandsberater. Soweit psychotherapeutischer Sach­verstand erforderlich ist, besteht seine Aufgabe darin, den Vorstand zu fachlichen Fragestellungen im Hinblick auf psychotherapie-relevante Themen zu beraten. Zugleich soll getestet werden, ob der Bedarf für die Errichtung eines Referats für Psychotherapie bei der KV Hessen besteht und, bei entsprechend festgestelltem Bedarf, die Errichtung dieses Referats vorbereitet werden.

Vergütung der Vorstandsberater

Die Tätigkeit als Vorstandsberater setzt eine individuelle Beauftragung durch den Vorstand voraus und stellt in der Regel eine ehrenamtliche Tätigkeit dar. Demnach erfolgt die Vergütung der Beratungstätigkeit über die Entschädigungsordnung, die Vorstandsberater erhalten einen Aufwandsersatz.

Der jeweilige individuelle Aufwand ist von den Vorstandsberatern zu dokumentieren und nachzuweisen. Die Erstattung erfolgt in Anlehnung an die Sätze zum Aktenstudium. Fahrtkosten können gesondert abgerechnet werden.


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