Herbstzeit ist Impfzeit
Frankfurt, 1. Oktober 2012 - Ob der kommende Winter von einer milden Grippewelle gekennzeichnet sein wird, lässt sich noch nicht vorhersagen. Unbestritten ist aber, dass jeder, der mal eine richtige Grippe hatte, froh sein wird, dass er dem bei seinem Haus- oder Facharzt mit einem kleinen Pieks vorbeugen kann. „Oktober und November sind die besten Monate, um sich zu immunisieren“, erklärte Frank-Rüdiger Zimmeck, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, heute in Frankfurt. „Hessische Hausärzte haben bereits im September die erforderlichen Impfchargen bestellt, so dass sie jetzt mit den Impfungen starten könnten. Um der Grippe vorzubeugen, muss man sich rechtzeitig impfen lassen.“ Das Robert-Koch-Institut sowie das Paul-Ehrlich-Institut raten insbesondere chronisch Kranken, über 60-Jährigen, Schwangeren und dem Medizinpersonal zur Grippe-Schutzimpfung.
„Alle anderen, die sich gerne impfen lassen möchten, sollten sich zuvor bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob die Kasse die Kosten der Impfung auch übernimmt“, empfiehlt Dr. Gerd W. Zimmermann, stellv. Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Angestellte größerer Unternehmen könnten häufig an Grippeschutzimpfungen teilnehmen, die ihr Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung organisiert und finanziert.
Da aber auch eine Grippeschutz-Impfung keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung bietet, sollte jeder darauf achten, sein persönliches Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Bewährt haben sich dabei das regelmäßige gründliche Waschen der Hände und ausreichender Abstand zu Personen mit eindeutigen Grippesymptomen.
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